Kirchenruine, so ohne Dach und ohne Fenster

Zivile und sonstige Bauten mit geschichtlichem Hintergrund und deutlichem Bezug zu den Fachthemen, die jedoch nicht eindeutig zuzuordnen sind
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christianCH
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Beitrag von christianCH » 03.07.2015 22:46

Vorläufer der heutigen Sola-Basilika in Solnhofen.
Gruss, christianCH

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Fieldmouse
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Beitrag von Fieldmouse » 04.07.2015 13:33

Hallo Christian, ist sehr interessant,
eine der ältesten Kirchenbauten Deutschlands,
war aber schon im letzten update S.11 drin.
Gruß Fm.

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christianCH
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Beitrag von christianCH » 04.07.2015 17:20

Sorry Fm, habe ich nicht geachtet – ich habe nur nach dem Begriff gesucht und da war nichts.
Gruss, christianCH

schulle17
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kleine Kapelle

Beitrag von schulle17 » 05.07.2015 07:31

gefunden in Grabow - Heilstätten.
gruß schulle
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Pogg 3000
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Eckelsheim, Beller Kirche

Beitrag von Pogg 3000 » 09.08.2015 20:24

Hallo Zusammen,

heute möchte ich Euch einen Zufallsfund aus Rheinhessen vorstellen.

Die www.eckelsheim.de/beller_kirche

Diese befindet sich ca. 10 Minuten von der ohnehin zugestauten A61 entfernt in der nähe von Alzey. Vielleicht wäre Sie einmal einen Abstecher wert, laut "Netz" gibt´s auch manchmal Weinproben.

Viel Spaß, schöne Grüße, Thomas

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redsea
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Martin Luther Kirche

Beitrag von redsea » 16.08.2015 18:46

Fieldmouse hat geschrieben:Wirklich ohne Dach (auch das Turmdach fehlt !) und ohne Fenster
(bis auf Fenster im Turm) ist die ehemalige Lutherkirche in Swinemünde.
Übriggeblieben ist nur der Turm. […]

Anstelle des Kirchenschiffes stehen jetzt Plattenbauten in unmittelbarer Nachbarschaft zum Turm.
Die Polen haben jetzt ein "wieza widokowa" (Aussichtsturm) draus gemacht.
Im Turm unten gibt es noch ein Cafe und dieser ist auch in Seekarten zur Orientierung eingetragen.
Gruß Fm.



Hallo,

hier ein paar aktuelle Fotos der Martin Luther Kirche bzw. des übrig gebliebenen, dachlosen Kirchenturms. Das im Krieg stark zerstörte Kirchenschiff wurde im Jahre 1962 gänzlich abgerissen. An den Aussenmauern des Turms ist der Anbau des Kirchenschiffes noch zu erkennen.

Wie Fieldmouse schon schrieb befindet sich im Turm heute ein Café, das “Cafe Wieza“ (deutsch: Turmcafe). Dies erstreckt sich über die ersten beiden Etagen, die über einen angebauten Treppenhausturm miteinander verbunden sind. In der dritten Etage befindet sich eine kleine Galerie mit wechselnden Exponaten. Von dort aus führt eine neue Gitterrosttreppe bis zur Turmspitze, von wo aus man einen Ausblick über ganz Swinemünde hat. Von der alten Holztreppe hat man einen Teil zu Ansichtszwecken erhalten.

Auf einer Gedenktafel ist zu lesen:

Die Martin Luther Kirche

Der restaurierte Turm der protestantischen Kirche wurde 1903-1906 im Stil der Neugotik nach einem Entwurf von Fritz Gottlieb erbaut. Im Inneren gab es rund 1000 Sitzplätze und moderne Orgeln. Der Turm hat eine Höhe von 67 Metern. In der Turmspitze gab es eine Uhr und vier Glocken. Die Bauarbeiten waren durch eine Stiftung von Emilia Heyse, einer Bewohnern von Swinemünde, finanziert worden. Im Jahr 1945 wurde die Kirche stark zerstört, 1962 wurden Teile der Kirche abgerissen.


Weitere Informationen finden sich hier.

Viele Grüße

Kai
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Zuletzt geändert von redsea am 16.08.2015 18:56, insgesamt 1-mal geändert.

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Martin Luther Kirche

Beitrag von redsea » 16.08.2015 18:54

weitere Fotos:
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Beitrag von Fieldmouse » 17.08.2015 20:40

Danke für die aufschlussreichen Fotos,
die man nur machen kann, wenn man viel Zeit hat...
...im Urlaub.
:-)
Gruß von Fm.

(gibt bestimmt noch ein Nachschlag mit Festungen und WKII-Stellungen..)

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Stiftsruine – Kleine Marienkirche in Lippstadt

Beitrag von redsea » 11.11.2015 21:41

kuhlmac hat geschrieben:
indu hat geschrieben: - Direkt in Lippstadt, mir fällt direkt der Name nicht ein,
Ruine der frühgotischen Stiftskirche St. Marien (Stiftsruine)

http://www.move-images.de/foto/Stiftsru ... stadt.html

Hallo zusammen,

hier ein paar weitere Informationen und Fotos zur Ruine der “Kleine Marienkirche“, die als eine der schönsten Kirchenruinen Westdeutschlands gilt:

Unmittelbar nach der Stadtgründung um 1185 stiftete Bernhard II. einen Teil seines hier gelegenen früheren Stammsitzes, des „Hermelings-Hofs“, für die Gründung des Augustinerinnenstiftes Lippstadt.

Der Bau der Stiftskirche erfolgte ab 1190 zunächst im Westen mit dem romantischen Nonnenchor und einer kleinen dreischiffigen Kirche. Nach einigen Bauunterbrechungen und Planänderungen benötige der spätere hochgotische Hallenbau bis zu seiner Vollendung fast 150 Jahre und sechs Baumeister. Die Kirche wurde als „Kleine Marienkirche“ bezeichnet, da auch schon die „Große Marienkirche“ am Rathausplatz errichtet worden war.

Nach der Auflösung des Klosters 1530 wurde die Kirche Mittelpunkt der Stiftsgemeinde. Infolge von Kriegswirren, Unwettern und Hochwassern entstanden im Laufe vieler Jahre große Schäden an dem Gebäude. Die Kirche musste daher 1831 wegen Einsturzgefahr geschlossen werden. Nach einem langen Streit um Erhalt oder Abbruch entschied der preußische König Friedrich Wilhelm IV., beraten durch den Architekten Schinkel, die Kirche als Ruine zu erhalten.

Die „Kleine Marienkirche“ gilt heute als eine der schönsten Kirchenruinen Westdeutschlands und dient häufig als Kulisse für besondere kulturelle Veranstaltungen.

Quelle: Unser Lippstadt

Viele Grüße

Kai
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Baum
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Beitrag von Baum » 11.11.2015 22:51

Hallo zusammen,

da wäre dann noch eine in Ostheim im Elsass.

Gruß Baum
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