Zwischenahner Meer / Versenkungen Ende 1945?

Militärische Objekte und Anlagen des 2. Weltkriegs (und 1933-1945)
moorgeist

Re: Flugplatz Rostrup

Beitrag von moorgeist » 23.11.2011 20:01

hallo werde demnächst mal zu den Arbeitskollegen von meinen Vater fahren melde mich danach.

Benutzeravatar
M.S.Laarman
Forenuser
Beiträge: 205
Registriert: 18.07.2004 15:45
Ort/Region: Rotterdam

Beitrag von M.S.Laarman » 07.12.2011 21:26

Das Zwischenahner Meer hat auch noch ein andere wichtige Rolle gespielt in die Westfeldzug. Am 10 mai 1940 startete dort 12 Heinkel 59D, beladen mit Infanteristen der 11/ Infanterie regiment 16. Ziel war Rotterdam, Eroberung der Brücken. Wie das weiter ging soll die meiste der Leser hier wohl bekannt sein. Diese Infanteristen waren die erste Deutsche Soldaten in der Stadt, viele sollten noch folgen. Viele Flugzeuge auch..

Also, ich fand dieses kleines Fakt interessant, besonderes weil die genannte Brücken etwa 1000 meter von unserers Haus sind.

Herzliche Gruss,

Maurice

Akito

Re: Flugplatz Rostrup

Beitrag von Akito » 08.12.2011 16:04

moorgeist hat geschrieben:hallo werde demnächst mal zu den Arbeitskollegen von meinen Vater fahren melde mich danach.
Alte Pläne wären natürlich ein absolutes Highlight!

Gruß

Carsten

Benutzeravatar
bettika
Forenuser
Beiträge: 1859
Registriert: 15.07.2010 22:19
Ort/Region: Flensburg

Re: Zwischenahner Meer / Versenkungen Ende 1945?

Beitrag von bettika » 05.06.2019 12:54

MikeAmmerland hat geschrieben:
27.06.2004 01:58
Ältere Mitbürger erwähnten auch mehrmals "Kleine Aale" (Einmann-Uboote...?), die angeblich auch mehrfach im Zwischenahner Meer getestet und kurz vor Kriegsende auf Grund gesetzt wurden...
Hallo,
Ein gutes Beispiel zum Thema, was ist dran an Gerüchten:
Reinicke, Chronik des Flugplatzes Zwischenahn (dank an @aflubing) über den Angriff vom 21.3 und 24.3.1945
In der Werft lagen 20 Einmann-U-boote mit Torpedos. Ein Bombentreffer ließ Werft und U-boote in die Luft fliegen.
Marinequellen bestätigen den Verlust von 12 MOLCHEN am 21.3.1945 durch amerikanischen Luftangriff.

Wo kamen die MOLCHE her , dazu liefert das Buch von Blocksdorf "Das Kommando der Kleinkampfverbände...." eine mögliche Erklärung. :
Die Reste der K-Flottille 213 wurde am Gründonnerstag 1945 aus Holland zurücktransportiert nach Deutschland.
Teile der Boote und beschädigte Torpedos mussten in in einem Bahnschuppen in Oldenburg :mrgreen: zurückgelassen werden
Naheliegend wäre dann die Lagerung in der Werfthalle von Zwischenahn.

Eine "Erprobung " im Zwischenahner Meer halte ich dann für Gerücht, eine Versenkung von MOLCHEN nach dem Angriff bzw. vor Kriegsende für möglich.

Grüsse
Beate
„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana

MichaG
Forenuser
Beiträge: 61
Registriert: 12.04.2017 21:11
Ort/Region: Wiesbaden Hessen

Re: Zwischenahner Meer / Versenkungen Ende 1945?

Beitrag von MichaG » 05.06.2019 13:35

Moin bettika,

da kann ich leider nichts dagegen sagen, aber interessant.

Da ich seit Mitte 2013 in Hessen lebe, sind mir lokale Neuigkeiten über den ehemaligen Fliegerhorst Zwischenahn
leider nicht mehr bekannt.

Das Thema ist aber ganz sicher nicht beendet, warten wir es ab...

Gruß

Micha

Benutzeravatar
bettika
Forenuser
Beiträge: 1859
Registriert: 15.07.2010 22:19
Ort/Region: Flensburg

Re: Zwischenahner Meer / Versenkungen Ende 1945?

Beitrag von bettika » 05.06.2019 13:53

Hallo,
Marinequellen bestätigen den Verlust von 12 MOLCHEN am 21.3.1945 durch amerikanischen Luftangriff.
Da hatte ich vergessen den Zusatz
"in Zwischenahn".

Interessant wären Hinweise,ob es Funde von MOlchen oder Torpedos auf dem Gelände oder im Zwischenahner Meer nach dem Krieg gegeben hat.
Grüße
Beate
„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana

Matze
Forenuser
Beiträge: 234
Registriert: 19.06.2002 13:22
Ort/Region: Dedenhausen/ Region Hannover

Re: Zwischenahner Meer / Versenkungen Ende 1945?

Beitrag von Matze » 07.06.2019 13:59

Moin,

mit MOLCHEN kenne ich mich nicht aus, aber spricht nicht die sehr geringe Wassertiefe des Zwischenahner Meeres gegen eine mögliche Erprobung? So weit ich mich erinnere (bin da quasi groß geworden), liegt die nur bei rund 3 Metern.

Beste Grüße
Matze

Benutzeravatar
bettika
Forenuser
Beiträge: 1859
Registriert: 15.07.2010 22:19
Ort/Region: Flensburg

Re: Zwischenahner Meer / Versenkungen Ende 1945?

Beitrag von bettika » 07.06.2019 14:10

HalloMatze
Deshalb schrieb ich
Eine "Erprobung " im Zwischenahner Meer halte ich dann für Gerücht
So kommt es zu der fehlerhaften "Oral history", aus der anwesenheit ohne bekanntem Hintergrund, wird die "Erprobung".
Grüße
Beate
„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana

Matze
Forenuser
Beiträge: 234
Registriert: 19.06.2002 13:22
Ort/Region: Dedenhausen/ Region Hannover

Re: Zwischenahner Meer / Versenkungen Ende 1945?

Beitrag von Matze » 07.06.2019 14:14

Hi Beate,

ja, das hatte ich auch so verstanden. Ich wollte deine These, dass es sich dabei wohl um ein Gerücht handelt, auch nur stützen.

Grüße
Matze

MichaG
Forenuser
Beiträge: 61
Registriert: 12.04.2017 21:11
Ort/Region: Wiesbaden Hessen

Re: Zwischenahner Meer / Versenkungen Ende 1945?

Beitrag von MichaG » 08.06.2019 18:55

Guten Abend,

sicher hat hier jemand eine Kopie des mit einer Schreibmaschine geschriebenen Dokuments der Dame Helga Spielhagen.

Findet sich z.B. in dem Gemeindearchiv in Bad Zwischenahn...

Gruß

Micha

Antworten