Ruppertsweiler-NATO-Bunker werden mit Beton verplombt

Militär nach 1945 - FlaRak, CRC, CRP, SOC & Co, TMLD etc.
pirmasenser
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Beitrag von pirmasenser » 17.07.2014 20:50

danke ;-) meine Daten zu den Stollensystemen waren auch recht ungenau, ich habe einfach mal versucht eine Übersicht zu schaffen wie sowas im Berg ausschaut. Die Datei ist eine C4D Datei und die Anlage kann auch virtuell durchgangen und animiert werden. Meine Idee wäre so etwas auch für Westwall-Anlagen nachzubauen....

robkon
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Beitrag von robkon » 22.07.2014 00:47

pirmasenser hat geschrieben:danke ;-) meine Daten zu den Stollensystemen waren auch recht ungenau, ich habe einfach mal versucht eine Übersicht zu schaffen wie sowas im Berg ausschaut. Die Datei ist eine C4D Datei und die Anlage kann auch virtuell durchgangen und animiert werden. Meine Idee wäre so etwas auch für Westwall-Anlagen nachzubauen....
Hallo zusammen,

da werden ja alte, fast verschüttete, Erinnerungen wieder wach.

Nach der Renovierung des alten RUF I durfte ich zwischen 1974 und 1982 mindestens 2x im Jahr dort üben (WINTEX im Frühjahr und ABLE ARCHER im November). Unser HQ CENTAG verlegte dann von Mannheim-Seckenheim (später Heidelberg) nach Ruppertsweiler. Untergebracht waren wir in einem alten Barackenlager in Dahn, weil die ursprünglich geplanten Schlafräume techn. Einrichtungen weichen mussten.

Den Bau von RUF II erlebte ich nicht mehr, da war ich schon ausgeschieden.

Aber ich bin im Besitz eines Grundrisses von RUF I, den ich hier gern einstelle.

Gruß
Robert
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juergen
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Ruppertsweiler Fernmeldebunker

Beitrag von juergen » 24.11.2014 22:56

robkon hat geschrieben:
pirmasenser hat geschrieben:danke ;-) meine Daten zu den Stollensystemen waren auch recht ungenau, ich habe einfach mal versucht eine Übersicht zu schaffen wie sowas im Berg ausschaut. Die Datei ist eine C4D Datei und die Anlage kann auch virtuell durchgangen und animiert werden. Meine Idee wäre so etwas auch für Westwall-Anlagen nachzubauen....
Hallo zusammen,

da werden ja alte, fast verschüttete, Erinnerungen wieder wach.

Nach der Renovierung des alten RUF I durfte ich zwischen 1974 und 1982 mindestens 2x im Jahr dort üben (WINTEX im Frühjahr und ABLE ARCHER im November). Unser HQ CENTAG verlegte dann von Mannheim-Seckenheim (später Heidelberg) nach Ruppertsweiler. Untergebracht waren wir in einem alten Barackenlager in Dahn, weil die ursprünglich geplanten Schlafräume techn. Einrichtungen weichen mussten.

Den Bau von RUF II erlebte ich nicht mehr, da war ich schon ausgeschieden.

Aber ich bin im Besitz eines Grundrisses von RUF I, den ich hier gern einstelle.

Gruß
Robert
Von Febr. 1970 bis März 1971 hatte ich das Vergnügen, in dem Fernmeldebunker RUF I Schicht zu schieben. Die Fernmeldeeinrichtungen wurden damals vom DtA (Deutscher Anteil) der CENTAG Signal Group betrieben, welcher im US Army Hospital in Münchweiler (dort im östlichsten Block) untergebracht war. Das Personal wurde zur Schicht im VW-Bus zum Bunker gefahren. Die Aufgabe bestand darin, den Betrieb der Fernmeldeeinrichtungen 24 h/7Tage aufrecht zu erhalten. Die Fernmeldeeinrichtungen bestanden aus einem "Switchboard" zur Fernsprechvermittlung sowie einem Fernschreibesaal mit verschlüsselten Standleitungen zu allen möglichen anderen NATO-Dienststellen. Der Fernschreibesaal war in dem von Robert geposteten Plan in dem mit 808 bezeichneten Raum untergebracht, Frameroom und Switchboard waren in den Räumen, die darunter nach links abzweigen. Als Zugang war nur der linke Eingang geöffnet. Wenn nicht gerade eine größere Übung war, waren die restliche Räumlichkeiten für das Dienstpersonal nicht zugänglich.
Das Personal einer Schicht bestand aus 4-6 Fernschreiber-Bedienern, 2-3 Fernsprech-Vermittlern, 1-2 Technikern (anfänglich noch Amerikanern). Als Sicherung gagen Eindringlinge gab es nur eine Stahltür am Eingang, hinter der immer ein Mitglied der Schicht sitzen und bei Bedarf öffnen musste. Waffen waren nicht vorhanden, da das Personal ja im Army Hospital lebte und dort (Genfer Konvention) keine Waffen zulässig waren. Die Arbeit im Bunker war nicht besonders aufregend, das Leben im Army-Hospital allerdings ganz angenehm. Als NATO-Soldat hatte man dort amerikanische Verpflegung, Zugang zu allen US-Einrichtungen (Snack-Bar, Nachtclub, Kino, PX, ...) und verfügte über eine US-Ration-Card für zollfreie Zigaretten, Alkohol etc.)
Gruß
Jürgen

Miko
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Beitrag von Miko » 16.08.2018 01:47

Alten Beitrag mal rauskram. Gibt es was neues tum Bunker? Eventuell offener Notausgang oder andere Einstiegsmöglichkeiten?

Der Landfranke
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Beitrag von Der Landfranke » 16.08.2018 06:43

Miko hat geschrieben:[...]Eventuell offener Notausgang oder andere Einstiegsmöglichkeiten?
Guten Morgen Miko,

falls du fragen wolltest, wie man da legal reinkommt, dann soltest du ein wenig an deiner Art zu formulieren arbeiten. Wenn du das nämlich so schreibst, dann könnte man Vermuten das dir die Rechtslage völlig egal ist.

MfG
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Miko
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Beitrag von Miko » 16.08.2018 07:38

Es war leider schon etwas spät als ich das schrieb. Natürlich meinte ich wie man den Bunker legal betreten könnte. Habe ein wenig weiter geschaut und mir ist nun klar das selbst wenn ein Notausstieg nicht versiegelt wurde, es keinen sinnvollen weg gibt, diesen zu finden. Vorrausgesetzt man findet niemanden dem bekannt ist wo sich so eine Möglichkeit bietet.
Und nein. Die Rechtslage ist mir nicht egal.

Der Landfranke
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Beitrag von Der Landfranke » 16.08.2018 10:19

Hallo Miko,

dann bin ich ja beruhigt. In letzter Zeit gab es ein paar Artikel in der Tagespresse, die sehr unkritisch mit dem Thema Lost-Places und Eigentumsrechte umgegangen sind. Deshalb reagiere ich da momentan etwas sensibel. Sowas macht es der seriösen Dokumentation nämlich nicht wirklich einfacher.

MfG
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Friedrich Wilhelm
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Beitrag von Friedrich Wilhelm » 03.11.2018 19:09

Miko hat geschrieben:Alten Beitrag mal rauskram. Gibt es was neues tum Bunker? Eventuell offener Notausgang oder andere Einstiegsmöglichkeiten?

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Christel
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Beitrag von Christel » 03.11.2018 21:04

Friedrich Wilhelm hat geschrieben:
Miko hat geschrieben:Alten Beitrag mal rauskram. Gibt es was neues tum Bunker? Eventuell offener Notausgang oder andere Einstiegsmöglichkeiten?
Hallo Friedrich,
erstmal herzlich willkommen und auf einen interessanten Austausch. :-) Vielleicht magst Du in Uservorstellung ein wenig zu Deinen Interessenschwerpunkten schreiben.

Aber kannst Du uns bitte kurz schildern was Du mit Deinem zitierten Beitrag zum Ausdruck bringen möchtest ?

LG,
Christel

Friedrich Wilhelm
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Beitrag von Friedrich Wilhelm » 03.11.2018 21:18

Das war etwas unglücklich eigentlich wollte ich mich vorstellen als ehemaliger aber ich hatte dann falsch abgespeichert So ist das ben manchmal. Zum Thema Notausgang es soll ja einen alten Belüftungsschacht geben. Was verstehst Du unter Interessen? Ich dachte, dass evtl. sich noch alte kameraden der ersten Tage finden und über unsere Befehlslose Zeit am Anfang berichten
können.
Ansonsten schnell reagiert.
Viele Grüsse aus Niedersachsen
Friedrich

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