Nachtjagdraum 5

Funkmess-, Funkpeil-, Funkleit- und Funkstörtechnik des 2. Weltkriegs
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nordfriese
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Nachtjagdraum 5

Beitrag von nordfriese » 24.04.2014 08:36

Moin!

ww2.dk schreibt zum Raum 7:
Luftnachrichten-Regiment 211
19. Flugmelde-Leit Kompanie at Geber Bei Xanthen (Stellung 5A; from 9.43 "Goldkäfer")
20. Flugmelde-Leit Kompanie at Bakel (Stellung 5B; from 9.43 "Bazi")
21. Flugmelde-Leit Kompanie at Weert bei Eindhoven (Stellung 5C; from 9.43 "Truthahn")

Dank der hervorragenden Vorarbeit von EricZ war das Auffinden dieser Linie nicht schwer.

5A (später "Goldkäfer")
funkme-szlig-stellung-2-ordnung-goldkafer-t1835.html

5B (später "Bazi I")
wurzburg-riese-sockel-funkme-szlig-stel ... t1884.html

5C (später "Truthahn")
wurzburg-riese-sockel-funkme-szlig-stat ... t2081.html

Bei allen Funkmessstellungen ist ein Abstand von etwa 30 km vorhanden.

Gruss aus NF!
Rolf
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Beitrag von nordfriese » 15.01.2019 17:51

Moin!

Ich habe eine nette Seite zum Raum 5 und ihren Auswertungen gefunden. Die Auswertungen waren
die Gefechtsstände der drei Flakscheinwerferabteilungen des Flakscheinwerferregiments, welche
den Hellen Nachtjagdraum beleuchteten:
- http://www.erfgoedgeowiki.nl/index.php/ ... verdwenen) -

In den oben genannten Links sind die Ortschaften schon einmal genannt worden.


Hier eine grobe Übersetzung:

Die entsprechenden Abteilungs-Gefechtsstände befanden sich in Afferden, Veulen und Meijel und
wurden Ende 1940 eingerichtet.
[ Dies gilt für die Frühzeit der Hellen Nachtjagd als der Bereich noch Raum 8 war! Siehe auch:
http://www.gyges.dk/Himmelbett.htm ]

Der Abteilungsposten [Gefechtsstand/Auswertung der Flakscheinwerferabteilung] in Afferden
befand sich entlang des Rijkswegs von Venlo nach Nijmegen.

In Meijel befand sich die Stellung in einem größeren Lager, in dem sich auch die Regiments-
zentrale mit zugehörigem Gefechtsstand befand, ein Krankenhaus mit einer Transporteinheit
und einer Wartungswerkstatt, sowie mehrere Büros. Dieses Lager befand sich im Starkebos im
Nordosten des Dorfes. Hier befand sich der ultimative Kampfposten in einem steinbunkerartigen
Gebäude.

Die Station in Veulen wurde auf einem Waldgrundstück am Veulenseweg an der Grenze zwischen
den Dörfern Leunen und Veulen, Gemeinde Venray, errichtet. Der Gefechtstand Veulen bestand
nach einiger Zeit aus einem Steingebäude und einigen Holzbaracken. Der Kampfkommandoposten
befand sich in einem T-förmigen Holzgebäude.

Die nach dem Helle-Nachtjagd-System betriebenen Gefechtstände des Sektors 8 und die Schein-
werfer wurden von Soldaten des Flakscheinwerfer-Regiments 1 bedient.


In der neuen Organisation wurde aus Raum 8 jetzt Raum 5 und der vorherige Abschnitt 8A
wurde zu 5A, der zugehörige Gefechtsstand wurde von Afferden nach Kranenburg, direkt über
die Grenze in Deutschland, verlegt.

Box 8B wurde zu 5B, aber der Gefechtstand blieb in Veulen.

Die Box 8C wurde 5C und der Gefechtstand zog von Meijel in ein neues Lager in Hunsel
südöstlich von Weert. ...befand sich zwischen Ell und Hunsel in der Nähe von Thorn...

Im Herbst 1941 erfolgte eine Neuorganisation seiner Verteidigungslinie durch Kammhuber.
Am 30. Juni 1942 wurde das Flakscheinwefer-Regiment 1 mit allem Material nach Deutschland
zurückgebracht, um wichtige Städte und Industriezentren zu verteidigen.

Gruss aus NF!
Rolf
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