38cm Eisenbahngeschütz Siegfried eingesetzt bei Teuchern in Sachsen-Anhalt

Militärische Objekte und Anlagen des 2. Weltkriegs (und 1933-1945)
Bunkerbob
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Oh - oh!

Beitrag von Bunkerbob » 15.01.2018 15:05

Sgt.York hat geschrieben:Hi Robert,
da es dich vielleicht interessiert hier einmal zwei Bilder des Hülsenbodens.
Da steht "K5" und "6309",
das ist "bloß" die Kartuschhülse der 28 cm Eisenbahnkanone K5 ...

Sollte 360 mm Außendurchmesser am Ausziehrand und 335 mm Außendurchmesser der Hülse haben.

Schönes Stück!

Gruß

Robert
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OWW
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Beitrag von OWW » 15.01.2018 15:13

Moin,
Spannendes Thema! Ein Größenvergleich oder ein Maßstab bzw Zollstock auf den Fotos wäre noch toll!
Etwas irritiert mich die Einprägung K 5 auf der Hülse, was natürlich Assoziationen zum 28 cm Eisenbahngeschütz K 5 hervorruft. Das kann natürlich aber auch eine völlig andere Bedeutung haben?
Gruß
Oliver

Bunkerbob
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Beitrag von Bunkerbob » 15.01.2018 15:23

Das "P" weist auf den Hersteller hin:
Polte A.G., Armaturen-u. Maschinenfabriken, Werk Magdeburg, Sachsen-Anhalt,

der Abnahmestempel WaA700 auf die Fa. F. Grosse, Dresden hin.

Das Thema Fertigungs- und Abnahmestempel ist ein eigenes Feld (es gibt Bücherdarüber), auf dem ich mich nicht so auskenne.

Robert

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raven63
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Beitrag von raven63 » 18.01.2018 17:55

Hier gibt es noch ein Bild von den Kartuschenhülsen:

http://www.48specialmodels.com/48pics/4 ... E-009a.jpg

Ich kann mir übrigens gut vorstellen, dass bei Teuchern so ein Geschütz stand, der Boden im Bahnhofsbereich ist voll von "altem" Beton, sprich Betonplatten aus der Zeit, wie man sie oft auf Luftwaffenböden sieht.
War hier (Anhang) z.B. mal eine Drehscheibe für eine Vögele-Drehbettung?
Spannendes Thema! :-) Die Frage ist nur, wo haben sie das Geschütz versteckt?

Hier steht übrigens, wann die Amis da waren :?
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christianCH
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Beitrag von christianCH » 24.02.2019 23:04

raven63 hat geschrieben:[…] Ich kann mir übrigens gut vorstellen, dass bei Teuchern so ein Geschütz stand, der Boden im Bahnhofsbereich ist voll von "altem" Beton, sprich Betonplatten aus der Zeit, wie man sie oft auf Luftwaffenböden sieht.
War hier (Anhang) z.B. mal eine Drehscheibe für eine Vögele-Drehbettung? […]
Das sehe ich weniger, Vögele-Drehbettungen hatten wesentlich grössere Durchmesser und benötigten im Zentrum keine spezielle Betonierung, siehe auch meine Frage hier. Warum sollte man da noch einen Bereich mit Ø 6 m erkennen und vom Rest nichts mehr? Auch wenn später noch darüber betoniert wurde, müssten Spuren der Trasse erkennbar sein.

Und auch für eine Richtdrehscheibe müssten noch weitere Spuren erkennbar sein.
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Gruss, christianCH

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