Funkmessgerät Tiefland A

Funkmess-, Funkpeil-, Funkleit- und Funkstörtechnik des 2. Weltkriegs
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ju55dk
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Funkmessgerät Tiefland A

Beitrag von ju55dk » 24.10.2018 10:42

BAMA RL 36 440. Wurde nicht in Serie genommen.
Junker
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aflubing
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Beitrag von aflubing » 24.10.2018 13:56

Danke für das Einstellen, Jörn.
Gruß aflubing.

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nordfriese
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Beitrag von nordfriese » 24.10.2018 18:49

Moin!
:thumbup: :thanx:
(auch für die anderen Posts...)

Gruss aus NF!
Rolf
"Whatever you do, don't mention the war." (Basil Fawlty)

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SES
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Beitrag von SES » 25.10.2018 20:39

Hi Jørn,
Fantastic picture, many thanks for sharing.
mfg
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Cremer
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Beitrag von Cremer » 25.10.2018 23:30

Das Bild zeigt Freya- Versuchsgeräte von der Firma GEMA
Die beiden Geräte links und rechts war ein GEMA Versuchsgerät "Tiefland", um Tiefflieger über See erfassen zu können. Hier war neben einem "Freya-Gerät", dessen Empfangsantennen entfernt worden war, ein zweiter "Freya"-Stand aufgestellt, der zwei Empfangsantennen trug. Nach der Seite wurde derzweite Stand automatisch vom ersten mitgesteuert. Das Empfangsdiagramm konnte elektrisch auch zwischen 0 und -10° nach unten geschwenkt werden.

Das Gerät in der Mitte des Bildes war das Versuchsgerät "Freya-Hochbahn" für Höhenpeilung im "Chinese" Stand.
Es war für die Erfassung von sehr hoch über dem Gerät fliegenden Flugzeugen. Das Ln-Lehr- und Versuchsregiment Köthen hatte einen von der Firma Lorenz für FuMB-Zwecke gelieferten leichten Drehstand "Chinese" mit einem Freya-Spiegel versehen, der fast in 45°zur Vertikalen angeordnet war. Die Dipole waren über Phasenschieber, Kompensator genannt, angeschlossen, so dass eine kontinuierliche Diagrammschwenkung im Höhenwinkel zusätzlich zur seitlichen Schwenkung des Drehstandes möglich war.

Aus "Die deutschen Funkmessverfahren bis 1945", AEG, Hüthigverlag, Seite 76.

Deutlich erkennbar, dass alle 3 Freyaantennen zusammen auf einer Lafette montiert waren, vermutlich wollte man hier ein kombiniertes Gerät für hoch- und tieffliegende Flugzeuge erproben.

Ich nehme mal an, da die Geräte auf Helgoland erprobt wurden, dass das Bild dort entstanden war.Deutlich erkennbar die lose, fliegende Verkabelung der HF Kabel bei den Tieflandgeräten.
MfG Euer Fernmelder
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ju55dk
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Tiefland A

Beitrag von ju55dk » 26.10.2018 06:33

Das Gerät war in Werneuchen Aufgestellt laut Bericht.

Junker

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Beitrag von Cremer » 26.10.2018 10:07

Hallo Junker,
ein wirklich interessantes Bild.
Es war vermutlich eine Versuchsanordnung der Firma GEMA. Die Antennenfelder rechts und links waren vertikal polarisiert, 3 Antennenreihen nebeneinander, 4 Antennnenreihen übereinander.
Bei der mittleren Anlage waren die Antennen horizontal polarisiert, 2 Antennen nebeneinander, 6 übereinander.
Es könnte durchaus sein, dass dies in die Entwicklung des "FuMO Flakleit g" eingeflossen sind.
Siehe im gleichen Buch die Abbildung auf Seite 158.
Siehe auch Abb. 36 im Buch "GEMA-Berlin", Seite 219 und Text im Kapitel 16, ab Seite 122.

Gibt es noch weitere Beschreibung?
MfG Euer Fernmelder
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Sven K.
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Re: Tiefland A

Beitrag von Sven K. » 29.10.2018 01:03

ju55dk hat geschrieben:Das Gerät war in Werneuchen Aufgestellt laut Bericht.

Junker
Hast du da eine Quellenangabe? Werneuchen kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Die Ortsangaben Blumberg oder Seefeld wären richtiger, weil dort die Testfelder waren. Dieses Gebiet mit seinen Resten kenne ich sehr gut, aber von diesem Objekt dort habe ich noch nie etwas gelesen oder gefunden.

Gruß Sven!

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Beitrag von Cremer » 29.10.2018 09:56

Hallo Junker, kann man erfahren was das für ein Bericht ist?
MfG Euer Fernmelder
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Tiefland.

Beitrag von ju55dk » 30.10.2018 13:21

Quelle wie schon Angegeben BAMA RL 36 440.
Bricht ist 27 Seiten lang und wird hier nicht Eingestellt.

MfG
Junker
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