Kraftwerk Westerholt - Deutschlands höchster Kamin

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Djensi
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Beitrag von Djensi » 15.08.2006 15:27

Lönne hat geschrieben:Schade, wenn der Schornstein weg ist,...

Irgendwie war es für uns Kröten immer ein Orientierungspunkt und unser Wahrzeichen,... naja, damals sagte jemand "Geb den Dingen Zeit, lasst sie stehen." Aber diese Zeit ist wohl auch vorbei,...


Das ist hier in HH, seit das Kraftwerk Moorburg weg ist,auch so. Immer wenn ich die Möglichkeit habe über den Hafen zu blicken, dann fehlt da irgendwie etwas...

Lönne

Beitrag von Lönne » 16.09.2006 01:05

So, endlich 2 Fotos,...

gerade gemacht!

mfG
Christoph
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Lönne

Beitrag von Lönne » 09.10.2006 23:41

So - Hallo!

Es gibt Neuigkeiten! :(

Und zwar:

die Sprengung soll am 12.11.2006 erfolgen. Die Uhrzeit weiß ich noch nicht,...

für alle, die nicht wissen, wo sie hin sollen können sich ja bei mir melden,... was vielleicht noch ganz interessant wäre, wäre, dass 5.11. ne Sprengung in Castrop-Rauxel,... was da genau ist, weiß ich aber nicht!

mfG
Lönne

Lönne

Beitrag von Lönne » 06.11.2006 22:05

Nachtrag zur Uhrzeit:

11 Uhr 15 - eigentlich 11 Uhr, aber die S-Bahn muss erst noch durch fahren! :lol:

mfG
Christoph

ResQ69
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Beitrag von ResQ69 » 08.11.2006 09:10

Und das sagt die WAZ dazu.

Pünktlich um 11 Uhr soll es am kommenden Sonntag "Peng" machen. Dann sinkt der Schornstein des Kraftwerks Westerholt in sich zusammen. 1959 ans Netz gegangen

Pünktlich um 11 Uhr soll es am kommenden Sonntag "Peng!" machen, oder besser gesagt: einen Doppelrumms geben. Dann wird der über 300 Meter hohe Schlot des ehemaligen Kraftwerks Westerholt in südliche Richtung vor dem im vergangenen Jahr eingeweihten Fernwärmekraftwerk zusammenfallen.

Eine "Sprengfaltung" nennen das die Fachleute von der Thüringer Sprenggesellschaft mbH, die am vergangenen Wochenende den Eon-Kühlturm in Castrop-Rauxel flach legten und vor wenigen Wochen gekonnt dem Goliath in Marl den Garaus machten.

"Anwohnerfreundlich" sei dieses Verfahren, betont Jan Totzek von der Hasseler Eon-Pressestelle: Aufgrund der Faltung sei der Radius des in sich zusammen stürzenden Turms geringer, und zudem werde er eben in südliche Richtung gelenkt.

Rund um den Kamin-Fuß haben Ordnungsamt und Eon Kraftwerke - verantwortlich für die Sicherheit der Bürger - einen 500-Meter-Radius gezogen, den sogenannten "Evakuierungskreis" (siehe weitere Sicherungsmaßnahmen im Text unten). Schon um 8 Uhr beginnen am Sonntag die Straßenabsperrungen, von 8.30 bis 9.30 Uhr sollen die Gebäude in der Nähe geräumt sein.

Für die betroffenen Anwohner gibt es zwei Evakuierungseinrichtungen, in die sie sich zurückziehen können: die Hauptschule am Eppmannsweg und ein Zelt, das Eon auf dem DSK-Gelände der ehemaligen Kokerei Hassel, Marler Straße 100 bis 102, aufgebaut hat. Mit erfolgter Sprengung, so wird betont, können die Evakuierungs- und Sperrmaßnahmen noch nicht aufgehoben werden. Erst wenn die Polizei entsprechende Lautsprecherdurchsagen macht, werden die Einschränkungen aufgehoben.

Die Geschichte des Steinkohlekraftwerks Westerholt reicht bis in die 50er Jahre zurück. 1959 geht der erste 150-Megawatt-Block ans Netz. Die Anlage der Hibernia GmbH ist die erste, die in Blockbauweise errichtet wurde. Ein zweiter Block (150 MW) folgt 1961, da schon gehört das Kraftwerk zu den größten seiner Art in der Bundesrepublik.

1970 geht die Anlage in den Besitz der Veba Kraftwerke Ruhr über, die in den Jahren 1972 und 1973 alle Kessel so umrüstet, dass sie alternativ auch Gas verbrennen können.

Am 12. September 1981 - also vor fast genau 25 Jahren - wurde das Richtfest für den neuen Schornstein gefeiert, der die beiden alten, 140 Meter hohen Schlote ersetzte.

Der Schornstein hat am Fuß einen Durchmesser von 23,50 Meter, am Kopf einen von 9,10 Meter. Er besteht aus Stahlbeton und hat ein Gewicht von über 20 000 Tonnen. Im Jahr 2000 wurde die Anlage ein Eon-Kraftwerk. Zuletzt wurde Mitte des Jahres 2002 Strom produziert, der Schlot raucht noch bis Mai 2003. chris

hollihh
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Beitrag von hollihh » 08.11.2006 13:09

ResQ69 hat geschrieben:Und das sagt die WAZ dazu :

Zuletzt wurde Mitte des Jahres 2002 Strom produziert, der Schlot raucht noch bis Mai 2003. chris
...der Schornstein muß ja wirklich enorm hoch sein : Mitte 2002 werden die Kessel runtergefahren und im Mai 2003 raucht der Schornstein immer noch !

Gruß

Holli

Lönne

Beitrag von Lönne » 08.11.2006 17:31

STOPP!!!

NEUE INFO!

Sprengung fällt für Sonntag aus!

Es gibt irgendwann einen neuen Termin!

mfG
Christoph

petzolde
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Beitrag von petzolde » 08.11.2006 22:56

Interessant - Richtfest in 1981 ! Damals glaubte man immer noch, die Schadstoffe möglichst weit oberhalb der Inversionsschicht bei Smog-Lagen wegpusten zu müssen - Rauchgasreinigung war noch kein Thema. Soweit ich mich erinnere, war eine der letzten großen und anhaltenden Smogsituationen in Deutschland im Winter 1983/84. Der Westerholt-Kamin war also schon in Betrieb; hat es was genützt?


Sprengung noch in diesem Jahr??

gruß EP

Gast

Fraglich, ob überhaupt gesprengt wird

Beitrag von Gast » 09.11.2006 16:46

Im Radio (WDR 2 Regional) haben sie gerade gesagt, dass ein neuen Abrisskonzept erarbeitet werden müsse. Bin mal gespannt, was das ist. Vielleicht mehrere kleine Sprengungen ??

Triode

Beitrag von Triode » 09.11.2006 20:05

Sprengung fällt definitiv am 12.11.aus.
Findet nicht statt.

Weswegegen kann ich per pm die WAZ berichte an Interessierte verschicken.

Gruss Bodo

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