Flughafen Kaltenkirchen

Gerüchte, Geschichten, Utopien
hollihh
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Flughafen Kaltenkrichen

Beitrag von hollihh » 28.11.2007 10:22

Moin,

da können wir doch mal wieder was gaaaaanz Altes aufwärmen.

Die neuen Terminals und der S-Bahnanschluss sind noch nicht fertig, da wird Kaltenkirchen wieder aus dem Keller ans Licht gezerrt :

http://www.abendblatt.de/daten/2007/11/28/821290.html

http://www.abendblatt.de/daten/2007/11/28/821452.html

http://www.abendblatt.de/daten/2007/11/28/821307.html


Gruß aus Hamburg

Holli

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Djensi
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Beitrag von Djensi » 28.11.2007 10:37

Moin,
vor nicht allzu langer Zeit habe ich auch irgendwo gelesen, dass weiterhin Flächen gekauft oder gesichert werden, die vielleicht irgendwann mal "Sperrgrundstücke" darstellen könnten.
Wenn 2030 der Flughafen in Betrieb gehen soll, muss man doch jetzt schon mit den Planungen und Klagen und Einsprüchen anfangen, oder ?? :lol:

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TimoL
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Beitrag von TimoL » 28.11.2007 11:26

Das Thema "Flughafen Kaltenkirchen" wird in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen alle paar Jahre mal immer wieder gerne ergebnislos aufgewärmt, so wohl auch wieder im Jahre 2008.

Der Hintergrund ist dieses Mal, dass das Gelände des ehemaligen E-Hafens Kaltenkirchen (zur Zeit in Teilen noch Standort-Übungsplatz der Bundeswehr) 2008 an die Gemeinde Kaltenkirchen übergeben wird und diese schon im Vorfeld angedeutet hat, mit der Fläche eigentlich nicht wirklich etwas anfangen zu können.

Daher ist ein Verkauf des Areals wohl wahrscheinlich, und da der Flughafen-AG bereits schon große Teile des Areals gehören, werden die wohl auch Vorkaufsrecht haben.

Das bedeutet aber noch lange nicht, sollte die Flughafen-AG tatsächlich das gesamte Areal erwerben, dass der Flughafen auch irgendwann einmal wirklich gebaut wird.
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- Konrad Adenauer (1876-1967), erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland 1949-1963 -

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Beitrag von n-lange » 28.11.2007 22:04

Das Thema ist schon goldrichtig unter „Utopia, Gerüchte und Legenden". Wird immer wieder gerne publicityträchtig an die Öffentlichkeit gebracht.
Jedenfalls für mich ein Grund mal altes Kartenmaterial zu sichten. Hier nun ein schöner Ausschnitt („Auto-Wander-Karte" von Esso, 1966). Gut zu erkennen die früher von hhpetersen beschriebene Planung. Auf der „Panormakarte" sind die Baumaschinen sogar schon vor Ort.

Nils
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Beitrag von Djensi » 29.11.2007 09:28

An der jetzigen A 7 bei Kaltenkirchen gibt es ja auch bereits die Bauvorleistungen für ein AB-Dreieck oder zumindest eine großdimensionierte Abfahrt.

novemberraingruß
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Beitrag von TimoL » 29.11.2007 12:22

Schöne Karten-Ausschnitte :) :thumbup:
Aber was war bitte "Onkel Tom's Hütte" !? :shocked:
Denn genau an der Stelle wo das in der Karte eingezeichnet ist, befand sich das KZ-Außenlager Kaltenkirchen-Springhirsch...
Ach, und das ehemalige Stabsgebäude des E-Hafens Kaltenkirchen ist da auch noch eingezeichnet... ;)
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Beitrag von Leif » 29.11.2007 18:31

Hallo,
einen interessanten Hinweis aus die infrastrukturelle Vorbereitung fand ich in "Post- und Fernmeldegeschichte zwischen Nord- und Ostsee, Heft 1 1986, S. 114 (126):

Fernmeldedienstgebäude Brookweg
Die Nähe des Stadtstaates Hamburg und die wirtschaftliche Entwicklung Kaltenkirchens als Endpunkt der „Aufbauachse Nord" hatte die Nachfrage nach Fernmeldeeinrichtungen so ansteigen lassen, daß die Raumkapazität des Gebäudes in der Schulstraße bald erschöpft sein würde. Als es sich aber abzeichnete, daß in Kaltenkirchen ein Großflugplatz entstehen sollte, um den Flugbetrieb in Fuhlsbüttel zu entlasten und das „Luftkreuz des Nordens" zu werden, sah die OPD sich gezwungen, die auf sie zukommenden Anforderungen von Fernmeldeeinrichtungen einzuplanen. Sie erwarb im Jahre 1971 das Grundstück Brookweg 48, um auf der etwa 7500 qm großen Fläche ein viergeschossiges (davon 2 Kellergeschosse) Fernmeldedienstgebäude, einen 58 m hohen Fernmeldeturm (FMT 9) und Wohngebäude zu errichten.


Viele Grüße,
Leif

th-sh

Beitrag von th-sh » 06.12.2009 17:39

Hallo,

auch wenn der Beitrag, auf den ich hier antworte "uralt" ist, muß ich doch eine Kleinigkeit korrigieren:
Lacky hat geschrieben: Die Strecke Elmshorn-Barmstedt wurde ständig befahren (quasi als Verlängerung der S5 Pinneberg-Elmshorn). Die anschließende Strecke Barmstedt-Henstedt - Ulzburg wurde nur für Überführungsfahrten der Triebwagen auf dem Elmshorner Abschnitt in die Werkstatt, welche sich in Henstedt - Ulzburg befindet, genutzt.
Die AKN-Werkstatt (wie auch die Verwaltung) waren und sind nicht in H-U, sondern in Kaltenkirchen selbst.

Lacky hat geschrieben: Eventuelle Transporte für den Flughafen hätte man sicherlich eher über die Stammstrecke Eidelstedt-Henstedt - Ulzburg-Kaltenkirchen gefahren.
Glaub ich nicht, weil die "Stammstrecke" viel häufiger befahren wird (aktuell: alle 20 Minuten je Richtung) als die (inzwischen) wieder aufgenommene ÖPNV-Strecke nach Elmshorn (Werkstags alle Stunde, Wochenende alle 2 Stunden).

Thomas

CHARON

Flughafen Kaltenkirchen / EBOe-Werkstatt

Beitrag von CHARON » 03.09.2010 14:58

Moin zusammen.

Die EBOe(AKN)-Werkstatt war in Barmstedt auf dem Platz des heutigen P&R-Platzes.Diese Werkstatt wurde zu klein für die AKN-Fahrzeuge.
Kostenrechnungen hatten ergeben das es billiger (wirtschaftlicher) war die Strecke Barmstedt-Ulzburg zu sanieren und die Werkstatt in Barmstedt aufzugeben anstatt eine neue Werkstatt in BMS zu bauen.

Jetzt müssen nur noch mehr Leute aufder Linie A3 fahren

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Djensi
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Beitrag von Djensi » 04.09.2010 14:37

Moin,

ergänzend dazu gab es meines Wissens in Wakendorf, auf dem Abschnitt Ulzburg - Bad Oldesloe, noch Lokschuppen und Werkstatt.

Grüße
Djensi

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