Militäranlangen im Landkreis Günzburg

Militärische Objekte und Anlagen des 2. Weltkriegs (und 1933-1945)
la ligne
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Re: Ein paar neue Informationen

Beitrag von la ligne » 22.02.2010 15:09

Friedarrr hat geschrieben:Den Flugplatz Aalen /Elchingen (Autobahn 7) ist wohl nicht aus dieser Zeit?
Die A7 wurde im genannten Bereich ab Ende der 1970er bis Mitte der 1980er Jahre gebaut - wenn Du mit Deiner Frage einen Autobahn-Flugplatz meinst.
Ansonsten kenne ich dort noch neben der A7 den Flugplatz Aalen-Heidenheim (liegt in der Gemarkung Elchingen); der stammt aus den 1950ern.

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Benni
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Beitrag von Benni » 09.07.2010 14:50

Hallo,
ist zwar etwas ruhig um diesen Thread hier geworden, heute ist allerdings ein interessanter Bericht zum KZ-Außenlager Burgau in der Günzburger-Zeitung. Dort soll wohl bald ein Mahnmal errichtet werden. Allerdings nicht dort, wo sich das Lager befunden hat.
http://www.augsburger-allgemeine.de/Hom ... ,4497.html

Gruß Benni

Enigma1938
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Re: Militäranlangen im Landkreis Günzburg

Beitrag von Enigma1938 » 12.01.2021 15:06

Hallo
Der Thread ist zwar uralt, aber es hat bislang noch keiner das KZ Außenlager bei Unterfahlheim erwähnt.
Das Lager wurde zu Kriegszeiten von der SS mit Häftlingen aus Dachau zur Fischzucht und Silberfuchszucht betrieben.
Es besteht aus mehreren Teichen und einem Wäldchen. Zu Kriegszeiten standen dort 3-4 Baracken, eine stand noch bis 2010 eingewachsen am Waldrand, mindestens eine ist vor Jahrzehnten abgebrannt. Bis 2010 (dann bin ich weggezogen) konnte man tief im Wald auch noch die Reste der Silberfuchszwinger erkennen. Der Gleisanschluss zur Muna Straß verläuft unmittelbar an dem Gelände vorbei und unterquert da die Straße von Unterfahlheim nach Leipheim.
Im Google Earth ist das Gebiet östlich von Unterfahlheim zu sehen und als "Rühmerteiche" benannt. In der dortigen Ortchronik gibt es Berichte über das Lager. Einer handelt von einem Häftling der geflohen ist, sich mit einem Mädchen aus Unterfahlheim bis ins südliche Bayern durchgeschlagen hat, dort aber ergriffen und standrechtlich erschossen wurde.
Das Gelände war bis 2010 sehr stark verwildert und kaum zugänglich, k.A. wie es heute ist.

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