Flugzeugbau im Hamburger Hafen

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Truppenübungsplatz und Flüchtlingslager Oksböl - gestern, heute und morgen

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Schutz und Hilfe - kostenloses eBook zum Download

schutz und hilfe200"Schutz und Hilfe - Die Geschichte der Entwicklung des Schutzes der Bevölkerung in Deutschland bei Katastrophen und kriegerischen Auseinandersetzungen von 1871 - 1945" heisst unser neues eBook. Godeke Klinge, der sich seit Jahrzehnten mit dem Thema befasst, selbst schon ebenso lange beim THW tätig ist, am Aufbau des leider nicht mehr existierenden Bevölkerungsschutz-Museums in Hamburg beteiligt war und vielen aus unserem Forum nicht unbekannt sein dürfte, hat sein fundiertes Wissen und seine Recherchergebnisse über diese Ära des Bevölkerungsschutzes auf 190 Seiten nidergeschrieben und uns freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Ab heute stellen wir es kostenlos als eBook im PDF-Format zum Herunterladen bereit.

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Hochbunker in Nürnberg

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Gravedigger
Moderator


Anmeldungsdatum: 17.08.2003
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Beitrag Verfasst am: 18.05.2005 13:31
Titel: Hochbunker in Nürnberg
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Hallo zusammen,

neulich waren wir in Nürnberg unterwegs uns sind an ein paar Hochbunkern vorbeigekommen.
Anfangen möchte ich mit dem Bunker in der Hirsvogelstraße, der in den Jahren 1940-41 gebaut wurde und neben einem Schutzraum für 678 Personen Sitz der Luftschutzwarnzentrale im 2. Weltkrieg war. Heute ist in dem Bunker das Dunkelcafe vom Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund untergebracht.

CU Markus
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Zivilisation bedeutet, sich gegenseitig zu helfen von Mensch zu Mensch, von Nation zu Nation. (Henry Dunant)
 
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Gravedigger
Moderator


Anmeldungsdatum: 17.08.2003
Beiträge: 2483
Wohnort oder Region: Sennestadt

Beitrag Verfasst am: 18.05.2005 13:33 Antworten mit Zitat

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Gravedigger
Moderator


Anmeldungsdatum: 17.08.2003
Beiträge: 2483
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Beitrag Verfasst am: 18.05.2005 13:37 Antworten mit Zitat

Weiter geht es mit dem Bunker in der Leyher Straße, der in den Jahren 1940-41 gebaut wurde und 1016 Personen Schutz bot. Heute ist der Bunker als Wohnhaus umgebaut und erinnert mit dem angebauten Treppenhazs und der aufgesetzten Penthouse-Wohnung fast nicht mehr an einen Bunker.
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Gravedigger
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Anmeldungsdatum: 17.08.2003
Beiträge: 2483
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Beitrag Verfasst am: 18.05.2005 15:07 Antworten mit Zitat

Als nächstes kommen wir zum Bunker Hohe Marter in der Zweibrückener Straße, der wie die beiden ersten auch in den Jahren 1940-41 gebaut wurde. Der Bunker erinnert an die Nürnberger Stadttürme, allerdings steht er ca. 5km außerhalb der Stadtmauer. Der Turm war als Schutzraum für 352 Personen ausgelegt. Heute befindet sich darin das Garnisonmuseum Nürnberg, nach unseren Informationen befindet sich der Turm noch in der Zivilschutzbindung, das heist, im Spannungsfall müsste das Museum ausziehen.
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 (Datei: IMG_3843.jpg, Downloads: 77)  (Datei: IMG_3844.jpg, Downloads: 61) Gefallenendenkmal für die Soldaten im 1. Weltkrieg (Datei: IMG_3845.jpg, Downloads: 65)  (Datei: IMG_3846.jpg, Downloads: 61)  (Datei: IMG_3847.jpg, Downloads: 52)
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Gravedigger
Moderator


Anmeldungsdatum: 17.08.2003
Beiträge: 2483
Wohnort oder Region: Sennestadt

Beitrag Verfasst am: 18.05.2005 15:12 Antworten mit Zitat

Beschriftung neben der Eingangstür, kann jemand was zur Bedeutung sagen?
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 (Datei: IMG_3848.jpg, Downloads: 165)

Zuletzt bearbeitet von Gravedigger am 18.05.2005 16:08, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Gravedigger
Moderator


Anmeldungsdatum: 17.08.2003
Beiträge: 2483
Wohnort oder Region: Sennestadt

Beitrag Verfasst am: 18.05.2005 16:00 Antworten mit Zitat

Dann waren wir noch beim sogenannten Bleiweißbunker zwischen der vorderen und hinteren Bleiweißstraße. Der Bunker ist für 1016 Personen ausgelegt und wurde von 1940-41 gebaut. Auffallend sind die Gemälde an den Außenfassaden.
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 (Datei: IMG_3849.jpg, Downloads: 94)  (Datei: IMG_3850.jpg, Downloads: 103) Sogar die Steinreihen im unteren Bereich sind nur aufgemalt. (Datei: IMG_3851.jpg, Downloads: 108)  (Datei: IMG_3852.jpg, Downloads: 83)  (Datei: IMG_3854.jpg, Downloads: 71)
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Navis
 


Anmeldungsdatum: 09.07.2003
Beiträge: 118
Wohnort oder Region: Franken

Beitrag Verfasst am: 18.05.2005 16:03 Antworten mit Zitat

Gravedigger hat folgendes geschrieben:
Beschriftung neben der Eingangstür, kann jemand was zur Bedeutung sagen?


"OFF LIMITS TO ALL OCCUPATION PERSONELL" - naja, "Besatzer" dürfen halt nicht rein. Vielleicht hat man Angst vor einem Bush-Besuch ... icon_mrgreen.gif


Grüsslich,

Navis.
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Gravedigger
Moderator


Anmeldungsdatum: 17.08.2003
Beiträge: 2483
Wohnort oder Region: Sennestadt

Beitrag Verfasst am: 18.05.2005 16:07 Antworten mit Zitat

Als letztes haben wir dann noch den sogenannten Südstadtbunker in der Landgrabenstraße, Ecke Gugelstraße. Der größte Nürnberger Hochbunker bietet Platz für 1906 Personen und wurde 1941 gebaut. Der Bunker ist noch in der Zivilschutzbindung und soll relativ modern eingerichtet sein.

Das war es erst mal, wenn uns weitere Bunker in Nürnberg über den Weg laufen hänge ich sie hier ran.

CU Markus
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 (Datei: IMG_3856.jpg, Downloads: 75)  (Datei: IMG_3858.jpg, Downloads: 92)  (Datei: IMG_3859.jpg, Downloads: 70)  (Datei: IMG_3860.jpg, Downloads: 58)
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Baum
 


Anmeldungsdatum: 15.12.2003
Beiträge: 892
Wohnort oder Region: 74223 Flein

Beitrag Verfasst am: 18.05.2005 16:37 Antworten mit Zitat

zur Inschrift "off limits...." siehe auch meinen Beitrag in "Kalter Krieg" mit dem Titel "off limits".
Es gab für die Besatzungsmächte - in Nürnberg ja auch die Amerikaner - Lokale und Etablissements die sie nicht frequentieren durften. Inwieweit hier die Besitzer solcher Lokalitäten ein Mitspracherecht hatten, oder ob die von der amerikanischen Kommandantur zur Sicherung der Moral verordnet wurde, weiß ich nicht.
Mit Bush hat es sicher nix zu tun (*g*). Es wäre interessant welchen Zweck dieser Bunker nach dem Krieg hatte. War er vielleicht Notunterkunft für Flüchtlinge und/oder Ausgebombte? Dann war es vielleicht zum Schutz der "Fräuleins" gedacht (Fraternisierungsverbot). Oder es war irgendein obskures Etablissement.

Baum
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Oliver
Moderator


Anmeldungsdatum: 06.09.2003
Beiträge: 2748
Wohnort oder Region: Nürnberg

Beitrag Verfasst am: 12.06.2005 17:26 Antworten mit Zitat

Hi zusammen,

der Süden war mal wieder auf Tour in Nürnberg und hat sich nach den restlichen Hochbunkern umgetan, bis auf einen haben wir auch alle gefunden.

Beginnen wir mit dem Bunker in Kleinreuth, der mittlerweile zu einem Wohnhaus umgebaut wurde. Damit teilt er das gleiche Schicksal wie eine Vielzahl der Nürnberger Hochbunker.

Gebaut wurde der Bunker 1940 - Platz soll für 530 Personen gewesen sein.
 
 (Datei: P6123668.jpg, Downloads: 91)  (Datei: P6123669.jpg, Downloads: 83)  (Datei: P6123670.jpg, Downloads: 68)  (Datei: P6123671.jpg, Downloads: 75)  (Datei: P6123672.jpg, Downloads: 60)
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