photoGPS

Fotografie-Themen - richtige Belichtung, Technik und Techniken etc.
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patchman
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photoGPS

Beitrag von patchman » 11.02.2009 23:47

Hab da heut was gefunden, was für einige von Interesse sein könnte. So gibt es hier einen GPS-Logger speziell für Kameras.
Der photoGPS wird wie ein Blitzgerät auf den Blitzschuh der Kamera gesteckt – es sind keine weiteren Kabel erforderlich. Der Empfänger wird durch das Auslösen der Kamera und die Verbindung zum Blitzschuh aktiviert. Laut Jobo verbraucht das Gerät gerade einmal 18 Millijoule. Anschließend landen die Geodaten im internen Speicher. Bis zu 1.000 Aufnahmeorte finden dort Platz. Die Genauigkeit spezifiziert der Hersteller auf etwa 10 Meter. Am Computer werden die Geodaten und Fotos mit der beiliegenden Software zusammengeführt.

Jobos photoGPS Server im Internet verfügt über historische GPS-Satelliten-Informationen von der Zeit, zu der die GPS-Daten aufgezeichnet wurden. Aus den Längen- und Breitengraden berechnet die Software dann die genauen Orte. Zu guter Letzt werden neben dem Längen- und Breitengrad, die Höhenlage und die generierte Adresse in der Bilddatei gespeichert. So lassen sich Fotos schnell mit einer Suche nach bestimmen Orten, Straßen oder Sehenswürdigkeiten aufspüren. Für das Organisieren, Suchen und Sortieren der Bilder liefert Jobo eine passende Software aus. Das Kartenmaterial stammt von Tele Atlas – die Lizenz erstreckt sich über 3 Jahre. Der Jobo photoGPS kostet rund 160 Euro, der optionale Blitzschuhadapter für Sony-Kameras ist für knapp 50 Euro erhältlich.
Gruß
Patchman
Wer die Vergangenheit nicht kennt, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.

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Gravedigger
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Beitrag von Gravedigger » 14.02.2009 12:04

Hm, 210 Euro sind ne Menge Holz für ein "Spielzeug" das man teilweise schon ab 50 Euro bekommen kann.
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Jan Hartmann
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Beitrag von Jan Hartmann » 15.02.2009 12:36

Moin,
Gravedigger hat geschrieben:Hm, 210 Euro sind ne Menge Holz für ein "Spielzeug" das man teilweise schon ab 50 Euro bekommen kann.
Der Knackpunkt ist, das die Software aus den Zeitunterschieden zwischen den Waypoints einerseits und den Bildern andererseits automatisch eine Zuordnung erstellt. Das Signal für den Waypoint kommt dabei automatisch und zeitgleich mit dem Auslösen der Kamera über den Blitzschuh.

Um eine vorhandene hochwertige Spiegelreflexkamera nachzurüsten eigentlich nicht schlecht, find' ich.

Gruß
Jan

Biedermann (†)

Beitrag von Biedermann (†) » 15.02.2009 13:17

Was man bei diesen Geräten beachten sollte ist außerdem, daß die allermeisten ausschließlich mit JPG-Dateien zurechtkommen.
Vorteil von im Zubehörschuh installierten Loggern ist die exakte Zuordnung von Bild und Koordinatenpaar. Nachteil ist der belegte Zubehörschuh.

Aber zum Glück bewegen wir uns bei unserem Hobby ja meist dort wo kein Blitz benötigt wird und GPS-Empfang problemlos ist. :)

Wer ganz bequem (und ausreichend vermögend) ist, der greift natürlich zu einem GPS-Logger aus dem Kamerasystem, die schreiben die Koordinaten direkt in die Bilddatei, da erspart man sich dann den Start der Zuordnungssoftware.

Ich benutze einen Wintec WBT-201, der hat bei 40g (60x38x16 mm -> Streichholzschachtel) eine Logzeit von ca. 12h. (z. Zt. ca 99€)
Der Antaris 4 Chipsatz arbeitet mit 4 Hz wenn es denn sein muß (z. B. als Bluetooth GPS in Fahrzeugen)
Mit 131.000 Datensätzen kann man auch den kompletten Urlaub durchloggen, bei zwei Aufzeichnungen pro Minute wären das so ca. 45 Tage. Und meistens braucht man's ja nicht ganz so dicht...

Grüße
Ingo

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MikeG
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Beitrag von MikeG » 15.02.2009 18:30

Moin!

Als Vorteil sehe ich hier die lange Akkulaufzeit gegenüber herkömmlichen Loggern. Mein Gosget (bei ebay etwa 40 Euro) zeichnet 160.000 Punkte auf, ist etwas größer als eine Streichholzschachtel und macht mit zwei AAA-Akkus etwa 8 Stunden mit. Als Vorteil gegenüber dem photoGPS habe ich bei einem Logger halt einen Track und nicht nur Waypoints pro Foto. Zudem soll die Startup-Zeit des photoGPS durchaus auch ein Problem sein - sie liegt zwischen 0,2 und 2 Sekunden und in dieser Zeit ist es schon sehr schwierig (unmöglich?), einen sauberen und guten GPS-Fix zu bekommen - das bestätigen auch die Tester des Geräts im aktuellen foto-Magazin. Kein Zweifel, das Ding funktioniert, aber es ist doch recht teuer. Und auch GPS-Logger sind nicht unbedingt immer so genau, wie man es gerne hätte.

Zur zuverlässigen Zuordnung ist meiner Erfahrung nach aber ein korrekter Uhrenabgleich zwischen Kamera und GPS und die Software entscheidend - die GPS-Chipsätze machen (von unterschiedlicher Empfangsleistung abgesehen) eh mehr oder minder das selbe. Empfehlenswert ist z.B. GeoSetter – und dazu noch Freeware.

Mike

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Jan Hartmann
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Beitrag von Jan Hartmann » 15.02.2009 21:25

MikeG hat geschrieben: Zur zuverlässigen Zuordnung ist meiner Erfahrung nach aber ein korrekter Uhrenabgleich zwischen Kamera und GPS und die Software entscheidend - die GPS-Chipsätze machen (von unterschiedlicher Empfangsleistung abgesehen) eh mehr oder minder das selbe. Empfehlenswert ist z.B. GeoSetter – und dazu noch Freeware.
Mike
Ich habe gelesen das die Zuordnung zwischen Waypoint und Bild auf Basis der Zeitdifferenz zum jeweils nächsten Waypoint, bzw. Bild erfolgt. Somit soll eben keine exakte Abstimmung der Uhren in Logger und Kamera notwendig sein. Praktische Erfahrungen damit habe ich aber nicht.

Gruß
Jan

Gast

Beitrag von Gast » 16.02.2009 07:02

Jan Hartmann hat geschrieben:
MikeG hat geschrieben: Ich habe gelesen das die Zuordnung zwischen Waypoint und Bild auf Basis der Zeitdifferenz zum jeweils nächsten Waypoint, bzw. Bild erfolgt. Somit soll eben keine exakte Abstimmung der Uhren in Logger und Kamera notwendig sein. Praktische Erfahrungen damit habe ich aber nicht.
Man kann beim Geosetter eine Zeitdifferenz zwischen GPS-Logger und Kamera zur Korrektur eingeben, falls man mal versäumt haben sollte, die Uhren zu synchronisieren (was mir regelmässig passiert :-) ). Der Logger holt sich seine Zeit eh' vom GPS, man muss halt die Uhr der Kamara darauf einstellen.

Schöne Grüsse
Axl

sammy98

Beitrag von sammy98 » 03.03.2009 12:09

Dann sollte man mal einen Blick auf den Photofinder Mini werfen. Kostet ca 100 Euro - ne Dockingstation kommt direkt mit. Damit kann man die GPS-Daten direkt über den Kartenslot in die Bilder syncen - ohne PC.

Gruß
Sammy98

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Helmholtz
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Beitrag von Helmholtz » 03.03.2009 15:40

Mal eine Frage Jungs.

Übertreibt mans nicht ein bischen mit so einem Ding? :mrgreen:
Obacht Nebenkeule!

Gast

Beitrag von Gast » 03.03.2009 15:47

Helmholtz hat geschrieben:Mal eine Frage Jungs.

Übertreibt mans nicht ein bischen mit so einem Ding? :mrgreen:
Ich hab' nen GPS-Tracker, um damit meine Wanderungen zu dokumentieren und nachverfolgen zu können. Als netten Nebeneffekt kann ich damit die dabei geschossenen Bilder genau auf der Karte verorten.

Ich bin da ja auch eher skeptisch, was so'nen elektronischen Krimskrams angeht, und hatte auch schon das entsprechende Erlebnis, als ich mit einem Freund unterwegs war, er mit PDA und GPS und Wander-Navi, ich mit Wegbeschreibung und Karte. Mitten auf der mehrtägigen Wanderung hat dann seine Speicherkarte den Geist aufgegeben, und das war's dann mit der Navigation. :megawut: :lol:

Aber so'n Tracker ist schon ganz nett, und falls er mal nicht tun sollte, ist es auch nicht weiter schlimm. Übertreiben? Nee, find' ich nicht.

Schöne Grüsse
Axl

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