Freibad Ostende / HH Tonndorf

Gerüchte, Geschichten, Utopien
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Djensi
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Beitrag von Djensi » 29.06.2006 11:51

Moin nochmal zu diesem Thema,
gerade habe ich in der Chronik der FF-Tonndorf folgendes gelesen:

"Am 25. Juni 1942 stürzte ein Flugzeug amerikanischer Herkunft in das heutige Freibad Ostende ab. Zuvor war dieses Flugzeug durch Flagfeuer stark beschädigt worden und zur Notlandung gezwungen."

Gut, für die Richtigkeit dieser Angaben wird keine Garantie übernommen, aber vielleicht ist sind ja tatsächlich mehrere Flieger in der Umgebung herunter gekommen (siehe m Eintrag v. 29.3.06).

Es grüßt Djensi

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Volkiwolf
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Beitrag von Volkiwolf » 10.07.2006 09:50

Hi,

ich hab das auch noch mal nachgelesen und zur Vollständigkeit hier noch mal der Link für alle http://www.ff-tonndorf.de/01_profil_historie.htm

Was also tun?! So wie es auf der Seite scheint, sind wirklich akribisch die größeren Einsätze dokumentiert worden und warum sollten Sie falsche Angaben machen?!

Nun auch wenn der See abgetaucht wurde, könnte es ja sein, dass das Flugzeug (sicher) unter einer Schlammschicht liegt und man Trümmerteile usw. nicht unbedingt sieht...

Ich würde sagen, das "Gerücht" hat wohl doch noch weiter Bestand...
Abwasser ist ´ne Sache, die unbedingt geklärt werden muss.

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Djensi
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Beitrag von Djensi » 10.07.2006 12:09

Tach auch,

so und nun habe ich nochmal in der Chronik des Bürgervereins
Oldenfelde v. 1996 ( "Unser Oldenfelde - 700 Jahre jung") nachgeschlagen und der von mir bereits berichtete Absturz hat sich am 13.12.1943 am Bullskamp 16-20 ereignet.
Es handelt sich also um zwei verschiedene Abstürze.
Wer ist denn eigentlich im WK 2 für die Beseitigung des Fliegerschrotts verantwortlich gewesen? Ich kann mir durchaus vorstellen, dass der größte Teil auch geborgen wurde. Wenn nicht, könnte ich mir anhand der Dokumentation der Feuerwehr vorstellen, dass sich nach dem WK der Kampfmittelräumdienst der Sache angenommen hat.

Gruß
Djensi

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Beitrag von Volkiwolf » 10.07.2006 12:28

Könnte man das nicht vielleicht bei der Feuerwehr erfragen?

Vielleicht wissen die aus Überlieferungen o. ä. was damit geschehen ist?!
Abwasser ist ´ne Sache, die unbedingt geklärt werden muss.

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Bart
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Beitrag von Bart » 10.07.2006 13:07

Djensi hat geschrieben: Wer ist denn eigentlich im WK 2 für die Beseitigung des Fliegerschrotts verantwortlich gewesen?
Moin,

für die Bergung war meistens der nächste Fliegerhorst zuständig, die hatten extra Bergekommandos dafür. Hier wäre es warscheinlich Uetersen gewesen.

Gruß
Jens

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Beitrag von Djensi » 05.12.2006 16:45

Moin, warm up für ein älteres Thema!

In der Anlage ein Foto der gerade absaufenden Ziegeleigrube Ostende aus dem Jahre 1916! Blickrichtung müßte NNO sein.
Die mit 1 bezeichnete Baumreihe dürfte eine Höhe von ca. 5-6
Meter haben, unterhalb des Grubenrandes befindet sich bereits Wasser. Mit 2 ist ein Strommast gekennzeichnet, 3 dürfte den Bereich des heutigen Schwimmbades kennzeichnen. Perspektivisch gesehen könnte der Teich an einigen Stellen wohl doch größere Wassertiefen vorhalten, als gedacht.
Wozu mag die da gerade untergehende Anlage speziell genutzt worden sein? Im Großen Ziegelsee im KLGV nördlich des Friedrich-Ebert-Dammes soll sich angeblich so eine Anlage auch noch befinden, um die Gerüchte hier mal auszuweiten.

Gruß
Djensi
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Beitrag von Volkiwolf » 06.12.2006 11:26

Hi,

darf ich fragen aus welcher Quelle Du das Bild hast?

Und noch eine Frage; Du schreibst nördl. des Friedrich-Ebert-Damm in der KGV, da gibt es aber einige Kleingärten mit Seen. Welchen meinst Du genau? Ich könnte mich da spontan hinbegeben...
Abwasser ist ´ne Sache, die unbedingt geklärt werden muss.

Gast

Beitrag von Gast » 06.12.2006 11:52

Moin zusammen,
ich habe es leider nie geschafft den Tondorfer See nach dem Flieger komplett abzutauchen.
Den Großen Ziegelsee mit der "Anlage" allerdings so oft, dass ich diesen inzwischen besser als meine Wohnung kenne.

28 m tief und auf dem Grund steht eine Ziegellei.
Bis vor kurzem stand da auch noch ein Schornstein bis knapp unter der Wasseroberfläche....
... so erzählt man sich :-))

Die Realität sieht anders aus.
Max 6,5 M tief und auf dem Grund der ehemaliigen Tongrube steht ein kleiner alter Schuppen mit etwas Holzschrott.
Der Schornstein ist ein altes Eisenrohr gewesen, welches inzwischen imgefallen ist ...
Sonst sind da noch ein paar demontierte Bahnschienen - allerdings ohne die Loren ....

Tja, so viel zur Anlage.

Gruß
Xaver

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Beitrag von Volkiwolf » 06.12.2006 13:17

Kannst Du den genauen Standort nennen und ist der See "frei" zugänglich, also ohne Zäune usw?
Abwasser ist ´ne Sache, die unbedingt geklärt werden muss.

Gast

Beitrag von Gast » 06.12.2006 14:31

Hallo,
einen öffentlichen Zugang gibt es nicht. Der See ist rungsrum mit bewohnten Parzellen zugebaut, so dass man nur über die Bewohner ran/reinkommt.
Gruß
Xaver

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