Flieger im Laacher See

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petzolde
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Beitrag von petzolde » 19.06.2008 23:46

Ja, die Lösung ist einfach:
Die Berufsfischer ersetzen den Kampfmittelräumdienst, und sie werden irgendwann eine Bombe fangen.
Der Kampfmittelräumdienst wäre mit gezielter Suchtechnik wohl auch nicht schneller, aber sicher teurer.
gruß EP (immer noch nachdenkend...)

hollihh
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Beitrag von hollihh » 20.06.2008 08:22

Moin,

vieleicht liegt es auch daran, das die Profis m Gegensatz zu den Hobbyfischern genau wissen, wo das Wrack liegt ? Zudem : Wieviele Berufsfischer kann es auf dem See geben ? In Anbetracht der enormen Ausdehung dieses Gewässers werden wohl kaum größere Flotten von Kuttern jeden morgen in See stechen.....solche verbote halten jedenfalls die neugierigen Touris fern....

In der Nord-/Ostsee ist die Sachlage ja etwas anders, dort gibt es "Verklappungsgebiete", in denen man die Munition versenkt hat...leider gibt es aber wohl auch Gegenden, bei denen man es nicht weiß. Alternativ könnte man jetzt die ganze Nord- und Ostsee sperren. Unglücklicherweise tauchen aber ab und an mal Granaten, Minen etc. an Stellen auf, bei denen man es gar nicht vermutet hätte. Ich meine mich dukel zu erinnern, das die teilweise auch Munsammelkisten an Bord hatten...Es kommt nicht unbedingt selten vor, das die Fischer was im Netz haben - normalerwiese geht dann das ganze Brimborium los : Alarmierung, Kampfmittelräumdienst etc. - der Arbeitstag ist hinüber. Nun ratet mal, was die in den meisten Fällen mit so einem Blindgänger machen ????

Ähnliche "Probleme" haben ja auch die Landwirte auf den ehemaligen Schlachtfeldern des 1. WK - die pflügen noch heute jedes Jahr jede menge Blindgänger aus dem Boden.

Beim Laacher See ist man sich sehr sicher, das der Flieger noch Bomben an Bord hat - und die sind wohl auch etwas heikel, sonst hätte man das Wrack wohl schon geborgen (genau darum geht es jatzt auch). Ich denke, die Verantwortlichen werden sich ihre Gedanken schon gemacht haben...

Gruß

Holli

Paddel
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Beitrag von Paddel » 21.06.2008 19:17

http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1 ... /index.htm


Ist wohl nicht so einfach den Flieger zu finden !
Gruß Mark

Baum
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Beitrag von Baum » 21.06.2008 19:42

50 m Schlamm?????

Baum

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Beitrag von Krakau » 21.06.2008 21:28

Moin!

Wenn mich nicht alles täuscht ist der See 53m tief. :lol:

Gruß
Thomas

Johan

Beitrag von Johan » 21.06.2008 21:38

Wobei es auch eine interessante Frage wäre: Wenn unter 50 Metern Schlamm (!) eine Bombe explodiert - merkt man das an der Oberfläche überhaupt noch?

Und wie um alles in der Welt können in den 66 Jahren 50 Meter Schlamm entstanden sein? Ob da nicht eine Null zuviel ist?

Herr Auer
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Beitrag von Herr Auer » 22.06.2008 16:42

Moin !
Außerdem soll, laut Zeugenaussage eines Bewohners, der
Flieger doch nur 15m vom Ufer entfernt liegen !?
Derjenige hat als Kind noch drauf gespielt.
Und nun sollen da 50m Schlamm drauf liegen .....
Vermutlich will nur keiner die Hebung bezahlen -
da kommt man schon auf gute Ausreden ! :mrgreen:
Gruß aus HH
Hamburg von unten : www.unter-hamburg.de

Baum
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Beitrag von Baum » 22.06.2008 17:29

hallo,

noch ne dumme Frage/Anmerkung.
Hier geht es v.a. um das Flugzeug und die Bomben.
Was wurde denn aus der Besatzung? Weiß man da was dazu?

Baum

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Beitrag von hollihh » 22.06.2008 17:56

Moin,

dazu steht was in dem Artikel des General Anzeigers, den ich weiter oben schon verlinkt habe :


http://www.general-anzeiger-bonn.de/ind ... lid=294579

Gruß

Holli

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Beitrag von redsea » 22.06.2008 23:35

Krakau hat geschrieben:(...) Wäre doch toll wenn nun ein Berufsfischer mal so ein Ding im Netz nach oben holt. Sollte was passieren, dann wäre das eben ein Berufsunfall, abgesichert durch die BG (...) Andererseits könnte ich mir das als Fisch schon nett vorstellen - mitten in der Fangsaison ein fast sicheres Plätzchen zu haben. (...)
Nennt man das nicht Dynamitfischen? :lol: Als Fisch stell' ich mir das dann aber nicht mehr so nett vor. :cry:

Gruß redsea

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