Flugzeugbau im Hamburger Hafen

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Truppenübungsplatz und Flüchtlingslager Oksböl - gestern, heute und morgen

Turm im Lager OksbölAn der dänischen Westküste nordwestlich von Esbjerg existierte am Ende des Zweiten Weltkriegs für einige Jahre eines der größten mit Deutschen belegten Flüchtlingslager. Nur wenige Kilometer von der Nordseeküste entfernt bewohnten ab 1945 in Spitzenzeiten über 35.000 Menschen auf dem Gelände eines Militärlagers der ehemaligen deutschen Wehrmacht quasi eine eigene Stadt.  Wie es dazu kam, was dort geschah und welche Auswirkungen dieses Phänomen hatte, will der folgende Aufsatz untersuchen ? und einen Blick in die Zukunft werfen, denn durch die Aktivitäten einer dänischen Kulturinitiative des Vardemuseums zeichnet sich die Möglichkeit einer interessanten Zukunft für die Anlage ab.

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Schutz und Hilfe - kostenloses eBook zum Download

schutz und hilfe200"Schutz und Hilfe - Die Geschichte der Entwicklung des Schutzes der Bevölkerung in Deutschland bei Katastrophen und kriegerischen Auseinandersetzungen von 1871 - 1945" heisst unser neues eBook. Godeke Klinge, der sich seit Jahrzehnten mit dem Thema befasst, selbst schon ebenso lange beim THW tätig ist, am Aufbau des leider nicht mehr existierenden Bevölkerungsschutz-Museums in Hamburg beteiligt war und vielen aus unserem Forum nicht unbekannt sein dürfte, hat sein fundiertes Wissen und seine Recherchergebnisse über diese Ära des Bevölkerungsschutzes auf 190 Seiten nidergeschrieben und uns freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Ab heute stellen wir es kostenlos als eBook im PDF-Format zum Herunterladen bereit.

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Bunker Holstenstrasse,historisches Foto falsch zugeordnet?

 
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lars
 


Anmeldungsdatum: 20.01.2003
Beiträge: 481
Wohnort oder Region: hamburg

Beitrag Verfasst am: 02.12.2015 13:14
Titel: Bunker Holstenstrasse,historisches Foto falsch zugeordnet?
Antworten mit Zitat

Moin,

in der Fotoreihe zu https://www.geschichtsspuren.de/datenbanken/bunker-datenbank/details/6/678-Hamburg--Hochbunker-Holstenstr--75a.html zeigt das Bild mit dem Tarnanstrich meiner Ansicht nach nicht den Bunker Holstenstrasse 75a, sondern den mittlerweile abgebrochenen Bunker Barnerstrasse 14.

Indizien:

- Auf dem historischen Foto fehlen die umlaufenden Vorsprünge auf Höhe der Geschossdecken.
- Die Baufirma L. Völckers befand sich laut Adressbuch von 1966 in der Barnerstrasse 14a

könnte also passen, was meint Ihr dazu?

Grüße Lars
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MikeG
Administrator


Anmeldungsdatum: 07.05.2002
Beiträge: 8322
Wohnort oder Region: Bispingen

Beitrag Verfasst am: 02.12.2015 22:23 Antworten mit Zitat

Moin!

Ich füge hier mal die Fotos aus dem Bestand des Altonaer Museums an, um die es geht.

Gibt es weitere Meinungen dazu, um welchen Bunker es sich handelt )Holsten- oder Barberstr.)?

Mike
 
 (Datei: 1995-93-1.jpg, Downloads: 71)  (Datei: 1995-93-2.jpg, Downloads: 71)
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Shadow
Moderator


Anmeldungsdatum: 03.08.2007
Beiträge: 2679
Wohnort oder Region: Hamburg

Beitrag Verfasst am: 02.12.2015 22:40 Antworten mit Zitat

Dem Einwand von Lars konnte ich soweit folgen. Bei der Bennennung des tatsächlichen Objektes war ich mir dann noch nicht so sicher.
Mit den von Dir nachgelegten Bildern würde ich sagen, dass das Gebäude rechts vom Bunker (also tatsächlich Ecke Gaußstrasse) unzweifelhaft ist: Treffer, versenkt.

Thorsten.
 
 (Datei: Barnerstrasse.jpg, Downloads: 52)  (Datei: BarnerstrasseSV.jpg, Downloads: 51)

Zuletzt bearbeitet von Shadow am 02.12.2015 22:42, insgesamt 1-mal bearbeitet
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klaushh
 


Anmeldungsdatum: 14.05.2002
Beiträge: 2518
Wohnort oder Region: Hamburg

Beitrag Verfasst am: 02.12.2015 22:42 Antworten mit Zitat

Moin, moin!

Meine Meinung: eindeutig Volltreffer von Lars!

"Beweise" neben den Aussagen von lars:
- der Bunker steht ganz offensichtlich schräge zu den anliegenden Straßen
- auf dem Forumsbild ist links vom Bunker das noch heute bestehende Schulgebäude Ecke Barnerstraße / Gausstraße zu sehen
- gleiches gilt bei dem "neuen" Bild von Mike (hier allerdings rechts vom Bunker zu sehen)

Der Fehler muß im Archiv des Altonaer Museums entstanden sein.

Was lehrt uns das? Auch Bildlegenden von Fachleuten (?) in Museen sind manchmal eben nur "Legenden".

Gruß
klaushh
_________________
Bei Interesse für Bunker und unterirdische Bauwerke in Hamburg mal http://www.hamburgerunterwelten.de besuchen!
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