zu Ehren eines erschossenen Försters (Denkmal)

Zivile und sonstige Bauten mit geschichtlichem Hintergrund und deutlichem Bezug zu den Fachthemen, die jedoch nicht eindeutig zuzuordnen sind
Gast

Beitrag von Gast » 25.06.2008 22:49

Im Weihwasserkessel an Jennerweins Grab findet sich auch immer wieder scharfe Munition...

Grüsse
Axel

Grautvornix

Beitrag von Grautvornix » 26.06.2008 09:19

im forstbusch am nordost-rand des düsseldorfer flughafens steht eine gedenktafel für einen vom pferd gefallenen rittmeisters. muss so um 1910-1920 gewesen sein. werd mal nen kumpel fragen der da regelmäßig ist um die flieger zu fotografieren. dann macht er auch davon mal nen foto...

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karl143
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Wolf in Niedersachsen

Beitrag von karl143 » 08.08.2008 14:03

Der Wolf von dem MikeG schreibt, ging als "´Würger von Lichtenmoor" (Landkreis Nienburg) in die Geschichte ein, da er wochenlang Tiere auf den Weiden in der Nachkriegszeit tötete. Der Ort Eilte, wo sich der Gedenkstein befindet, liegt im LK Soltau- Fallingbostel in der Nähe von Rethem.

Dabei fällt mir der "Überschuss" :-) von erschossenen Jägern in Bayern auf. Wilderei war dort wohl wirlich Volkssport.
VG KH

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argus
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Ergänzung zu meinem Beitrag vom 10.2.2007

Beitrag von argus » 11.08.2008 11:17

Hallo, Freunde alter Gedenksteine!

Nachdem ich gestern Gelegenheit hatte, den Gedenkstein erneut aufzusuchen, nun endlich die Gesamtansicht.
Standort: UTM PV32 Ost: 0657900 - Nord: 5476910 WGS84.

Gruß!

argus
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dh6ws

Beitrag von dh6ws » 11.08.2008 16:14

Bei einem Spaziergang zwischen Meschede und Warstein traf ich auf einen Stein, der am Wegesrand stand.
"Memento Mori 24 Sept. 1931" steht darauf. "Gedenke des Todes".

Ob auch hier jemand zu Tode kam, kann ich nicht sagen.
Wer weis, was hier am 25.9.31 geschehen ist?

Grüße
Axel


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vomschwalmtal (†)

erschossener Förster

Beitrag von vomschwalmtal (†) » 11.08.2008 19:12

in Bayern gilt das Erschiessen von Revierförstern als Pflege des heimischen Brauchtums

Bevor ich jetzt verbal gesteinigt und gekreuzigt werde, leiste ich in vorauseilendem Gehorsam bereits Abbitte. : :holy:

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argus
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Gefährlicher Beruf?

Beitrag von argus » 28.04.2009 14:19

Hallo!

Alleine im Tennenloher Forst habe ich nun schon das zweite und dritte Denkmal für die Berufsgruppe "Förster" entdeckt.
Gendarmen hatte ich "erst" einen :mrgreen: obwohl dieser Berufsweig doch wesentlich risikoreicher erscheint.

Siehe Zitat "vomschwalmtal" am 11.8.2008: "In Bayern gilt das Erschiessen von Revierförstern als Pflege des heimischen Brauchtums".

Es handelt sich um das "Vogler - Denkmal" (1880?) nördlich der Bushaltestelle Nbg. "Reutleser - Straße" sowie das "Häffner - Denkmal" (1899) an der Waldstraße Erlangen - Tennenlohe nach Nürnberg - Neunhof.

Für das "Vogler-Denkmal" hat man einfach eine Steinsäule umfunktioniert, wie sie sonst in unserer Gegend zur Kennzeichnung von Forstbezirksgrenzen verwendet wird. War wohl kein reicher Mann, sondern vielleicht nur ein "armer" Forstgehilfe. Die Inschrift ist leider nur noch teilweise lesbar.


Gruß!

argus
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janne
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Beitrag von janne » 04.05.2009 09:47

Moin,
hier einmal ein sehr schöner Gedenkstein an einen Förster im Harz in der Nähe von Hahnenklee.
Gruß
Jan
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karl143
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Würger von Lichtenmoor

Beitrag von karl143 » 19.09.2010 23:32

Da der Würger von LIchtenmoor die Phantasie anregt hänge ich noch mal ein Foto vom Gedenkstein sowie eine Karte von Google Earth an mit dem Standort des Steines. Über den Wolf war auch eine Ausstellung im Heimatmuseum von Rodewald/LK Nienburg. Dort konnte man erfahren, das die Bauern sehr viel Vieh dem Wolf als Opfer unterschoben und damit versuchten, Schwarzschlachtungen vor den Briten zu verheimlichen. Die großen Zahlen von Vieh hat dieser Wolf sicher nie getötet.
Mehr bei Wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/Würger_vom_Lichtenmoor
Und hier noch eine spannende Geschichte: http://www.zeit.de/2008/01/A-Wuerger
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Erschossene Jäger

Beitrag von karl143 » 19.09.2010 23:39

Auch dazu kann ich was zusteuern. Am 18.4.1937 erschossen zwei Wilderer zwei Jagdaufseher in Leese/LK Nienburg. Die vermißten Jagdaufseher wurden von der Polizei, Feuerwehr und Bevölkerung gesucht aber erst nach 2 (?) Tagen gefunden. Die Zeit, und der Umstand das es sich bei den Jagdaufsehern um Parteigenossen handelte, machte aus diesen auf dem Gedenkstein "pflichttreue kerndeutsche Jagdaufseher". Die Namen waren Karl Hambster und Fritz Thürnau. Der Sohn einer der beiden hatte seine Geschichte vor einiger Zeit in der Heimatzeitung. Einer der beiden Täter wurde hingerichtet, der andere zu einer langen Freiheitsstrafe verurteilt. Der Platz ist zu finden an der Straße Rehburg-Loccum in Richtung Leese. Ca. 500m vor Leese geht rechts ein Weg ab, auf dem touristischen Hinweisschild steht "Mordplatz".
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