U-Boot Bunker Brügge

Militärische Objekte und Anlagen des 2. Weltkriegs (und 1933-1945)
guido

Beitrag von guido » 07.12.2006 19:49

Grusse aus Belgien,

So weit ich der text van Brugge gemeinde archive gut interpretiere steht in Zeebrugge nichts mehr, Der hafen is seit 1918 sehr eingreifend ausgebaut und seit 1985 stark modernisiert. In 1918 is am ende der krieg ein teil bombardiert oder gesprengt.
In unmittelbare nahe der stad Brugge is auch ein kleine hafen, einige docks sind mit canal nach Zeebrugge verbunden. Oostende, Zeebrugge und Brugge sind so etwe 150km von mich zu hause entfernt. When ich in der nahe kom zol ich das anschauen ob nog was uberig is. Ich sol auch beim Hafenambt informieren of in Zeebrugge noch was steht. Aber dar kan man mit die antiterror massnamen nicht mehr inhein.
Wie gesagt von Oostende hab ich geine information, aber auch die hafen ist langs modernisiert.
Guido

guido

Beitrag von guido » 24.12.2006 13:59

Grusse aus Belgiën, Mit dank an Hugo Magielse
Ich habe neue info uber Brugge:

DIE HAFENANLAGEN VON BRUGGE
DIE KAISERLICHE WERFT BRÜGGE

So eindrucksvoll die gesamte Küstenverteidigung mit aIl ihren Batterien auch gewesen sein mag - der Hinterhafen der Stadt Brügge stand ihr sicherlich in nichts nach.

lm Frühjahr 1915 wurden bereits Plane zum Ausbau des Hinterhafens von Brügge zu einem gigantischen Kriegshafen pràsentiert. Zu diesem Zweck wurde in Brügge die Kaiserliche Werft geschaffen. Mehr als 4000 Bürger wurden zu den Arbeiten herangezogen, unterstützt von deutschen Technikern und spezialisierten Flottenangehorigen, im ganzen zusâtzlich 5000 Mann. Zeitweise arbeiteten hier insgesamt mehr als 14000 Leute.

Während irn Zentrum von Brügge erst an wenigen Stellen Elektrizitàt vorhanden war, wie etwa im Kino und in einigen Hotels, wurde der gesamte Brügger Hafen vollständig mit Elektrizität ausgestattet. Die vier bereits bestehenden Docks wurden teilweise mit neuen Kaimauern ausgestattet, so etwa der Kongokai im Großen Handelsdock, der als U-Boot-Stützpunkt auch ein Schutzdach erhielt. .

Auch schwimmende Trockendocks wurden eingerichtet. Sie wurden in Deutschland produziert und in vorgefertigten Teilen per Bahn nach Brügge gebracht. Nach Ankunft vor Ort wurden sie montiert. Auf diese Art wurde der Brügger Hinterhafen mit acht großen und drei kleineren Trockendocks ausgestattet. Die größsten, gut hundert Meter lang und mehr als zwanzig Meter breit, wurden zum Instandsetzen der Zerstorer und Minensuchboote benutzt. Sie verfügten sogar über eigenstandige Pumpanlagen.

Die kleineren Docks dienten Instandsetzungsarbeiten an U- Booten. Alles, was in einem Hafen benôtigt wurde, von Hebekranen über Rollbrücken und Vorratslager bis hin zu Montage-, Instandhaltungs- und Reparaturwerkstätten, stampfte man aus dem Boden.

Die ersten U- Boote, die in Brügge ankamen, waren kleinere Typen, die in Deutschland für den Transport zerlegt worden sind. Sie wurden vom deutschen Hafen Kiel aus nach Hoboken gebracht, wo sie erneut zusammengebaut wurden und von wo aus sie über Kanäle nach Brügge fuhren. Diese U-Boot-Flottille Flandern war für die Versenkung von 2554 Schiffen mit einer Gesamttonnage von 4,5 Millionen Tonnen verantwortlich. Das entsprach gut einem Drittel der Gesamtzahl der Schiffe, die von deutschen U-Booten versenkt wurden.

Außerdem wurden richtige U-Boot-Bunker angelegt, wie etwa im Kleinen Handelsdock, wo sie mit ihren „zyklopischen Mauern“ aus Stahlbeton ein sicherer Schutz gegen eventuelle Luftangriffe waren. Sie waren Vorlâufer der riesenhaften U - Boot- Bunker des Zweiten Weltkriegs, wie sie im französischen Lorient und St.-Nazaire zu finden waren.

Überall im Hafengebiet wurden Laufgraben als Zufluchtsorte und „Unterstânde“ aus Beton errichtet, um das Personal vor Ort vor Luftangriffen schützen zu können. Zum Schutz des Hinterhafens wurde im Hafen und um die Stadtherum Luftabwehr geschaffen. Wegen seiner vielen Hafenanlagen wurde Brügge mehrmals zum Ziel mörderischer Luftangriffe der Alliierten, die insgesamt ungefahr sechstausend Bomben auf die Stadt prasseln ließen und dabei 123 Bürger töteten, 243 verwundeten und darüber hinaus gut siebenhundert Wohnungen in Schutt und Asche legten.

Als die deutschen Truppen sich zurückzogen, vernichteten sie so viele der von ihnen ausgebauten Anlagen wie sie konnten, ebenso die in Brügge zurückgelassenen Schiffe. Deshalb war es nach dem Krieg notwendig, die Docks trockenzulegen, was im übrigen auch mit einem kleinen Abschnitt des Brügge-Zeebrügge-Kanals geschehen mußte. Erst Anfang November 1920 wurden sie wieder geflutet.
Die U-Boot-Bunker
lm Großen Handelsdock wurde am östlichen Kai ein Kragunterstand für U-Boote gebaut, der 73 Meter lang war und, wie der Name bereits besagt, ein großer Betonkragen über der Kaimauer war. Es war eine Art Plattform, unter der sich die U-Boote verstecken konnten und die zudem einen gewissen Schutz vor Fliegerangriffen bot. Am westlichen Kai desselben Docks entlang erstreckte sich noch so eine Konstruktion über eine Länge von ungefähr 200 Metern. Diese beiden Bunker sind beim Rückzug der Deutschen so gut wie intakt geblieben.

Es muß an dieser Stelle gesagt werden, vor allem für Leser, die nicht aus Brügge stammen, daf der Hinterhafen damals ganz anders aussah als heutzutage. Ein Blick auf die hier abgedruckte Karte kann dies am besten veranschaulichen. Das Nijverheidsdock bestand darnals noch nicht, statt des sen gab es zwei Stichhâfen mit v-förmigern Boden oh ne Kaimauern aus Beton, die Darzen genannt wurden. Dazwischen lag ein weiterer U-Boot-Bunker aus Beton, der 70 Meter lang und 10 Meter breit war. Das alles wurde am Ende des Krieges vernichtet. Direkt hinter dem ersten U-Boot-Bunker befand sich ein vierter Bunker mit den gleichen Maßen.

In der „Darze 1“ gab es noch einen fünften Bunker für U-Boote, und vielleicht hatte nur dieser die Bezeichnung „Bunker“ wirklich verdient. Er wurde im Volksmund „Acht Seligkeiten“ genannt, weil er acht Kammern zählte. Es hat Plane gegeben, an diese acht Kammern noch weitere anzubauen, um die ganze Breite des Stichhafens auszunutzen. Die Kriegsumstânde ließen dies jedoch nicht mehr zu. Die nutzbare Innenhöhe in diesem Bunker betrug ungefahr sechs Meter, von der Wasseroberflache aus gemessen, und es soll einen Tiefgang von sieben Metern gegeben hab en, was jedoch eher zweifelhaft ist. Dieser Bunker blieb am Kriegsende intakt.

Zum Bau desselben zog man aus damaliger Sicht hochmoderne Baumethoden heran. So wurden die Stützpfeiler aus Beton vorgefertigt und angeliefert. Das Dach des Bunkers, das gut einen Meter dick war, war ebenfalls aus vorgefertigten Betonbalken angefertigt, worauf dann eine zweite Betonschicht gegossen wurde, die mit Stahlelementen verstârkt war. Ais Fundament wurden schwere Baumstàmrne von mindestens neun Metern Lange verwendet, die von einer deutschen Privatfirma in den Grund gerammt wurden. Dies alles machte den Brügger Hinterhafen zu einem für die damalige Zeit traumhaften U-Boot-„Nest“.
Andere Bunker und Beton konstruktionen
Überall im Brügger Hafen wurden Schutzbunker gebaut, im ganzen mehr als achtzig! Der größte Teil hiervon war aus Stahlbeton gefertigt, einige bestanden nur aus Holzbalken, die mit Erde und Grassoden bedeckt waren. Der kleinste Schutzbunker war nur vier mal vier Meter groß, der größte siebzehn mal vierzig Meter.

Zwei der größeren Bunker, der eine 17 x 26 Meter groß, der andere 26 x 36 Meter, dienten als Montagewerkstiitten für Seeminen und Torpedos. Die Fenster und Türen dieser beiden Bauten wurden ihrerseits durch etwa vierzig Zentimeter dicke Stahlbetontafeln geschützt, die auf Schienen fortbewegt werden konnten. Sie lagen beide neben einer Bahnverbindung, was den schnellen Transport gewahrleistete.

Außerdem gab es einen ersten unterirdischen Laufgang mit Betonabdeckung, der 350 Meter lang war. Eine weitere derartige Konstruktion war 250 Meter lang und erstreckte sich yom Haupteingang des Hafens bis hin zur Warande.
Die Schwimmdocks
Diese schwimmenden Docks, acht große und drei kleine, waren vor allem fur die Instandsetzung und Wartung der Kriegsschiffe gedacht, wurden aber auch ab und zu von Handelsschiffen genutzt.

Die acht größen Docks hatten je sechs Caissons, Senkkästen, die alle über selbstandige, eingebaute Pumpanlagen verfügten. Beim Rückzug brachte man diese schwimmenden Docks zu strategischen Punkten im Hafen und sprengte die Caissons. So wurden die schwimrnenden Docks zu Hindernissen, die aufgrund ihrer Größe den Hafenbetrieb vollkommen blockierten.

Schwimmdock Nr.1 hatte eine Lange von 50 Metern und eine Breite yon 15 Metern. Es wurde vor der Schleuse zum Brügge-Ostende- Kan al gesprengt.
Schwimmdock Nr.2 war 100 Meter lang und 17 Meter breit. Als es gesprengt wurde, befand sich in ihm noch ein Zerstörer zur Reparatur. Es sank vor dem Westkai des heutigen Größen Handelsdocks.
Schwirnrndock Nr.3 war ebenfalls 100 Meter lang, aber 23 Meter breit. Um dieses Dock in Betrieb nehmen zu können, hätte man den Boden des Docks, in dem es lag, noch von 4,5 Meter auf 8,5 Meter vertiefen müssen. Letztlich wurde es im Kleinen Handelsdock vernichtet.
Schwimmdock Nr. 4 hatte eine Lange von 100 Metern und eine Breite von 15 Metern. Das U-Boot, das darin repariert wurde, wurde gleichzeitig mit ihm am Westufer der „Darze 2“ gesprengt.
Schwimmdock Nr.5 hatte dieselben Maße wie Nummer 4 und wurde am Ende des Krieges versenkt, quer vor dem Eingang zur „Darze 2“.
Nummer 6 war 60 Meter lang und 12 Meter breit. Es wurde quer vor dem größen U-BootBunker, der im Volksmund „Acht Seligkeiten“ hieß, vernichtet.
Nummer 7 hatte eine Lange von 100 Metern, war 20 Meter breit und 15 Meter hoch. Es befand sich noch im Bau, lag auf dem Festland zwischen den Darzen 1 und 2 und wäre normalerweise in der Darze 2 untergebracht worden.
Die Nummern 9, 10 und 11 waren alle viel kleiner und wurden beim Rückzug im GroGen Handelsdock versenkt.
Andere Bauten im Brügger Hinterhafen
Ferner fand man im Hafen noch allerlei Montagewerkstätten, Reparaturwerkstätten, Lagerraume für Material und Gerat, zwei Schmelzöfen, Elektrizitätszentralen und jede Menge Dienststellen, Magazine, Sanitäranlagen, Wassertürme, Wassersammelbecken zum Feuerlöschen und einen Lagerraum fur die Stahlnetze, die fur die Seeminen der Alliierten benutzt wurden. Darüber hinaus gab es noch zahlreiche Ausguckposten im Hafen und seiner Umgebung, von denen aus feindlicher Flugverkehr gemeldet wurde, sowie dreizehn Luftabwehrbatterien.

guido

Beitrag von guido » 10.02.2007 12:50

Ich habe noch was gefunden auf internet auch uber die U-boot basis Oostende

The U-Boat Bases Of Brugge, Zeebrugge And Oostende
by Johan Ryheul
When we talk about U-boat bases we immediately think about the enormous U-boat bunkers of the Second World War at, for example, Saint Nazaire, France. However we forget that the U-boat bunker is not something that was invented in this period of time, but in the 1st World War.

The Flanders harbours would become very important U-boat bases, but the nerve centre of the triangle Oostende-Brugge-Zeebrugge would become the harbour of Brugge.


Brugge Harbour
First of all a number of floating docks were prefabricated in Germany and then brought in pieces to Brugge harbour where they were assembled. A total of eight big ones and three small ones were delivered each of them having an independent pumping installation. They were to be used not only for the U-boats but also for the torpedo boats and destroyers.
Floating dock N° 1 had a length of 50 meters by 15 meters
N°2 was 100 meters by 17 meters
N°3 was 100 meters by 23 meters
N°4 was 100 meters by 15 meters
N°5 was identical to N°4
N°6 was 60 meters by 12 meters
N°7 was 100 meters by 20 meters but was still in construction by the end of the war. So was N°8.
The numbers 9, 10 and 11 were much smaller types and were used for the U-boats.

In the Groot Handelsdok (Big Tradedock) came two 'Kragunterstanden'. These were in fact two enormous roofs of metal and concrete hanging over the water of the dock under which the U-boats had some degree of safety against aerial attacks. They were however not strong enough to withstand a direct hit.

Facing the canal Brugge-Zeebrugge, the one on the right side was 73 meters long, the one on the left side 200 meters long. Between the two other docks, on the left side of the canal there was some kind of a peninsula in which two large concrete U-boat bunkers were constructed each measuring 70 on 10 meters. But the most important construction was an enormous bunker with 8 compartments called the 8 Blessings by the local population. Construction of it started in 1917 and it was big enough to house 8 of the large UBIII class submarines.

Two very large bunkers were constructed in the harbour area measuring 17 on 26 meters and 26 on 36 meters who served as assembly hall for respectively the sea mines and the torpedo's. The small number of doors and windows in it could be protected from air raids by concrete panels of 40 cm thick which ran on small rails. Both bunkers were just next to a real railway.

There were also two underground galleries. The first one of 350 meters and the second one of 200 meters.

Around these installations were 13 anti-aircraft batteries protecting it from air raids.

Until today there have been discussions between historians if there were a number of these so called Kragunterstanden along the canal from Brugge to Zeebrugge. And although many have suggested there were a number of them for protection against enemy planes we have never seen any of these of photographs from that time. So it still remains some kind of mystery even today.


Zeebrugge Harbour
One should expect very important installations in this harbour as most of the shipping-traffic was coming from this harbour, but that was not the case at all. Of course there were the existing installations on the harbour mole but not much was added to them especially for the U-boats. More value was given here to the protection of the seaplane base on it.
On the eastern side of the mole was also a Kragunterstand. We don't know its measurements but we expect it not to be larger than the smallest one at Brugge, 73 meters in total.

In what is now the military port of Zeebrugge there was also a very large concrete U-boat bunker. Although bunker is not the exact word for it. It looked more like a construction of concrete piles with a thick concrete roof over it. No measurements are known but it should have been in the area of 80 by 10 meters.


Oostende Harbour
This city always has had trouble concerning its history. The people from the city just don't seem to bother to care, not even a little bit, for their historic documents. Old maps of the harbour are very big curiosities and photos are even harder to find. And concerning the installations of the Kaiserliche Marine it was no better.
Fortunately the Belgian government cares more about its papers and thus we were able to trace back a few things. Fact is for example that there was constructed a floating dock of 2000 tons. It was in the dock of the former Belgian Navy.

On one side of the dock were the existing workshops of the Belgian navy. On the same side there was also a Kragunterstand, probably not even 50 meters long.

On the other side were constructed two dry-docks that were long enough to have two submarines in them one behind the other.

Protection of the harbour installations was done by the Battery Gross Herzog that could be found at two places in the harbour. The southern part had four 8.8 cm guns, reduced to two by the end of the war. Two other pieces stood closer to the north near the sea. There was also a third location with AA guns more specific also four 8.8 cm guns which listened to the name Friedrich.

It could be very busy in the harbour of Oostende. For example in November 1917 63 submarines and 36 torpedo boats arrived there for repairs or provisions. There were also 55 other vessels visiting the harbour on their way back home or joining their units.

This article was published on 9 Aug, 2002.

sehen sie auch dieses: http://uboat.net/articles/index.html?article=48

schöne grusse aus Belgien

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Beitrag von Deichgraf » 12.02.2007 06:35

Hallo Guido,
vielen Dank für Deine Info.
Bis dann
Deichgraf

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Beitrag von redsea » 06.02.2015 20:37

Hallo zusammen,

das Thema ist zwar schon ein paar Jährchen alt, aber ich habe heute auf den Seiten von vliz.be eine Skizze des Hafens gefunden, auf der die Bunker eingezeichnet sind. Eine Seite weiter findet sich ein Luftbild, auf dem der vom Themenstarter guido gesuchte große 8-Kammerbunker zu sehen ist. Das Bild ist wie folgt kommentiert:

Die zwei Stichhäfen des Brügger Hinterhafens. Dort befanden sich die acht Kammern zählenden U-Boot-Bunker und das Schwimmdock im unteren Stichhafen. Auf der Halbinsel zwischen diesen Stichhäfen sind die anderen beiden U-Boot-Bunker zu erkennen, außerdem noch verschiedene Schiffe und Schuten. Foto vom 3. September1918. (Sammlung: Königliches Armeemuseum Brüssel)
Quelle: vliz.be

Die Lage der Bunker habe ich in Google Earth übertragen, woraus ersichtlich wird, dass heute keiner der Bunker mehr vorhanden ist.

Viele Grüße

Kai
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wb
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Beitrag von wb » 18.04.2018 16:21

Dear all,

Sorry for replying in English and reopening an old thread. Here is some more information on the fate of the large bunker in the Darse N°2.

After the armistice of 1918, the bunker was recovered by the Belgian army. Initially, it served as a naval base for the short-lived Corps des Torpilleurs et Marins, forerunner of the Belgian Navy, which was formed from German A-class torpedo boats that had been assigned to Belgium by the Treaty of Versailles.

Following the dismantlement of this navy corps in 1927, the bunker was abandoned, but remained property of the Belgian army. The city of Bruges made several attempts to have the bunker demolished in order to extend the Darse N°2. The civil authorities claimed that the continued lowered water level in the dock had caused the wooden piles to rot to such a degree that the building risked collapsing.

In April 1939, the bunker was converted into a fuel depot, consisting of floating fuel tanks in the former submarine pens. Somewhere between that point and early 1943, almost half of the bunker collapsed. One report states that it was blown up by the retreating Belgian army in May 1940. The ruins were inspected by staff of the Krupp Germania shipyards in Kiel, possibly in relation to the erection of shipyard bunkers in Germany (this inspection took place some weeks before the start of work on the Konrad bunker in Kiel).

In 1951 the remainders were finally dynamited and demolished for the extension of the Darse N°2 into the present-day Nijverheidsdok.

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Danke

Beitrag von Deichgraf » 24.04.2018 06:47

Ich danke allen Beteiligten, die (zumindest für mich) das Rätsel um die UBB´s in Brügge gelöst haben. :thanx:
Bis dann
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lucifer
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U boote Brugge

Beitrag von lucifer » 24.08.2018 16:28

Ich habbe in 2006 was Uber dieses thema gefunden. Heute ist das alles aktuel, aber ich habe noch einige bilder (alte anschtkarten gefunden.
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guido

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