Truppenübungsplatz und Flüchtlingslager Oksböl - gestern, heute und morgen

Turm im Lager OksbölAn der dänischen Westküste nordwestlich von Esbjerg existierte am Ende des Zweiten Weltkriegs für einige Jahre eines der größten mit Deutschen belegten Flüchtlingslager. Nur wenige Kilometer von der Nordseeküste entfernt bewohnten ab 1945 in Spitzenzeiten über 35.000 Menschen auf dem Gelände eines Militärlagers der ehemaligen deutschen Wehrmacht quasi eine eigene Stadt.  Wie es dazu kam, was dort geschah und welche Auswirkungen dieses Phänomen hatte, will der folgende Aufsatz untersuchen ? und einen Blick in die Zukunft werfen, denn durch die Aktivitäten einer dänischen Kulturinitiative des Vardemuseums zeichnet sich die Möglichkeit einer interessanten Zukunft für die Anlage ab.

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Schutz und Hilfe - kostenloses eBook zum Download

schutz und hilfe200"Schutz und Hilfe - Die Geschichte der Entwicklung des Schutzes der Bevölkerung in Deutschland bei Katastrophen und kriegerischen Auseinandersetzungen von 1871 - 1945" heisst unser neues eBook. Godeke Klinge, der sich seit Jahrzehnten mit dem Thema befasst, selbst schon ebenso lange beim THW tätig ist, am Aufbau des leider nicht mehr existierenden Bevölkerungsschutz-Museums in Hamburg beteiligt war und vielen aus unserem Forum nicht unbekannt sein dürfte, hat sein fundiertes Wissen und seine Recherchergebnisse über diese Ära des Bevölkerungsschutzes auf 190 Seiten nidergeschrieben und uns freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Ab heute stellen wir es kostenlos als eBook im PDF-Format zum Herunterladen bereit.

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Kelvedon Hatch RGHQ 5 - Britischer Ausweichsitz

Restricted AreaWie die meisten anderen NATO-Länder (und nicht nur die ...) hatte auch Großbritannien während des Kalten Krieges bauliche Vorsorge getroffen, um die Regierung und Verwaltung im Falle eines Krieges in geschützten Bauwerken zumindest für begrenzte Zeit arbeits- und funktionsfähig zu halten. Im Gegensatz zu vielen anderen Staaten in Ost und West setzte das Vereinigte Königreich allerdings nicht auf einen zentralen Ausweichsitz bzw. Regierungsbunker, sondern plante mit verteilten Ressourcen, also mehreren Schutzbauwerken an unterschiedlichen Orten.

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Spinnerei, Weberei

 
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Eisenbahnfreund
 


Anmeldungsdatum: 10.06.2002
Beiträge: 514
Wohnort oder Region: Hamburg

Beitrag Verfasst am: 27.03.2006 19:17
Titel: Spinnerei, Weberei
Untertitel: Hamburg
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Moin,
In Hamburg-Bahrenfeld habe ich folgende Ornamente gefunden. Leider weiß ich nicht zu welchem Unternehmen sie gehören.

In Bahrenfeld hat es mal die Wollgarnfabrik Tittel & Krüger Sternwollspinnerei AG gegeben. Weiß einer der Leser wo das Betriebsgelände lag?
_________________
MfG
der Eisenbahnfreund
 
 (Datei: ornament.jpg, Downloads: 72)
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majus
Gast





Beitrag Verfasst am: 28.03.2006 17:54 Antworten mit Zitat

Hallo,

da kann ich Dich zumindest ein wenig "aufklären". Das Gelände lag in der Griegstraße, dort wo jetzt Shell, Raffay, MOPO etc. ihren Sitz haben. Die Firma gab es über 300 Jahre lang, etwa seit dem 30-jährigen Krieg, es gibt eine sehr interessante Chronik aus dem Jahr 1951 darüber. 1891 wurde das Gelände in Bahrenfeld bezogen, in den 60ern machte die Firma zu. Ein Teil Geländes wurde seit den 70ern bis 2004 von Behörden als Materiallager (Zeugnisse, Formulare etc.) genutzt.

Einer der Besitzer war übrigens Herr Semper (Palmaille), der Bruder des "Semper-Oper-Sempers".

Grüße
Marius
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Eisenbahnfreund
 


Anmeldungsdatum: 10.06.2002
Beiträge: 514
Wohnort oder Region: Hamburg

Beitrag Verfasst am: 28.03.2006 18:38 Antworten mit Zitat

Danke für die Hinweise, das klärt schon mal einiges.
_________________
MfG
der Eisenbahnfreund
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Käpt´n Blaubär
 


Anmeldungsdatum: 25.05.2002
Beiträge: 1177
Wohnort oder Region: Hamburg-Wandsbek

Beitrag Verfasst am: 29.03.2006 21:48 Antworten mit Zitat

kurzer Hinweis siehe auch hier:
https://www.geschichtsspuren.de/forum/viewtopic.php?p=63845#63845
_________________
Das Leben ist kurz, behauptet man.
Ansichtssache, sage ich. Die einen sind kurz, die anderen sind lang, und manche sind mittel.
Außerdem hatte ich noch dreizehneinhalb andere davon.
(Walter Moers, Die 13 ½ Leben des Käpt´n Blaubär)
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MikeG
Administrator


Anmeldungsdatum: 07.05.2002
Beiträge: 8153
Wohnort oder Region: Bispingen

Beitrag Verfasst am: 29.03.2006 22:50 Antworten mit Zitat

Moin!

Im CCP ist übrigens ein Ostarbeiterlager von Tittel & Krüger in der Brahmsstr. 75 aufgeführt.

Mike
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Eisenbahnfreund
 


Anmeldungsdatum: 10.06.2002
Beiträge: 514
Wohnort oder Region: Hamburg

Beitrag Verfasst am: 30.03.2006 17:46 Antworten mit Zitat

Ersetze Johannnes durch Edvard, dann hast Du die Firmenadresse. icon_wink.gif
Im übrigen liegt mir jetzt die Firmenchronik vor, die ich am Wochenende mal durcharbeiten werde.
_________________
MfG
der Eisenbahnfreund
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