Flugzeugbau im Hamburger Hafen

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Schutz und Hilfe - kostenloses eBook zum Download

schutz und hilfe200"Schutz und Hilfe - Die Geschichte der Entwicklung des Schutzes der Bevölkerung in Deutschland bei Katastrophen und kriegerischen Auseinandersetzungen von 1871 - 1945" heisst unser neues eBook. Godeke Klinge, der sich seit Jahrzehnten mit dem Thema befasst, selbst schon ebenso lange beim THW tätig ist, am Aufbau des leider nicht mehr existierenden Bevölkerungsschutz-Museums in Hamburg beteiligt war und vielen aus unserem Forum nicht unbekannt sein dürfte, hat sein fundiertes Wissen und seine Recherchergebnisse über diese Ära des Bevölkerungsschutzes auf 190 Seiten nidergeschrieben und uns freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Ab heute stellen wir es kostenlos als eBook im PDF-Format zum Herunterladen bereit.

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Bunker / Festungsreste aus der Kaiserzeit auf Langeoog?

 
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deku
 


Anmeldungsdatum: 07.01.2016
Beiträge: 21
Wohnort oder Region: Ba-Wü & Hessen

Beitrag Verfasst am: 03.06.2016 18:08
Titel: Bunker / Festungsreste aus der Kaiserzeit auf Langeoog?
Antworten mit Zitat

Dass 1902 Borkum zur Seefestung erklärt wurde, dass zunächst die Inselbahn und ein paar Jahre später Geschützstellungen und kleinere Bunkeranlagen gebaut wurden, dass von den Militärbauten der Zeit kurz vor und während des 1. Weltkriegs heute kaum etwas übrig geblieben ist, ist bekannt. Da findet man, trotz britischer Sprengungen, weitaus mehr Betonreste und einzelne Bunkerruinen aus dem 2. Weltkrieg.
Umso erstaunter war ich, als ich davon las, dass auch auf Langeoog zur Kaiserzeit un peu fortifiziert wurde: z.B. http://www.luftschutzbunker-wi.....efrie.html
Nr. 237 habe ich mir Ende Juni angeschaut. Das Gelände selber darf nicht betreten werden. Auf jeden Fall hab ich das, was nun als Gerümpelschuppen von der Gemeinde genutzt wird, fotografiert - für mich sieht das nicht nach einem Wehrbau aus...
Gibt es Material / Quellen zu kaiserzeitlichem Militärbau auf Langeoog?

sorry, ich muss das Foto noch nachliefern (mach ich in den nächsten Tagen)
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Tutto nel mondo è burla, l’uom è nato burlone. (Boito/Verdi, Falstaf)
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janne
 


Anmeldungsdatum: 16.10.2007
Beiträge: 639
Wohnort oder Region: Oldenburg

Beitrag Verfasst am: 03.06.2016 19:55 Antworten mit Zitat

Moin,
ich habe in den Osterferien einiges auf Langeoog festgehalten.
ich hoffe, das ich die Bilder in der nächsten zeit sortiert bekomme. Es gibt mindestens zwei Bauwerke in Klinkerbauweise, die aus der Kaiserzeit stammen könnten. Dazu zählt auch der Deckungsgraben auf dem Betriebshof.
Gib mal langeoog in die Suchfunktion ein. Dort habe ich eine kmz. mit viele Relikten eingestellt.
Gruß
Jan
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deku
 


Anmeldungsdatum: 07.01.2016
Beiträge: 21
Wohnort oder Region: Ba-Wü & Hessen

Beitrag Verfasst am: 10.06.2016 10:21 Antworten mit Zitat

erst mal vielen Dank für die Bilder und Infos! (sie zeigen überwiegend Relikte aus der Zeit Ende der 30er Jahre bis 1944/45)
janne hat folgendes geschrieben:
Es gibt mindestens zwei Bauwerke in Klinkerbauweise, die aus der Kaiserzeit stammen könnten.
Genau das hatte mich neugierig gemacht: verinzelt gibt es Hinweise auf militärische Zweckbauten aus der Kaiserzeit auf Langeoog. Dass und wie Borkum ab 1902 fortifiziert wurde, ist ja dokumentiert; dasselbe gilt für den Ausbau von Helgoland zur "Hochseefestung" kurz vor dem Ersten Weltkrieg.
Dass Langeoog später, im Zusammenhang mit dem Atlantikwall kurz vor und während des Zweiten Weltkriegs ebenso wie die anderen Nordseeinseln fortifiziert wurde, ist ebenfalls reichlich dokumentiert.
Aber zu den militärischen Anlagen vor und während des Ersten Weltkriegs auf Langeoog kann ich keine Quellen / Dokumentationen finden.

Die beiden möglicherweise aus dem frühen 19. Jh. stammenden "Bunker" (?) auf Langeoog: einer befindet sich nahe der kath. Kirche auf dem Gelände des Betriebshofs der Gemeinde (betreten verboten), der andere soll nicht weit weg am Abke Jansen Weg sein (diesen habe ich gar nicht erst gesucht) Ich hänge Ortsplan, Luftbilder und ein Foto an.
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Plan kath. Kirche, Betriebshof mit "Bunker" und Abke Jansen Weg (Datei: Langeoog Bunker WW I 0.png, Downloads: 27)  (Datei: Langeoog Bunker WW I 1.png, Downloads: 43)  (Datei: Langeoog Bunker WW I 2.png, Downloads: 41)  (Datei: Langeoog Bunker WW I 4.png, Downloads: 37)
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deku
 


Anmeldungsdatum: 07.01.2016
Beiträge: 21
Wohnort oder Region: Ba-Wü & Hessen

Beitrag Verfasst am: 10.06.2016 10:23 Antworten mit Zitat

janne hat folgendes geschrieben:
Dazu zählt auch der Deckungsgraben auf dem Betriebshof.
Wo ist dort der Deckungsgraben? Mir ist keiner aufgefallen, aber ich konnte ja auch nicht auf dem Gelände herumlaufen, weil betreten verboten icon_cry.gif
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janne
 


Anmeldungsdatum: 16.10.2007
Beiträge: 639
Wohnort oder Region: Oldenburg

Beitrag Verfasst am: 10.06.2016 14:04 Antworten mit Zitat

Du hast ihn auf Bild vier bereits gepostet. Es handelt sich nicht um einen Bunker, sondern lediglich um einen Deckungsgraben. Die Wandstärke liegt deutlich unter einem Meter. Vermutlich ist er in Klinkerbauweise gebaut. Also definitiv nicht Bomben sondern nur Splitter geschützt.
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deku
 


Anmeldungsdatum: 07.01.2016
Beiträge: 21
Wohnort oder Region: Ba-Wü & Hessen

Beitrag Verfasst am: 10.06.2016 14:15 Antworten mit Zitat

janne hat folgendes geschrieben:
Du hast ihn auf Bild vier bereits gepostet. Es handelt sich nicht um einen Bunker, sondern lediglich um einen Deckungsgraben. Die Wandstärke liegt deutlich unter einem Meter.
Wie ein Bunker (sofern dieser Begriff für bombensichere Festungsbauten vor und während des Ersten Weltkriegs überhaupt zutreffend ist) kam mir das auch nicht vor. Aber ich frage mich, wo die beiden hier http://www.luftschutzbunker-wi.....efrie.html genannten Bunker sein sollen? Der "Deckungsgraben" ist auf den Karten als kleines, rechteckiges Gebäude eingezeichnet. (ich hätte gedacht, dass Gräben etwas länger seien (?)). Seltsam.
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