Flugzeugbau im Hamburger Hafen

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Truppenübungsplatz und Flüchtlingslager Oksböl - gestern, heute und morgen

Turm im Lager OksbölAn der dänischen Westküste nordwestlich von Esbjerg existierte am Ende des Zweiten Weltkriegs für einige Jahre eines der größten mit Deutschen belegten Flüchtlingslager. Nur wenige Kilometer von der Nordseeküste entfernt bewohnten ab 1945 in Spitzenzeiten über 35.000 Menschen auf dem Gelände eines Militärlagers der ehemaligen deutschen Wehrmacht quasi eine eigene Stadt.  Wie es dazu kam, was dort geschah und welche Auswirkungen dieses Phänomen hatte, will der folgende Aufsatz untersuchen ? und einen Blick in die Zukunft werfen, denn durch die Aktivitäten einer dänischen Kulturinitiative des Vardemuseums zeichnet sich die Möglichkeit einer interessanten Zukunft für die Anlage ab.

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Schutz und Hilfe - kostenloses eBook zum Download

schutz und hilfe200"Schutz und Hilfe - Die Geschichte der Entwicklung des Schutzes der Bevölkerung in Deutschland bei Katastrophen und kriegerischen Auseinandersetzungen von 1871 - 1945" heisst unser neues eBook. Godeke Klinge, der sich seit Jahrzehnten mit dem Thema befasst, selbst schon ebenso lange beim THW tätig ist, am Aufbau des leider nicht mehr existierenden Bevölkerungsschutz-Museums in Hamburg beteiligt war und vielen aus unserem Forum nicht unbekannt sein dürfte, hat sein fundiertes Wissen und seine Recherchergebnisse über diese Ära des Bevölkerungsschutzes auf 190 Seiten nidergeschrieben und uns freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Ab heute stellen wir es kostenlos als eBook im PDF-Format zum Herunterladen bereit.

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Anfrage : Objekte im Münchner Norden ?

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EPmuc
 


Anmeldungsdatum: 09.08.2014
Beiträge: 502
Wohnort oder Region: Südbayern

Beitrag Verfasst am: 26.12.2017 19:42
(Koordinate nur für registrierte Nutzer sichtbar)
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Wenn Du den Bereich in dem GeoTag meinst, da ist alles gesprengt.
Da stehen nur noch geborstene Betonbrocken.
Schaue mal hier:
https://www.geschichtsspuren.de/forum/viewtopic.php?t=5211&postdays=0&postorder=asc&start=0

Die Beiträge 3-6 sind aus dem Bereich.
_________________
Gruß, Eugen
Heute ist das Morgen vor dem Du dich gestern gefürchtet hast.
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DasTom
 


Anmeldungsdatum: 26.12.2017
Beiträge: 11
Wohnort oder Region: München

Beitrag Verfasst am: 26.12.2017 20:46 Antworten mit Zitat

Es war zwar schon ziemlich in der Nähe allerdings war der Bunker ca. 10 Meter unter der Erde und von oben war von ihm nichts zu sehen außer dieses kleine Häuschen. Außerdem wussten die Amerikaner angeblich nichts von ihm. Des auf den Bildern war doch die Schießbahn wenn ich mich nicht irre? In der wurde am Ende des Krieges Kohle gelagert und als der Krieg aus war ist so Zitat "ganz München" da gewesen und hat Kohle mitgenommen.
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DasTom
 


Anmeldungsdatum: 26.12.2017
Beiträge: 11
Wohnort oder Region: München

Beitrag Verfasst am: 26.12.2017 22:38 Antworten mit Zitat

Ich hätte da noch eine Frage. Weiß jemand welches Flugzeug am Ende des Krieges in ein angebliches Funkhaus gestürzt ist? An dieser Stelle verläuft heute die A99. Es war mehrmotoriges Flugzeug der Alliierten mit mindestens 2 Besatzungsmitgliedern. Ich glaube es hatte auch Waffen in der Nase oder in den Flügeln da diese Flugzeug kurz davor im Tiefflug auf Kinder und Jugendliche geschossen hat die sich in der Nähe des heutigen Regattarsees aufgehalten haben und in den Wald flüchten müssten.
Also wenn jemand etwas weiß oder wo man etwas darüber finden könnte wie zum Beispiel eine Liste mit Verlusten der Alliierten her damit. Vielen Dank im voraus für eure Hilfe!!!!
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EPmuc
 


Anmeldungsdatum: 09.08.2014
Beiträge: 502
Wohnort oder Region: Südbayern

Beitrag Verfasst am: 26.12.2017 23:33 Antworten mit Zitat

Ja, dort war der Waffenjustierstand.
Von dem „Funkhaus“ weiß ich nichts. In einem Plan der US Army vom Juni 45 ist nichts eingezeichnet.
Gibt es irgendeine Quelle für die Geschichte?
Mein Beitrag war übrigens auch als Hinweis gedacht, dass es hier ein eigenes Thema zu Schleissheim gibt.
Und bevor man hier eine Frage nach der anderen stellt, darf man sich auch mal kurz vorstellen:
https://www.geschichtsspuren.de/forum/user-vorstellungen-f15.html
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Gruß, Eugen
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DasTom
 


Anmeldungsdatum: 26.12.2017
Beiträge: 11
Wohnort oder Region: München

Beitrag Verfasst am: 26.12.2017 23:59 Antworten mit Zitat

Oh Entschuldigung!!
Werde ich gleich nachholen!! icon_redface.gif
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EPmuc
 


Anmeldungsdatum: 09.08.2014
Beiträge: 502
Wohnort oder Region: Südbayern

Beitrag Verfasst am: 29.07.2018 14:36 Antworten mit Zitat

Ich denke, ich bin hier richtig mit der Frage:
Die ehemalige (und inzwischen abgerissene) Pionierschule in München, die Prinz-Eugen Kaserne, wurde nach meinen Informationen ab 1938 als Nachrichtenkaserne für die Luftwaffe gebaut.
Ist bekannt, welche Einheiten dort bis Kriegsende stationiert waren?

Zusätzlich hätte ich noch ein paar Bilder vom momentanen Zustand des Ehrenmals, das noch auf dem Gelände steht. Es sieht ehrlich gesagt beschissen aus. Auf die Idee, da ein Netz zu spannen, um die Tauben draussen zu halten, ist wohl keiner gekommen. Und ein Zaun um andere Zeitgenossen auszusperren hätte auch nicht geschadet. Die Tafel auf dem Stein fehlt schon mind. seit 2016. Ich bin ja gespannt, was mit dem Ehrenmal später passiert.
_________________
Gruß, Eugen
Heute ist das Morgen vor dem Du dich gestern gefürchtet hast.
 
 (Datei: DSCN5380.JPG, Downloads: 29)  (Datei: DSCN5382.JPG, Downloads: 35)  (Datei: DSCN5385.JPG, Downloads: 39)  (Datei: DSCN5384.JPG, Downloads: 31)
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turul
 


Anmeldungsdatum: 10.04.2009
Beiträge: 151
Wohnort oder Region: Mühldorf am Inn

Beitrag Verfasst am: 29.07.2018 16:39 Antworten mit Zitat

Die Luftnachrichtenkaserne, Domagkstr. 33 war nach meinem Kenntnisstand die spätere Funkkaserne, Domagkstraße/Frankfurter Ring.

Die Prinz-Eugen-Kaserne in der Cosimastraße hieß zunächst Lohengrin-Kaserne,bei den Amerikanern dann Peterson-Barracks.

An Luftnachrichteneinheiten in München habe ich:

a) vor Kriegsbeginn
Luftflotten-Nachrichtenschule 3 (Riem) (1937-1939, nach Pocking)

Luftkreis-Nachrichten-Kp 5 (1934/1935) wird
Stab und I./Luftnachrichten-Rgt 15 (für Luftkreis V) (Okt. 1935 – Juni 1938) wird
Stab und I./Luftnachrichten-Rgt 3 (für Lw-Grp.Kdo 3) (Juli 1938 – Juli 1939)

II./Luftnachrichten-Rgt. 3 (1938 - 1940);

III. (Funkhorch)/Ln-Rgt 3 (ab Anfang 1939)

1./Luftgau-Nachrichten-Regiment 7 (1938 -)
Luftverteiler-Vermittlung 25 (1936-1939)

Wetter-Funkempfangsstelle 15 (W 15) (= Horchstelle) (Stadelheim) (1936-1938) wird
Wetter-Funkempfangsstelle 13 (W 13) (= Horchstelle) (Solln) (1938-)

Wetter-Funkempfangs-Leitstelle 3 (W-Leit 3) (= Horchstelle) (Deisenhofen) (Anf. 1939-)

b) nach Kriegsbeginn

II./Luftnachrichten.-Rgt. 3 (1938 - 1940)
III./Ln.-Rgt. 3 (M-Oberhaching, 1939 - 1940)
V./Luftnachrichten-Rgt 3 (Ersatz-Abteilung) (Gauting, 1941-1942, nach Frankreich)
15.(Funk-Empf.)/Ln.-Rgt. 3 (Oberhaching, Sep. 1943 und Aug. 1944)
Horch-Leitstelle W 3/Ln.-Rgt. 3 (Oberhaching, 1939 - 1940)
Horch-Betriebsstelle W 13/Ln.-Rgt. 3 (Oberhaching, 1939 -1942)

III./Luftnachrichten-Ausb.-Rgt 4 (Sept. 1944 – Feb. 1945)

Stab, 3., 5./Luftgau-Nachrichten-Abt 7 (Freimann) ( - 1945)
9.(Flum.Res.)/Luftgau-Nachr.Rgt. 7 (1944)
IV. (Ausb.Abt.f.Ln.Helferinnen)/Luftgau-Nachr.Rgt. 7 (Freimann, 1942 - 1944)

Ln.-Abt. 35 (Frühjahr 1940)

Stab Luftnachrichten-Rgt 97 (Oberföhring, Winter 1943)
Stab II./Ln.-Flugmelde-Rgt. 97 (Oberföhring, Ende 1943 – Sep. 1944)

Luftachrichten-Abt. 146 (Grünwald, Mai 1944 – Apr. 1945)

Stab/Ln.-Rgt. 205 (Oberföhring, Winter 1943/44 – Aug. 1944)
Stab II.(Flum.Mess)/Ln.-Rgt. 205 (Oberföhring, Winter 1943/44 – Aug. 1944)

4.(Tel.Bau)/Ln.-Rgt. 217 (Oberföhring, Sep. 1944 – 1945)
2./Funkhorch-Kp Luftnachrichten-Abteilung 350 Jan. – Apr. 1945)
3./Funk-Aufklärungs-Abteilung 356 (? – 1945) (Gefechtsstand KORFU SÜD)

3./Ln.-Funkaufklärungs-Abt. Reich (Mai – Nov. 1944)

Funksendezentrale 31 (Freimann) (-1945)
Luftnachrichten-Flugsicherungshauptstelle 19 (1944 -1945?)

Luftnachrichten-Bereichs-Werkstatt (N) 1/VII
Luftgaubereichswerkstatt (N) 1/VII (Freimann, 1944 - 1945)
Luftnachrichten-Telegrafenbau-Abt. z.b.V. (mot) 6, (nur Stab, Mitte 1944 – April 1945 in Oberföhring)

Luftwaffen-Vermittlung 25 (München-Freimann) (-1945)


Ich kann Dir allerdings nicht genau sagen, in welchen Kasernen diese Einheiten lagen.
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EPmuc
 


Anmeldungsdatum: 09.08.2014
Beiträge: 502
Wohnort oder Region: Südbayern

Beitrag Verfasst am: 29.07.2018 16:51 Antworten mit Zitat

Die jeweiligen Namen der Kaserne sind mir bekannt. Ich bin Englschalkinger icon_smile.gif
Aber danke für die Liste 3_danke.gif Die Info mit der Luftwaffen-Nachrichtenkaserne stammt von hier:
http://www.nordostkultur-muenc.....schule.htm
Und das passt auch. Alles was in der Liste mit Standort Oberföhring aufgeführt ist, dürfte in dieser Kaserne gewesen sein.
Vielleicht auch die II./Luftnachrichten-Rgt.3. Würde vom Zeitpunkt hinkommen.

Nur nebenbei: Nach dem Bericht des Pfarrers von Oberföhring kamen in den letzten Kriegstagen die Leute sogar aus der weiteren Umgebung, um sich an der Plünderung der Kaserne zu beteiligen.
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Gruß, Eugen
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turul
 


Anmeldungsdatum: 10.04.2009
Beiträge: 151
Wohnort oder Region: Mühldorf am Inn

Beitrag Verfasst am: 29.07.2018 18:33 Antworten mit Zitat

Bei Nerdinger, Bauen im Nationalsozialismus, S. 498, findet sich folgender Eintrag zur späteren Prinz-Eugen-Kaserne:

Luftwaffenkaserne "Lohengrin-Kaserne". Cosimastraße 60.

Nerdinger gibt bei dieser Kaserne keinen Hinweis auf eine Luftnachrichtenkaserne.

Zur Funkkaserne steht bei Nerdinger (auch S. 498):

Luftnachrichtenkaserne, Freimanner Straße 218 (heute Domagkstr. 33).
Für das Luftnachrichtenregiment 15.


Bei Nerdinger sind auch die Primärquellen nachzulesen.
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EPmuc
 


Anmeldungsdatum: 09.08.2014
Beiträge: 502
Wohnort oder Region: Südbayern

Beitrag Verfasst am: 29.07.2018 20:20 Antworten mit Zitat

turul hat folgendes geschrieben:
Bei Nerdinger, Bauen im Nationalsozialismus, S. 498, findet sich folgender Eintrag zur späteren Prinz-Eugen-Kaserne: Luftwaffenkaserne "Lohengrin-Kaserne". Cosimastraße 60.
Nerdinger gibt bei dieser Kaserne keinen Hinweis auf eine Luftnachrichtenkaserne.
......Bei Nerdinger sind auch die Primärquellen nachzulesen.

Da damals sonst in Oberföhring ausser der Kaserne und dem (ehemaligen) Luftwaffenlazarett keine militärischen Einrichtungen waren, gehe ich einfach mal davon aus, dass mit Oberföhring diese Lohengrin-Kaserne gemeint war.
Den Nerdinger habe ich nicht.
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