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Truppenübungsplatz und Flüchtlingslager Oksböl - gestern, heute und morgen

Turm im Lager OksbölAn der dänischen Westküste nordwestlich von Esbjerg existierte am Ende des Zweiten Weltkriegs für einige Jahre eines der größten mit Deutschen belegten Flüchtlingslager. Nur wenige Kilometer von der Nordseeküste entfernt bewohnten ab 1945 in Spitzenzeiten über 35.000 Menschen auf dem Gelände eines Militärlagers der ehemaligen deutschen Wehrmacht quasi eine eigene Stadt.  Wie es dazu kam, was dort geschah und welche Auswirkungen dieses Phänomen hatte, will der folgende Aufsatz untersuchen ? und einen Blick in die Zukunft werfen, denn durch die Aktivitäten einer dänischen Kulturinitiative des Vardemuseums zeichnet sich die Möglichkeit einer interessanten Zukunft für die Anlage ab.

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Schutz und Hilfe - kostenloses eBook zum Download

schutz und hilfe200"Schutz und Hilfe - Die Geschichte der Entwicklung des Schutzes der Bevölkerung in Deutschland bei Katastrophen und kriegerischen Auseinandersetzungen von 1871 - 1945" heisst unser neues eBook. Godeke Klinge, der sich seit Jahrzehnten mit dem Thema befasst, selbst schon ebenso lange beim THW tätig ist, am Aufbau des leider nicht mehr existierenden Bevölkerungsschutz-Museums in Hamburg beteiligt war und vielen aus unserem Forum nicht unbekannt sein dürfte, hat sein fundiertes Wissen und seine Recherchergebnisse über diese Ära des Bevölkerungsschutzes auf 190 Seiten nidergeschrieben und uns freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Ab heute stellen wir es kostenlos als eBook im PDF-Format zum Herunterladen bereit.

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Sendemast in Altona

 
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arne.kunstmann
 


Anmeldungsdatum: 03.05.2011
Beiträge: 94
Wohnort oder Region: Hamburg

Beitrag Verfasst am: 15.06.2012 08:58
Titel: Sendemast in Altona
Untertitel: Hamburg-Altona
Antworten mit Zitat

Hallo,
bis vor ein Paar jahren gab es in Altona in der Nähe des Bahnhofs einen Gittermast, der angeblich zu einem Bahnfunknetz gehörte, das nicht mehr betrieben wird.
Ich habe diesen Sendemast als sehr groß in Erinnerung und es wundert mich, das er nicht zum Handiantennenmast ungefummelt wurde, sogar auf dem Flakturm in Wilhelmsburg waren ja bis vor ein Paar Monaten Mobilfunkantennen...
Weiß vielleicht jemand näheres zu diesem Mast?
Gruß
Arne icon_smile.gif
_________________
Weiss ich nich...kann ich nich!!!
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FishBowl
 


Anmeldungsdatum: 22.02.2005
Beiträge: 499
Wohnort oder Region: Hamburg Schanzenviertel

Beitrag Verfasst am: 16.06.2012 01:41 Antworten mit Zitat

Wissen, leider nicht.

Aber die Erklärung zur Nicht-Umnutzung könnte recht einfach sein.

Zugfunk-Anlagen soll(t)en natürlich entlang der Schienenwege für gute Verbindung sorgen. Es wurden keine großen parallelen Übertragungskapazitäten gefordert, dafür relativ große Reichweiten gerichtet entlang der Strecken, um die Anzahl der Sendeanlagen möglichst gering zu halten.

Handynetze zielen mit ihrer Kleinzellenstruktur in erster Linie auf Wohngebiete, Straßenzüge und öffentliche Plätze.

Soweit ich weiß, arbeitete der Zugfunk auf Frequenzen knapp über 400 MHz, was bedeutet haben dürfte, dass die eigentlichen Sendeanlagen typischerweise am Boden und nicht auf den Masten installiert waren. Bei den digitalen Handynetzen sind die verwendeten Frequenzen doppelt bis viermal so hoch, was tendenziell dazu führt, möglichst kurze Antennenkabel einzusetzen, die Sendestufen und Empfänger auch oben anzubringen. Hinzu kommt noch, dass regelmäßig ganze Gruppen von Richtantennen verwendet werden, die alle einzeln einzuspeisen sind.

Dazu eignet sich vermutlich nicht jeder alte Mast wirklich. Insbesondere bei modernen Modulationsformen kommt es auch nicht nur auf geringe und einigermaßen frequenzlineare Dämpfung an, sondern besonders auf ordentlichen Phasengang und geringe Gruppenlaufzeitdifferenzen an.

Autobahnen wurden schon frühzeitig teils gezielt mit eigenen Handymasten versorgt, Bahnstrecken dagegen meist nicht. Für angemessenen Handyempfang insbesondere in den ICEs hat die Bahn oft eigene Technik installiert, teils unter Umnutzung von Teilen ihrer eigenen verkabelten Datennetze zur Verteilung in der Fläche. Im innerstädtischen Bereich dürfte das weniger wichtig gewesen sein.
Wenn ich mich recht erinnere, ist ein weiterer Teil dieser (Glasfaser-)Netze der Bahn seinerzeit an den Mobilfunkbetreiber Vodafone abgegeben worden, zur Anbindung derer Funkstationen.

Das ist jedenfalls, was sich in meinem Fernsehtechniker-Kopf im Lauf der Jahre festgesetzt hat und ich jetzt rein aus dem Stegreif einwerfe...

Grüße

Jürgen
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Fernsehturm
Neu im Forum


Anmeldungsdatum: 26.03.2016
Beiträge: 5
Wohnort oder Region: Hamburg

Beitrag Verfasst am: 24.07.2017 01:40 Antworten mit Zitat

Zitat:
Weiß vielleicht jemand näheres zu diesem Mast?


Es würde mich auch freuen, weitere historische Informationen über diesen Mast zu lesen. Auch ich habe den Mast als recht groß in Erinnerung, mit schätzungsweise ca. 80 bis 100 m Höhe. Dieser freistehende Gittermast stand auf drei Beinen und besaß nahe der Spitze sogar eine Flugwarnbefeuerung. Dieser Mast war recht weit sichtbar und prägend. Schade, dass dieser Gittermast nicht mehr existiert.

LG
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Fieldmouse
 


Anmeldungsdatum: 06.08.2004
Beiträge: 797
Wohnort oder Region: Teutoburger Wald

Beitrag Verfasst am: 24.07.2017 10:55 Antworten mit Zitat

Moin,
"dreieckig" läßt dieses hier vermuten :
https://www.geschichtsspuren.de/forum/ehemalige-richtfunkstrecke-der-db-t16266.html?highlight=richtfunk
Wo stand dieser Turm denn ?
Fm.
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Fernsehturm
Neu im Forum


Anmeldungsdatum: 26.03.2016
Beiträge: 5
Wohnort oder Region: Hamburg

Beitrag Verfasst am: 24.07.2017 11:52 Antworten mit Zitat

Danke für Deinen Link.

Der Gitterturm stand auf dem Dach der ehemaligen Reichsbahndirektion in Hamburg-Altona. So habe ich den Turm in Erinnerung:

http://stadtteilgeschichten.ne.....sequence=1


Folgendes Foto zeigt aber, dass dieses Bauwerk auch mit zusätzlichen Aufbauten ausgestattet war:

http://stadtteilgeschichten.ne.....sequence=1

Achso, meine vermutete Höhe des Bauwerks bezieht sich inklusive Gebäude. Der Gitterturm stand offensichtlich auf dem Dach eines Gebäudes.

LG
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Cremer
 


Anmeldungsdatum: 23.02.2010
Beiträge: 776
Wohnort oder Region: Bad Kreuznach

Beitrag Verfasst am: 24.07.2017 14:31 Antworten mit Zitat

@Fernsehturm,
das Bild ist interessant. Oben erkennt man div. Rundstrahlantennen im 4m oder 2m Band.
Der untere Teil ist der interessantere. Die sind Richtfunkstrahler, obere Sende-, untere Empfangsantennen, als gestockte horizontale Antennen sind. Gut erkennbar, dass die Dipole eine sehr dicke Ausführung haben. So hatte Luftwaffe Funkmessanlagen im WW II gehabt (Freya, Mammut, Knickebein, etc) welche ebenfalls diese dicken Dipole hatten.

Deshalb vermute ich mal, dass das Bild Anfang der 1950ziger Jahre entstanden ist.
_________________
MfG Euer Fernmelder
Erich Fellgiebel 1935:Nachrichtentruppen sind kostbare, schwer zu ersetzende Mittel der Führung.
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