Reste der Linie Aschaffenburg nach Höchst

Verkehrsgeschichte - Bauwerke der Bahn, U-Bahn, S-Bahn etc.
lupo
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Reste der Linie Aschaffenburg nach Höchst

Beitrag von lupo » 07.06.2013 18:46


Die Eisenbahn-Linie von Aschaffenburg nach Höchst im Odenwald ist Geschichte.
Heute findet man noch Reste zwischen Nilkheim und dem ehemaligen "langen Handtuch", der gewesenen Bundesstraße.
Es sind noch drei Endpunkte vorhanden, während die eigentliche Linie in Richtung Großostheim abgebaut ist.
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Reste der Bahnlinie von Aschaffenburg nach Höchst 2

Beitrag von lupo » 07.06.2013 18:51

Es folgt nun das Tanklager der PAM. Hier ist noch ein Kesselwagen vorhanden,
der wohl nicht mehr gebraucht wird.


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Reste der Bahnlinie von Aschaffenburg nach Höchst 3

Beitrag von lupo » 07.06.2013 18:55

Es folgen die Bilder von den Endpunkten bei einem Paketzentrum.
Man konnte die Waggons im Gebäude be- und entladen.


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darkmind76
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Beitrag von darkmind76 » 10.06.2013 00:32

Hallo!

Mich wundert ja gerade, daß es anscheinend bisher nichts zur Bachgaubahn gibt.

Rest gibt es aber noch ein paar mehr als die in Aschaffenburg. Und ab und an gibt es
auch wieder Gedanken an eine Reaktivierung, was aber schwierig wird, da der Teil in
Großostheim überbaut ist.

Eine alte Brücke (kürzlich neu instandgesetzt) gibt es noch zwischen Wenigumstadt und
Mömlingen. Und auch bei der Pirelli in Sandbach kann man -meine ich- noch ein paar Reste
ausmachen. Und nicht zu vergessen das Viadukt in Höchst selbst.

Eisenbahn ist aber nicht so mein Fall, daher achte ich da nicht so drauf.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstreck ... (Odenwald)

Gruß
Markus

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Beitrag von lupo » 10.06.2013 01:26

Reste der Bachgaubahn
Leider ist von Aschaffenburg-Nilkheim am Abzweig der Hafenbahn nach der Mainbrücke
noch der Schienenkörper bis zur Kreisstraße vorhanden. In einigen Weichen wachsen mittlerweile sogar schon Bäume.
Ab der Kreisstraße bis kurz vor Höchst gibt`s keine Gleise mehr.
Das Kaschieren auf Großostheimer Gebiet mit Erhalt einer Brücke ist nur
Augenwischerei! Man war rasant schnell mit Zustimmung der Großostheimer Gremien beim Rückbau auf dem Gebiet der Marktgemeinde.
Die Zucken zur Wiederbelebung einer kurzen Bachgaubahn und/oder einer Tram zwischen Großostheim und Aschaffenburg scheitert schlicht am Geld. Solange der Verkehr von Großostheim über Nilkheim nach Aschaffenburg trotz Stockungen und geduldiger Pendler
läuft, solange wird sich nichts ändern.
Es ist kein Ruhmesblatt, wie die Reste der Eisenbahn verkommen!
So werden die großen Unternehmen wie Linde, die Paketverteiler, Petri und andere weiter ihre Waren durch Lkw`s über die Straße und ihre Produkte wieder mittels Lkw über die Straßen verschicken!
lupo

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Betrieb auf Stummelrest der Bachgau-Bahn im Industriegebiet Aschaffenburg-Nilkheim

Beitrag von lupo » 23.12.2014 18:13

Hallo an das Forum!
Hier im Forum stellte ich am 7. Juni 2013 das Reststück der ehemaligen Bachgau-Bahn, die von Aschaffenburg nach Höchst im Odenwald führte, vor. Ich bin damals davon ausgegangen, dass es keinen Eisenbahnverkehr auf diesem Teilstück gab.
Diese Annahme war falsch!
Die Firma "Transgas", welche das Gelände das Gelände von der Fa. PAM übernahm, betreibt dort ein Flüssiggasumschlaglager, was vermutlich durch die Aschaffenburger Hafenbahn angedient wird. Pro Tag und/oder alle zwei Tage wird ein oder zwei Druckgas-Kesselwagen gebracht und geholt. Auf den Bilder der Druckgas-Kesselwagen sieht man den 30 cm hohen, orangenen Längsstreifen, der den Kessel jeweils auf halber Höhe umschließt.
Neben dieser mir neuen Information konnte ich feststellen, dass sich hinter dem Bahnhof Aschaffenburg-Nilkheim, früher Schönbusch, am Gleis etwas getan hat.
Nach den Eisenschwellen im Bahnhof gibt es jetzt bis zum Flüssiggaslager ein durchgehendes Betonschwellen-Gleisbett. Die alten Holzschwellen wurden entfernt. Gleichfalls wurde hinter dem Bahnhof die Weiche für die Industriegleise zu den Firmen Linde und ehemals SMA ausgebaut, sowie ab dem Bahnübergang der Sichtachse zu Schönbusch die Gleise abgebaut.
Ich werde versuchen Bilder vom Transport der Druckgas-Kesselwagen beim Anliefern und/oder Abholen zu bekommen.
Dieses Teilstück wäre nun wohl auch für die Aufnahme von Personenverkehr geeignet.
Mal sehen, ob die Träume von Großostheim noch Realität werden.
Sie hätten vielleicht 1994 nicht ganz so schnell die Schienen abbauen lassen sollen!


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Beitrag von lupo » 24.12.2014 00:13

Hallo, liebes Forum!
Bei "Drehscheibe online" in 04 "Historische Bahn" wurde
ich darauf hingewiesen, dass die beiden, anderen
Endstücke im Lager eines Bekleidungshauses endeten.
Die Behauptung, dass die Weiche schon in den 80-er
Jahren abgebaut wäre, sowie die Betonschwellen
seit mehr als 20 Jahren dort schon lägen,
veröffentliche ich jetzt noch drei, weitere Fotos
aus dem Jahr 2012.
Sie zeigen die Weiche beim Bahnhof Aschaffenburg-Nilkheim,
den Schienenübergang von Eisenschwellen auf Holzschwellen
bei der Weiche am Bahnhof und die Betonschwellen
vor dem Gaslager!
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Pogg 3000
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Beitrag von Pogg 3000 » 25.12.2014 09:44

Hallo Zusammen,

um den "militärhistorischen Bezug" wiederherzustellen schaut mal unter: www.west-wall.de "Ein erhaltener Bunker der WMT-Stellung in Achaffenburg" und "... - die neuen Erkenntnisse"

Schöne Grüße, Thomas

hessenbub
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Brücke Nilkheim

Beitrag von hessenbub » 06.01.2015 22:42

Hallo zusammen,

da ich noch "neu im Forum" bin. Kann jemand Informationen über die Brücke in Nilkheim geben? Ist diese stillgelegt oder noch in Betrieb?

Gruß

Christian

lupo
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Re: Brücke Nilkheim

Beitrag von lupo » 10.01.2015 13:00

hessenbub hat geschrieben:Hallo zusammen,

da ich noch "neu im Forum" bin. Kann jemand Informationen über die Brücke in Nilkheim geben? Ist diese stillgelegt oder noch in Betrieb?

Gruß

Christian
Hallo, lieber "Hessenbub"!
Die Brücke steht noch. Sie wird tagtäglich durch die Hafenbahn für den Verkehr zwischen Aschaffenburg Hauptbahnhof und Aschaffenburger Hafen im Stadtteil Leider befahren.
Auch geht über die Brücke der Verkehr zum Gastanklager.
Beste Grüße
lupo

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