Schriften auf Genksteinen ,Grenzsteinen, etc sichtbar machen

Fotografie-Themen - richtige Belichtung, Technik und Techniken etc.
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Hungriger Wolf
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Schriften auf Genksteinen ,Grenzsteinen, etc sichtbar machen

Beitrag von Hungriger Wolf » 29.05.2009 22:21

Hallo und guten Abend. Ich stoße immer mal wieder auf alte Gedenksteine usw.bei denen die eingemeißelte Schrift bzw. die Zeichen kaum noch zu entziffern sind. Gibt es einfache Tricks die Lesbarkeit zu verbessern? Besser mit oder ohne Blitz fotografieren?Da ich auf meinen Erkundungen meistens mit dem Rad unterwegs bin sollte der Aufwand nicht zu groß sein. Bin für alle Anregungen dankbar.
Grüße aus dem Norden,
Achim

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Krakau
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Beitrag von Krakau » 29.05.2009 22:35

Moin!

Versuchs mal beim Fotografieren mit einer Beleuchtung durch Streiflicht- da kommt manchmal noch etwas zum Vorscheinen durch die Kontrasterhöhung.

Ansonsten mal auf den Scanner legen, der kann auch im gewissen Maße 3D-Strukturen hervorbringen.
(Ob du die Schriftplatte oder den Scanner auflegst hängt von Erfahrungswerten ab ;) )

Gruß
Thomas

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flowcatcher
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Beitrag von flowcatcher » 29.05.2009 22:54

anfeuchten hilft auch manchmal..
(die Insignien)

Grüßle, flow

neugier

Beitrag von neugier » 30.05.2009 02:25

Krakau hat geschrieben:Versuchs mal ... mit ... Streiflicht
Ich würde es hier - soweit sich die Steine drehen lasssen :D mit hartem Streiflicht versuchen, also zur Mittagszeit. Morgens und abends ist das Licht zu diffus.
Ist kein Moos o.ä. vorhanden ist anfeuchten eine gute Idee. Es hilft auch ein kleiner Handfeger oder Pinsel mit harten Borsten, eventuell auch Pressluft aus der Sprühdose (wie zum aufpusten von Fahrradreifen im Notfall), um Verunreinigungen und Sand zu entfernen.

cisco
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Beitrag von cisco » 30.05.2009 15:15

Talkum Puder oder Mehl funktioniert auch ganz gut.
2 Beispiele (Mit Mehl) jeweils vorher - nachher:
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Seemann
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Beitrag von Seemann » 30.05.2009 17:50

Moin moin!

Ich habe kürzlich eine Reportage über einen deutschen Archäologen in Südamerika gesehen, der alte Maja-Stätten erforscht.
Eine alte Stele, die er im Urwald gefunden hat, deren Inschrift (Bildzeichen) aber nicht zu erkennen war, hat er nochmal nachts aufgesucht und bei seitlicher Beleuchtung mit einer Taschenlampe dann lesen können.

Gruß Til

hollihh
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Beitrag von hollihh » 30.05.2009 18:57

Moin,

weniger ein Fototipp, aber manchmal möchte man Schriften dennoch sicht- bzw. lesbar machen : alte Fahrgestell- oder Seriennummern haben wir - neben der Streiflichtmethode - auch "indirekt" wieder sichtbar gemacht : Ein Blatt Papier darüber und dann mit einem weichen Blei- oder Kohlestift mit leichtem Druck in flachem Winkel darübermalen.... geht auch bei Steinen und mit Wachsmalstiften.

´Gruß

Holli

Hungriger Wolf
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Beitrag von Hungriger Wolf » 30.05.2009 22:38

Danke erstmal für die vielen Tipps. Der nächste Gedenkstein wird dran glauben müssen. Morgen geht es nach Borne Sulinowo , Groß Born, im Pommernland. Dort gibt es immer etwas zu endecken.
Danke für die Mühe.
Grüße aus dem Norden,
Achim

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