Aufgegebene Bahnanlagen

Verkehrsgeschichte - Bauwerke der Bahn, U-Bahn, S-Bahn etc.
d-zug-schaffner

Beitrag von d-zug-schaffner » 20.12.2007 21:15

katschützer hat geschrieben:3 Punkte hätte ich:

- Willkommen im Forum

- Klasse Seite

- Ich kapituliere

Gegen einen richtigen Bahner komm ich natürlich nicht an mit meinem Halbwissen. Allein schon Deine Seite :shocked: Da steckt dann sicher etwas mehr Arbeit dahinter. Respekt.
Bleibt nur hinzuzufügen, daß die Laderampe an der Büsumer Straße mit gewisser Unterstützung der Truppe gebaut wurde, um das Großgerät der FlaSchule schnell bahnverlasten zu können.

Einen schönen Gruß in die Landeshauptstadt
Hallo aus Kiel,

erst einmal Danke für die Blumen.

Ich wollte damit nicht erreichen, dass Du jetzt kapitulierst - im Gegenteil ich finde es super, dass Du hier ein Thema angesprochen hast, was mich auch interessiert. - Also weitermachen :)

Ich bin kein "richtiger" Bahner, sondern die Eisenbahn in Schleswig-Holstein ist mein Hobby.
Für meine Modellbahn hatte ich in den 80er Jahren massenweise Fotos gemacht. Jetzt habe ich keinen Platz mehr und damit andere Eisenbahnfreunde auch etwas davon haben, präsentiere ich die Bilder jetzt auf meiner Homepage. Zum Glück kenne ich aber ein paar richtige Eisenbahner, die mich mit weiteren Fotos und Infos unterstützen. Ich hab noch massenweise alte Fotos, aber durch das Urheberrecht darf ich sie leider nicht ins Netz stellen. So nach und nach fotografiere ich den heutigen Zustand als Gegenstück zu meinen alten Fotos.

Ich habe noch eine interessante Seite zur Rendsburger Hochbrücke gefunden - Live Webcam.

http://www.canalcup-cam.de/

Dann auf Zeitraffer gehen - da kommen die 10 sec. Bilder als Film.
Zuletzt geändert von d-zug-schaffner am 20.12.2007 21:22, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Eisenbahn in Rendsburg

Beitrag von Fieldmouse » 20.12.2007 21:19

"Sie zweigte nicht von der Kieler Strecke ab, sondern vom Bahnhof Osterrönfeld."

Einspruch: Die Strecke nach Kiel verzweigt nach dem Bahnhof Osterrönfeld Richtung Kiel, um anschließend
nochmals links nach Schacht-Audorf abzubiegen. Oder sehe ich das falsch? FM
Geduldig wartend, überdauert das Unkraut des Menschens nichtiges Tun.

d-zug-schaffner

Re: Eisenbahn in Rendsburg

Beitrag von d-zug-schaffner » 20.12.2007 21:29

Fieldmouse hat geschrieben:"Sie zweigte nicht von der Kieler Strecke ab, sondern vom Bahnhof Osterrönfeld."

Einspruch: Die Strecke nach Kiel verzweigt nach dem Bahnhof Osterrönfeld Richtung Kiel, um anschließend
nochmals links nach Schacht-Audorf abzubiegen. Oder sehe ich das falsch? FM
Hallo Fieldmouse,

das Gleis Richtung Schacht-Audorf verlief paralell zum Kieler Gleis auf dem Damm. Wenn Du mit dem Zug auf der Kieler Strecke fährst, kannst Du den breiten Bahndamm noch erkennen.

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Aufgegebene Bahnanlagen

Beitrag von Fieldmouse » 20.12.2007 21:49

Dann war die Strecke/Damm bis zur erneuten Abtweigung nach S-A zweigleisig, warum soviel Aufwand ?
Geduldig wartend, überdauert das Unkraut des Menschens nichtiges Tun.

d-zug-schaffner

Re: Aufgegebene Bahnanlagen

Beitrag von d-zug-schaffner » 20.12.2007 23:29

Fieldmouse hat geschrieben:Dann war die Strecke/Damm bis zur erneuten Abtweigung nach S-A zweigleisig, warum soviel Aufwand ?
Hallo Fieldmouse,

alle Kunstbauten über den Nord-Ostsee-Kanal wurden im Auftrag der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung errichtet.
Da der Kanal als auch die Eisenbahn zu Kaisers Zeiten eine sehr wichtige strategische Bedeutung hatten, spielte das Geld eine untergeodernete Bedeutung.

Die Dämme als auch die Hochbrücke wurden zwischen 1911 und 1913 errichtet. Der Bahnhof Osterrönfeld liegt ja schon auf dem Damm. Die Hauptbahn Kiel-Hassee - Osterrönfeld wurde aber schon 1904 eröffnet.

Die Bahn nach Schacht-Audorf war eine private Anschlußbahn mit eigenen Lokomotiven, die aber für die Strecken der Königl. Preußischen Staatbahn oder der Deutschen Reichsbahn Gesellschaft nicht zugelassen waren.
Deshalb gab es in Osterrönfeld Übergabegleise zu dieser Bahn.
Außerdem mußten die Strecken signaltechnisch abgesichert werden und die Errichtung eines weiteren Stellwerks mit Sicherungseinrichtungen und Personal wäre auch nicht billiger geworden.

Auf der Strecke nach Kiel gab es früher regelmäßigen Güter- und Personenverkehr. Damit wurde auch der Eisenbahnknoten Neumünster entlastet. Lang lang ist es her...............................

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Beitrag von petzolde » 21.12.2007 00:27

Schacht-Audorf: Gab es da mal Bergbau? Oder hat die Bezeichnung "Schacht" eine andere Herkunft?
gruß EP

d-zug-schaffner

Schacht-Audorf

Beitrag von d-zug-schaffner » 21.12.2007 00:36

Hallo Petzolde,

bei Wikipedia steht etwas über Schacht-Audorf.

http://de.wikipedia.org/wiki/Schacht-Audorf

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Aufgegebene Bahnanlagen

Beitrag von Fieldmouse » 21.12.2007 20:40

Klasse Infos, D-Zug-Schaffner! Hab mal in Osterrönfeld gwohnt, aber das war mir nicht bekannt.
Dauerbaustelle Hochbrücke mit dauerndem Nietlärm, stimmt genau!
Wo lief denn die Strecke nach S-Adf genau lang (bis zur K76 ist es klar)?
Auch im DigitalenAtlasNord läßt sich die Strecke nicht mehr ganz genau verfolgen.
Gruß FM
Geduldig wartend, überdauert das Unkraut des Menschens nichtiges Tun.

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Beitrag von petzolde » 21.12.2007 22:25

-dzug-schaffner
bei allem googeln und wikipedien finde ich nichts,was zur Herkunft des Ortsnamens "Schacht" etwas sagt. Insbesondere nicht dazu, ob es dort Bergbau gegeben hat. Die Entnahme von Lehm, Ton etc. zur Ziegelherstellung ist dem Grunde nach ja kein Bergbau - wohl aber die Entnahme von Bodenschätzen.
gruß EP

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Beitrag von redsea » 21.12.2007 22:38

Hallo EP,

hast Du hier schon geschaut?

Ich denke mal, dass Schachte nichts mit unserem heutigem Wort Schacht zu tun hat, oder?! :?

Gruß redsea

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