Flugzeugbau im Hamburger Hafen

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Truppenübungsplatz und Flüchtlingslager Oksböl - gestern, heute und morgen

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Schutz und Hilfe - kostenloses eBook zum Download

schutz und hilfe200"Schutz und Hilfe - Die Geschichte der Entwicklung des Schutzes der Bevölkerung in Deutschland bei Katastrophen und kriegerischen Auseinandersetzungen von 1871 - 1945" heisst unser neues eBook. Godeke Klinge, der sich seit Jahrzehnten mit dem Thema befasst, selbst schon ebenso lange beim THW tätig ist, am Aufbau des leider nicht mehr existierenden Bevölkerungsschutz-Museums in Hamburg beteiligt war und vielen aus unserem Forum nicht unbekannt sein dürfte, hat sein fundiertes Wissen und seine Recherchergebnisse über diese Ära des Bevölkerungsschutzes auf 190 Seiten nidergeschrieben und uns freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Ab heute stellen wir es kostenlos als eBook im PDF-Format zum Herunterladen bereit.

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unbekannter Sockel Sylt

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thunder
 


Anmeldungsdatum: 24.04.2017
Beiträge: 21
Wohnort oder Region: Teltow

Beitrag Verfasst am: 10.11.2018 14:41 Antworten mit Zitat

nordfriese hat folgendes geschrieben:
Moin!

In einem Bericht von Ulf Balke über Fernfunkfeuer (ich glaube,
es war in einer militärhistorischen Zeitschrift), beschreibt er
den Standort des Fernfunkfeuers "Karussell" mit "Baugelände
südöstl. Westerland" und da südöstlich von Westerland eigentlich
nichts anderes ist/war (?), kam es mir nur logisch vor, dass es
sich hierbei um die Reste der Karussell-Anlage handeln müsste.
Wie ZF schon im zweiten Post erwähnte, befand sich zu Kriegsende
auf dem Sockel ein "Mast" der zwei "Querträger" hatte.

Gruss aus NF!
Rolf


Danke für die ausführlichen Infos.
Zur Karussell Anlage fehlt dann zu dem Mittelsockel aber so etwas wie der Schienenkranz ähnlich der Bernhard Anlagen. Das bereitet mir Zweifel bezüglich der Karussell Anlage. Baugelände SO Westerland ausgehend von der damaligen Bebauung hätte ich auch eher im markierten Bereich auf dem angehängten Google Earth Screen verortet.

Als Radarstandort hätte man vielleicht auch etwas anderes erwartet als eine Wiese direkt hinter dem Deich des Seefliegerhorst Rantum. Es hätte sicher höher gelegene Orte gegeben.

Das angefügte Bild von einem Flakleitradar hatte mich bezüglich des Sockels stutzig gemacht, aber der Standort ist dafür auch sicher nicht geeignet, auch macht die Gradeinteilung auf dem Sockel dann auch nicht unbedingt Sinn.
 
 (Datei: baugelände.jpg, Downloads: 68)  (Datei: Flakleit g.jpg, Downloads: 70)
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thunder
 


Anmeldungsdatum: 24.04.2017
Beiträge: 21
Wohnort oder Region: Teltow

Beitrag Verfasst am: 10.11.2018 19:41 Antworten mit Zitat

nordfriese hat folgendes geschrieben:
Moin!
Wie ZF schon im zweiten Post erwähnte, befand sich zu Kriegsende
auf dem Sockel ein "Mast" der zwei "Querträger" hatte.
Gruss aus NF!
Rolf


Als Idee mal den Mast unter folgendem Link, erstes Foto rechte Seite... Den Sockel kann man schlecht erkennen, hab das Foto leider auch nirgendwo besser gefunden, bzw. nichts vergleichsbares.. Aber für Richtfunk würde die Grad-Skala auf dem Sockel Sinn machen ?
http://www.radarworld.org./germany5.html
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Cremer
 


Anmeldungsdatum: 23.02.2010
Beiträge: 882
Wohnort oder Region: Bad Kreuznach

Beitrag Verfasst am: 10.11.2018 21:50 Antworten mit Zitat

Hi thunder,
der Antennenträger auf dem Foto ist ein abgesetzter Kurbelmast vom LKW für eine RiFu-Strecke und nur vorübergehend. Für einen solchen leichten Antennenträger für RiFu Antennen Typ BAB war kein Fundament notwendig.
Würde sagen, dass sich auf dem oberen Rand über der Scala ein Schienenkranz befunden hatte.
_________________
MfG Euer Fernmelder
Erich Fellgiebel 1935:Nachrichtentruppen sind kostbare, schwer zu ersetzende Mittel der Führung.
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thunder
 


Anmeldungsdatum: 24.04.2017
Beiträge: 21
Wohnort oder Region: Teltow

Beitrag Verfasst am: 10.11.2018 22:03 Antworten mit Zitat

Cremer hat folgendes geschrieben:
Hi thunder,
der Antennenträger auf dem Foto ist ein abgesetzter Kurbelmast vom LKW für eine RiFu-Strecke und nur vorübergehend. Für einen solchen leichten Antennenträger für RiFu Antennen Typ BAB war kein Fundament notwendig.
Würde sagen, dass sich auf dem oberen Rand über der Scala ein Schienenkranz befunden hatte.


Ja ich revidiere meine Aussage zu dem Mast.
Unter dem oben schon erwähnten Link zum Fort Pampus gibt es Nachkriegsbilder mit einem Rest-Gestell auf dem Sockel...
http://claesenpeter.nl/page-15.html
(im unteren Bereich der Webseite)
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Cremer
 


Anmeldungsdatum: 23.02.2010
Beiträge: 882
Wohnort oder Region: Bad Kreuznach

Beitrag Verfasst am: 10.11.2018 22:06 Antworten mit Zitat

Da sieht man doch noch die Reste der Befestigung einer umlaufenen Ringschiene
_________________
MfG Euer Fernmelder
Erich Fellgiebel 1935:Nachrichtentruppen sind kostbare, schwer zu ersetzende Mittel der Führung.
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thunder
 


Anmeldungsdatum: 24.04.2017
Beiträge: 21
Wohnort oder Region: Teltow

Beitrag Verfasst am: 10.11.2018 22:14 Antworten mit Zitat

Cremer hat folgendes geschrieben:
Da sieht man doch noch die Reste der Befestigung einer umlaufenen Ringschiene


Das ist richtig, aber wenn man die Angaben zur Karussell Anlage aus dem Post https://www.geschichtsspuren.de/forum/viewtopic.php?p=52408&highlight=karussel#52408 zugrundelegt, dann müsste der Durchmesser min 10 Meter betragen ... das passt nicht, zumal der Sockel in Holland auf dem Dach des Fort zwischen den beiden ehemaligen Geschützkuppeln liegt und dort gar nicht ausreichend Platz wäre. Die Lorenz Karussell Anlage würde ich daher ausschließen.
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nordfriese
Ln-Nerd


Anmeldungsdatum: 18.04.2005
Beiträge: 1069
Wohnort oder Region: Bredstedt/NF

Beitrag Verfasst am: 12.11.2018 20:07 Antworten mit Zitat

Moin!
thunder hat folgendes geschrieben:
Als Radarstandort hätte man vielleicht auch etwas anderes erwartet als eine Wiese direkt hinter dem Deich des Seefliegerhorst Rantum.

Funkmessgeräte mussten nicht unbedingt "hoch" aufgestellt werden.
Ich gehe einmal davon aus, dass du mit "Radarstandort" Bezug auf
das von dir gepostete Foto des FuMO 202 "Flakleit g" nimmst, denn
das Karussell war ein gerichtetes Fernfunkfeuer.

Cremer hat folgendes geschrieben:
Da sieht man doch noch die Reste der Befestigung einer umlaufenen Ringschiene

Reste einer Ringschiene sind auf Pampus nicht bekannt. Daher war
ich auch von der Idee, der Sockel auf Sylt könnte zum Karussell
gehören, abgekommen.

thunder hat folgendes geschrieben:
... zwischen den beiden ehemaligen Geschützkuppeln ... dort gar nicht ausreichend Platz wäre.

Wenn der Sockel auf Pampus denn ein Karussll gewesen wäre, dann
schon. Der mit GE gemessene Abstand zwischen den Geschützkuppeln
ist etwa 18 Meter.
Der Schienenkranz hatte einen Durchmesser von 13 Metern, das
Gestell war 14,5 x 14 m gross.

Gruss aus NF!
Rolf
_________________
"Whatever you do, don't mention the war." (Basil Fawlty)
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thunder
 


Anmeldungsdatum: 24.04.2017
Beiträge: 21
Wohnort oder Region: Teltow

Beitrag Verfasst am: 13.11.2018 14:55 Antworten mit Zitat

Es gibt ein NCAP Luftbild von dem Gebiet mit dem Sockel von 1944. Die Details wie folgt:
Date: 26 April 1944
Sortie: 106W/0131
Frame: 4007
Image type: Vertical
Scale: 9000

Es muss aber nicht zwingend die ursprüngliche Verwendung des Sockels zeigen. Vielleicht ist es 1944 schon eine Nachnutzung des Sockels nachdem ein früher installiertes Gerät abgebaut wurde.

Ich habe mal eine Fotostrecke Overlay Luftbild mit Google Earth gemacht. Wenn man einen Kreis auf dem Bild interpretieren möchte, dann wäre gegen alle eigentliche Erwartungen der Sockel aber nicht der Kreismittelpunkt sondern würde auf dem Kreis liegen.

Betrachtet man nochmal das Foto des Sockels dann passt die rechteckige Aussparung mit dem waagerecht vom Sockel nach SW laufenden "Träger" oder ähnlichem auf dem Luftbild überein.

Vor dem Hintergrund ist der Sockel in Pampus vielleicht auch nicht 100% für das gleiche Gerät genutzt worden wie auf Sylt. Auf den Bildern vom Pampussockel scheint diese Aussparung im Sockel zu fehlen, oder ist bei allen Fotos auf der abgekehrten Seite.

Ist nur Spekulation.
 
 (Datei: 2-1-2.jpg, Downloads: 70)  (Datei: 3-2-4.jpg, Downloads: 78)  (Datei: 1.jpg, Downloads: 79)  (Datei: 2.jpg, Downloads: 69)  (Datei: 3.jpg, Downloads: 68)  (Datei: 4.jpg, Downloads: 75)  (Datei: 5.jpg, Downloads: 76)  (Datei: 20181026_133940.jpg, Downloads: 67)
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janne
 


Anmeldungsdatum: 16.10.2007
Beiträge: 697
Wohnort oder Region: Oldenburg

Beitrag Verfasst am: 13.11.2018 18:36 Antworten mit Zitat

Könnte es sein, dass die Ausrichtung des Trägers nicht in SW-Richtung verläuft, sonder vertikal nach oben verläuft. Perspektivisch könnte das durchaus hinhauen. Dann wäre das ein senkrechter Mast mit einem vertikalen Seitenträger auf etwa halber Höhe und am vertikalen oberen Ende irgendeine Gitterkonstruktion.
Dann wäre das Fundament auch der Mittelpunkt.
Stutzig macht mich allerdings der fehlende Schattenwurf. Defuses Licht durch eine Wolkendecke?
Aber auch nur Spekulation...
Gruß
Jan
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thunder
 


Anmeldungsdatum: 24.04.2017
Beiträge: 21
Wohnort oder Region: Teltow

Beitrag Verfasst am: 14.11.2018 12:10 Antworten mit Zitat

Ich bin kein Luftbildexperte, soviel vorab. icon_wink.gif
Auf dem Luftbild gibt es in der oberen Ecke Gebäude an denen man auch nur einen minimalen Schattenwurf erkennen kann. Ich würde daher annehmen, dass maximal der rot markierte Kreis ein Schattenwurf ist. Das Ganze also schon eine ziemlich direkte Draufsicht darstellt.

Ungewöhnlich ist die im rechten Winkel aufeinanderstehende Anordnung. Wenn man in der "quadratischen" Struktur südwestlich des Sockels eine Stromversorgungs- und oder Auswertungseiheit (Fahrzeug mit Generator etc.) sieht, dann wäre die schwache Verbindung von dort zum Sockel möglicherweise nur eine Leitungstrasse.
 
 (Datei: s1.jpg, Downloads: 34)  (Datei: s2.jpg, Downloads: 32)
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