Knickebein

Funkmess-, Funkpeil-, Funkleit- und Funkstörtechnik des 2. Weltkriegs
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nordfriese
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Beitrag von nordfriese » 11.02.2014 13:39

Moin!

Géoportail ist bekannt. Schöne Karten mit einer Menge "Blockhäusern". ;-)

Gruss aus NF!
Rolf
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Beitrag von OWW » 11.02.2014 16:16

Moin,

zu K10:
anbei 2 Fotos aus Sortosville en Beaumont (Knickebeinsockel und Erläuterungstafel), die allerdings nichts beweisen. Nach der Literatur gab es dort nur den Knickebein, nichts anderes Großes wie z.B. Bernhard. Alain Chazette, wohl einer der Kenner des AW in Frankreich zeigt in seinem Buch "1944 - Le mur de'l Atlantique en Normandie" einen Plan von K10, wo genau dort auf der Wiese der Drehkranz eingezeichnet ist. Der Drehkranz muss ja nicht zwangsläufig außen entlanggelaufen sein ??

Gruß
Oliver
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christianCH
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Beitrag von christianCH » 11.02.2014 17:03

OWW hat geschrieben:[…] Der Drehkranz muss ja nicht zwangsläufig außen entlanggelaufen sein ??
Da hast du natürlich recht Oliver. Und wenn ich mir Punkt 4 aus der Skizze im GE-Bild vorstelle, wäre er bei weitem nicht im Zentrum des grossen Kreises, sondern eher der graue Fleck im unteren Viertel dieses Felds. Das würde auch in Relation zum nach NW abgehenden Weg stehen.
Das in GE sichtbare Kreissegment muss gar nichts mit der Knickebein-Basis zu tun haben.

Ich werde aber wohl erst beruhigt sein, wenn ich mir die Örtlichkeit mal 1:1 zu Gemüte geführt habe. Ein Augenschein kann Klarheit verschaffen. Da eh dieses Jahr nochmals eine grosse V1-Stellung-Tour vom Nord bis aufs Cotentin auf dem Programm steht, geht das ja in einem Aufwisch.
Gruss, christianCH

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Beitrag von christianCH » 11.02.2014 17:24

nordfriese hat geschrieben:[…] Schöne Karten mit einer Menge "Blockhäusern".
Toute à fait ! Et bien égale plein de rampes de lancement. ;0}
Gruss, christianCH

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Beitrag von christianCH » 06.03.2014 19:21

Aktualisierte Infos zu drei Anlagen, die ich eben besucht habe:
  • K2 Stollberg: Man erkennt noch die runde, planierte Fläche in dem leicht abfallenden Gelände und beim Kinderspielplatz (von der Aussichtsplattform des Sendeturms aus) einen kurzen Streifen der Betonierung für den Schienenkreis. Vom Zentrallager ist nichts mehr vorhanden.

    K3 Julianadorp: Das Gelände befindet sich nun ganz in einem mit Stacheldraht abgesperrten Schutzgebiet. Der Betonbau und die -plattform östlich der Anlage wurden komplett entfernt und renaturiert. Ebenfalls gibt es den direkten Weg von der Strasse hoch zu der Anlage nicht mehr. Der Kreis ist in der mageren Wintervegetation noch erkennbar, ebenso drei kurze Segmente des Schienenkreises. Dieser ist wahrscheinlich noch komplett vorhanden, jedoch überwachsen. Das zentrale Lager ist nicht mehr vorhanden.

    K4 Kleve: In dem Ringwäldchen, der dem ehemaligen Schienenkreis folgt, erkennt man noch drei Anhäufungen von Betontrümmern, der Ring wurde vermutlich weitgehend gesprengt oder ist in dichtem Dornengestrüpp verborgen. Der zentrale Betonblock ist noch vorhanden, jedoch komplett von dichtem Dornengestrüpp umgeben. Nach entfernen der Vegetation auf dem Block erkennt man noch die Vertiefung des zentralen Lagers. Drei der vier Gewindebolzen sind noch vorhanden.
Gruss, christianCH

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Beitrag von nordfriese » 06.03.2014 22:18

Moin!

zu Bredstedt/Stollberg (K2):
Der "Kinderspielplatz" ist ein kleiner, hölzerner Aussichtsturm der
Gemeinde Bordelum, an dessen Geländer sich Informationen zur
jeweiligen Blickrichtung über die Inseln/Halligen/Köge befinden.
Der Turm ist in diesem Jahr grad erneuert worden.

Am südlichsten Punkt des ehemaligen Schienenkreises schaut auch
noch Beton heraus. Alles weitere ist überwachsen/zerstört.

Derzeit gibt es auf GE Bilder vom 23.5.2011 auf dem der Knickebein-
Schienenkreis "durchschimmert". Auch den Kreis des später erbauten
Bernhard kann man auf dem Bild erahnen...

Gruss aus NF!
Rolf
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Beitrag von christianCH » 30.03.2014 12:09

Aktualisierte Info zu:
  • K12 Maulburg: Der besterhaltene 95 Meter Kreis. Ausgemessen ist der Schienenkreis-Ø 93.9 m. Aufschüttungen und Mauern des Schienenkreises sind noch komplett vorhanden (bis auf die östliche Öffnung für den Landwirt), jedoch nichts mehr von der Schiene. Vom zentralen Lager ist ebenfalls nichts mehr sichtbar. Am Wanderweg der östlich der Anlage vorbeiführt sind noch Fundamente von mehreren Gebäuden sichtbar. Die Zufahrtstrasse von der Strasse Maulburg-Adelhausen her hat noch die originale Betonierung bis an die Kreuzung 240 m südlich der Anlage. Eine kleine Infotafel spricht von einer Funk-Leitstrahlanlage vom Typ «Knickebein 12». Da ist wohl etwas Korrekturbedarf angesagt.
Gruss, christianCH

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Korrekte Typenbezeichnung?

Beitrag von christianCH » 31.03.2014 09:02

Es tauchen hier die Begriffe Fu.S.AN. 721 und FuS 721 auf, dazu finde ich jedoch nirgends Belege. Was hat es damit auf sich? Wikipedia nennt FuG28a, bei R. V. Jones fand ich nur Knickebein.

Wer kann da «belastbare» Klarheit schaffen?

Wenn ich in Maulburg vorstellig werde, möchte ich nicht noch mehr Verwirrung stiften.
Gruss, christianCH

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Beitrag von Leif » 31.03.2014 21:18

Moin,

also Herr Trenkle schreibt von FuSAn 721 (Buch: Funkführungsverfahren).

Viele Grüße
Leif

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Beitrag von christianCH » 01.04.2014 10:48

Hallo Leif,

da du ja scheinbar dieses Buch besitzest: geht es noch etwas präziser? Kann es sein, dass die Gesamtanlage FuSAn 721 heisst und das Sendegerät FuG28a? Der WP-Artikel nennt als Quelle ja auch dieses Buch, der Begriff FuSAn 721 wird dort aber nicht erwähnt.

Ich bin in diesem Bereich absolut nicht daheim und wäre für klärende Zusatzinfo dankbar.
Gruss, christianCH

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