Grenzsteine Hannover - Preußen 1837

Militärische Objekte des Ersten Weltkriegs, der Kaiserzeit etc.
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violette
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Beitrag von violette » 16.07.2011 22:18

Ob der Pflug auch beschädigt war?
Umgepflügt in Warmenau-Nähe bei Groß Aschen.

Grüße, Vi
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Beitrag von Fieldmouse » 01.10.2011 17:47

Für Interessierte sei zu bemerken, daß der Artikel über die Grenzsteinlinie von 1837 jetzt aktualisiert worden ist,
und im Umfang sagen wir mal um 100% zugenommen hat.

Diese ist vor allem auch Vi zu verdanken, die sich um den Nordbereich und um Hintergründe gekümmert hat,
die originale Grenzbeschreibung aufgetrieben hat, Öffentlichtkeitsarbeit betrieben hat, sowie meine Arbeit überprüft hat. ;-)

Außerdem sei Mike gedankt für seine Mühe bei dem schönen Wetter :-) .
https://www.geschichtsspuren.de/artikel ... ussen.html

Gruß von Fm.

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Beitrag von violette » 07.10.2011 23:34

Moin,

kaum zu glauben, kaum zu sehen, könnte vielleicht No. 570 sein.
Buchstäblich aufgetaucht nach Nachfrage bei ortskundigen Bauer.
Wahrscheinlich die Folge vom vielen "Pohläsen" ;)

Grüße,
Vi
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Beitrag von violette » 28.11.2011 18:20

Zufällig wieder eins beim Kollegen, diesmal in Raddestorf, gefunden.
Eine gezielte Umfrage bei Kollegen, wäre vielleicht nicht schlecht :lol:

Es ist No. 103, die ursprünglich an der Königsmühle in Großenheerse gestanden hat.
Dort habe ich dreimal gesucht, da er von Ortskundigen noch vor etwa 15 Jahren gesichtet worden war. Wurde aber leider inzwischen herausgepflügt und an Kollegen weitergegeben als Gartenschmuck. Im Moment zwischengelagert.

Die Bilder sind leider dämmerungsbedingt etwas dunkel. Bemooste H und P sowie Jahreszahl und Nummer sind gut zu erkennen.

Gruß,
Vi
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Beitrag von violette » 24.01.2012 18:26

Moin,

Zollhaus wird auferstehen: http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/ ... 73606.html

Auszugsweise:
SUNDERN · Die Ortschaft Sundern lag früher an einer Grenze, die streng kontrolliert wurde. Im Westen grenzte der Ort als Teil des Königreiches Preußen an das Königreich Hannover. An der Grenze, die früher zwei Königreiche und heute zwei Landkreise und zwei Bundesländer teilt, stehen vereinzelt noch Grenzsteine aus dem Jahr 1837.

Nicht mehr vielen bekannt ist der Umstand, dass es in Sundern einst ein Zollhaus gab. Die preußischen Zöllner kontrollierten auf diesem Zollplatz Waren, die aus oder nach Hannover im- oder exportiert wurden.

An dieses Zollhaus kann sich Ortsheimatpfleger Günter Ahlers noch erinnern. „Es war kein schöner Anblick mehr.“ Nach der Eingliederung Hannovers als Provinz in das Königreich Preußen im Jahr 1866 wurde das Zollhaus überflüssig und verfiel. Die Ruine brannte Ende der 1970er Jahre ab. „Das war mein erster Feuerwehr-Einsatz“, sagte Ahlers während der Jahreshauptversammlung der Löschgruppe Sundern im Gasthaus Reddehase in Levern. Hätte es diesen Brand nicht gegeben, dann wäre das Gebäude zehn Jahre später wohl unter Denkmalschutz gestellt worden, vermutet er.

Nun hat Ahlers eine Idee – und möchte das einstige preußische Zollhaus wieder auferstehen lassen. Nicht in Originalgröße, sondern als kleineres Modell – als Schutzhütte am alten Zollplatz. In der Hütte könne dann eine Tafel mit den Wanderwegen aufgestellt werden.
Gruß,

Vi

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Beitrag von violette » 24.01.2012 18:59

Moin,

ein Grenzstein der besondere Art; beim Brückenneubau wieder mit eingemauert. Die Mitte der Warmenau war ja die Grenze, also vermutlich wurde der Stein ursprünglich mittig in der Brücke über die Warmenau gemauert. Die Monogramme von Georg III. und Friedrich Wilhelm II. sind sehr verwittert, nur noch die Buchstaben R (Rex=König) sind noch gut zu erkennen.
Eigentlich Grenzstein Nro. 0 der Grenzsteinlinie Hannover-Preußen, da 1826 schon "gesetzt". ;)

Gruß,
Vi
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Beitrag von violette » 13.03.2012 18:27

Moin,

No. 184 wurde wiedergefunden und neu aufgestellt.

Vor etwa einem Jahr in Haselhorn bei der Grenzsteinjagd mit Grenzbauern gesprochen. Der Westfale berichtete davon, dass er den Grenzstein noch an Ort und Stelle erlebt hatte, der Nachbar ihn aber irgendwannn mit dem Trecker umgefahren hatte; er stand mitten auf dem Landweg. Beim niedersächsischen Nachbarn nachgefragt, wusste dieser zwar bescheid, der Grenzstein, der über Jahre in der Scheune gelagert war, war aber leider nicht zu finden als wir in der auffällig aufgeräumten Scheune gesucht haben. Jetzt doch wieder aufgetaucht.

http://www.mt-online.de/lokales/petersh ... tellt.html
Der Grenzstein hatte vor einigen Jahren frei in der Landschaft gelegen, wurde daraufhin geborgen und auf einem Hof in Haselhorn gelagert. "Als wir ihn dort entdeckten, kamen wir auf die Idee, diese historische Markierung wieder aufzustellen"
Gruß,
Vi

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Beitrag von violette » 16.04.2012 15:14

Hier ein paar Bilder zu der neu aufgestellte No. 184
Die P-Seite wurde nachgeschlagen.

Grüße,
Vi
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Beitrag von Fieldmouse » 17.04.2012 21:43

Also, wer hier weiterhelfen will, die Grenzbeschreibung von 1837, veröffentlicht 1845 im Amtsblatt der Regierung Minden, ist bei GoogleBooks online.

http://books.google.de/books?id=_Bo_AAA ... en&f=false

Fm.

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Beitrag von violette » 14.10.2012 22:48

Die Jagdzeit wurde eröffnet mit gemischten Funden.

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