UKW-Rundspruchsende- und Richtfunkverbindungsstellen

Zivile bzw. nicht-militärische Schutzbauwerke und Anlagen des Kalten Krieges
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Katastrophenschutz
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Senemast GSVBw31 Birten

Beitrag von Katastrophenschutz » 20.01.2019 17:44

Gestren war tolles Wetter und da ich sowieso die GSVBw 31 "Birten" bei Xanten auf der Erkundungsliste stehen hatte hier ein paar Fotos vom Gitterturm. Bilder stelt erstellt mit Drohne.
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jgraef
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Beitrag von jgraef » 20.01.2019 21:41

Moin,

das ist ja mal ein Foto aus einer interessanten Perspektive.

Gibt es eigentlich Probleme, wenn man mit der Drohne zu nah an die Antennen heranfliegt, bzw. sich bei Richtantennen nahe im Hauptstrahlungskegel befindet? Ich könnte mir vorstellen, dass gepulste Strahlung die "Bordelektronik" beeinflussen könnte.

Weisst Du, wie nah man da ran kann und welche Drohnen dafür in Frage kommen?

Viele Grüße, Jörg.

Katastrophenschutz
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Beitrag von Katastrophenschutz » 24.01.2019 17:04

jgraef hat geschrieben:Moin,

das ist ja mal ein Foto aus einer interessanten Perspektive.

Gibt es eigentlich Probleme, wenn man mit der Drohne zu nah an die Antennen heranfliegt, bzw. sich bei Richtantennen nahe im Hauptstrahlungskegel befindet? Ich könnte mir vorstellen, dass gepulste Strahlung die "Bordelektronik" beeinflussen könnte.

Weisst Du, wie nah man da ran kann und welche Drohnen dafür in Frage kommen?

Viele Grüße, Jörg.
Danke, Jörg.

Ja und Nein, meine DJI Phantom 3 hat eine Interferenz Erkennung die meldet sich bzw. geht dann in einen autarken Modus.
Hier wird aber mit geringen Leistungen gearbeitet ca.15 Watt bei den Mobilfunkern außerdem im 900 MHz Band und bei der digitalen Alarmierung im 160 MHz Band also relativ weit weg von den 5,8 GHz für die Fernsteuerung bzw. 2,4 GHz für den Videolink.

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Cremer
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Beitrag von Cremer » 25.01.2019 20:21

@Katastrophenschutz,
Hier befinden sich auch Mobilfunkantennen auf dem Antennenträger, vermutlich im 1800/2200MHz Bereich. Die Sendeleistung kann allerdings bis zu 50 Watt betragen. Dann müsste die Drohne sehr nahe verbeifliegen und genau im Zentrum der Strahlungskeule befinden.
MfG Euer Fernmelder
Erich Fellgiebel 1935:Nachrichtentruppen sind kostbare, schwer zu ersetzende Mittel der Führung.

Katastrophenschutz
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Beitrag von Katastrophenschutz » 26.01.2019 20:29

Cremer hat geschrieben:@Katastrophenschutz,
Hier befinden sich auch Mobilfunkantennen auf dem Antennenträger, vermutlich im 1800/2200MHz Bereich. Die Sendeleistung kann allerdings bis zu 50 Watt betragen. Dann müsste die Drohne sehr nahe verbeifliegen und genau im Zentrum der Strahlungskeule befinden.
Das sind 900er Antennen, noch 2G max EDGE, wird vermutlich eh bald ungerüstet. Ich bin oberhalb geflogen die Antennen haben einen leichten Downtilt von daher keine Gefahr. Die Interferenzwarnung hat auch nicht angesprochen, Livebildübertragung und Steuerbarkeit waren gut. Aber hier ist auch keine Drohenforum.

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