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Truppenübungsplatz und Flüchtlingslager Oksböl - gestern, heute und morgen

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Schutz und Hilfe - kostenloses eBook zum Download

schutz und hilfe200"Schutz und Hilfe - Die Geschichte der Entwicklung des Schutzes der Bevölkerung in Deutschland bei Katastrophen und kriegerischen Auseinandersetzungen von 1871 - 1945" heisst unser neues eBook. Godeke Klinge, der sich seit Jahrzehnten mit dem Thema befasst, selbst schon ebenso lange beim THW tätig ist, am Aufbau des leider nicht mehr existierenden Bevölkerungsschutz-Museums in Hamburg beteiligt war und vielen aus unserem Forum nicht unbekannt sein dürfte, hat sein fundiertes Wissen und seine Recherchergebnisse über diese Ära des Bevölkerungsschutzes auf 190 Seiten nidergeschrieben und uns freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Ab heute stellen wir es kostenlos als eBook im PDF-Format zum Herunterladen bereit.

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Groß Born / Borne Sulinowo

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retto
 


Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 19
Wohnort oder Region: Lüneburg

Beitrag Verfasst am: 10.03.2018 13:48 Antworten mit Zitat

Hier noch ein link zu einem interessanten Film über Borne Sulinowo/Groß Born. Behandelt u.a. ein Treffen ehemaliger Einwohner von Groß Born. Kurz ist auch Westfalenhof zu sehen. Ebenso das Museum und Herr Czerniawski.




@ Hungriger Wolf: Hallo Achim, du scheinst ja häufiger dort zu ein. Kennst du Fakten zum Gerücht der unterirdischen Stadt?
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retto
 


Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 19
Wohnort oder Region: Lüneburg

Beitrag Verfasst am: 10.03.2018 13:51 Antworten mit Zitat

Der link klappt nicht. Dann einfach unter youtube nach "polnisches Erbe" suchen.

Entweder ist das ein vorübergehender Bug oder das Video ist gegen Einbetten gesperrt. Der Link direkt dahin:

http://www.youtube.com/watch?v=JMQCh2yGTlQ

Shadow.
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Maik_29413
 


Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 17
Wohnort oder Region: Altmarkkreis Salzwedel

Beitrag Verfasst am: 10.03.2018 14:07 Antworten mit Zitat

Hallo Achim,
hallo Volker,

vielen Dank für Eure superschnellen und hilfreichen Antworten!

Von Borne Sulinowo hatten wir vor gut einem Jahr in einer Reportage erfahren, die beim rbb gezeigt wurde. - Vorher hatte ich noch nie irgendwas von dieser Stadt gehört.
Meine Frau fand "das Ganze" auch sehr interessant, also sind wir dort mal kurz ran gefahren, als wir über Ostern sowieso in Polen waren.
Unser Hotel damals und auch diesmal: [url] https://www.podewils.pl/de/***_Schlosshotel_Podewils_in_Krangen/
In Borne Solinowo hatten wir das Auto dann direkt an der Hauptstraße, in der Nähe des T34, abgestellt und haben dann zu Fuß (fast) alle Stationen der bebilderten und nummerierten Sehenswürdigkeiten besucht.
Das Suchen des sowjetischen Friedhofes, von dem wir zuvor im Internet gelesen hatten, erwies sich dann als zeitraubend und schließlich haben wir diesen durch puren Zufall gefunden, als wir eigentlich schon in Richtung Hotel weiterfuhren.
Nachdem wir den Friedhof besucht hatten, haben wir dann genau gegenüber den Wegweiser in Richtung Klomino gesehen und da wir ja auch von der "vergessenen" Stadt gelesen hatten, wollten wir diese ja nun auch noch besichtigen.
Der Weg war jedoch so schlecht, daß wir trotz SUV nur Schrittgeschwindigkeit fahren konnten und immerzu irgendwelchen großen Löchern ausweichen mußten. Als dann nach ca. 15 Minuten Fahrt durch den Wald noch immer nicht zu erkennen war, wohiin die Reise geht, wie weit es noch ist und ob wir überhaupt auf dem richtigen weg sind, haben wir den Versuch abgebrochen und sind umgekehrt.

Da wir aber die Reportage auf Festplatte gespeichert haben, haben wir den Teil über Borne Sulinowo um Weihnachten herum nochmal angeschaut und meiner Frau ist aufgefallen, daß wir die Beton-Umzäunung, auf der große Bilder der Historie von Borne Sulinowo angebracht sind, garnicht gesehen haben. - Also müssen wir nochmal hin und das Versäumte nachholen.

Ich werde in den kommenden Tagen noch weitere Bilder von Borne Sulinowo hochladen.



Herzliche Grüße von
Maik
 
... die besagten Tafeln an den Sehenswürdigkeiten (Datei: CIMG4385.JPG, Downloads: 14)
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Maik_29413
 


Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 17
Wohnort oder Region: Altmarkkreis Salzwedel

Beitrag Verfasst am: 10.03.2018 14:19 Antworten mit Zitat

Hier nun ein paar der versprochenen Bilder von Borne Sulinowo.
Einige Bilder folgen noch, wenn ich sie verkleinert bzw. gedreht habe.

Herzliche Grüße von
Maik
 
Der T34. (Datei: CIMG4354.JPG, Downloads: 22) Das Wehr in der Nähe von Borne Sulinowo. (Datei: IMG_7651.JPG, Downloads: 26) Der sowjetische Friedhof. (Datei: IMG_7658.JPG, Downloads: 24)
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Hungriger Wolf
 


Anmeldungsdatum: 25.10.2008
Beiträge: 73
Wohnort oder Region: Nienborstel

Beitrag Verfasst am: 10.03.2018 14:31 Antworten mit Zitat

Moin Retto,
Ja ich war schon gleich nach dem Abzug der Sowjets dort. Damals stand noch alles so wie die Armee es verlassen hatte. War sehr merkwürdig dort. Eben eine verlassene Kaserne. Sehr schnell hat sich der Ort verändert. bei meinem 2. Besuch konnte man schon im Ort einen Kaffee bekommen und dann folgten sehr schnell einge kleine Ladengeschäfte. Auch die Zahl der Einwohner ist schnell gewachsen da man dort für kleines Geld Wohnraum in den ehemaligen Kasernengebäuden erwerben konnte.

Ich habe einige Jahre in der Nähe, am Pilesee Urlaub gemacht und bin von dort aus in die Pommernstellung gefahren.Der Sohn meiner Vermieterin ist Hobbytaucher und hat mit seinen Tauchfreunden die Gegend um Groß Born betaucht.

Ich habe mit vielen Anwohnern dort gesprochen weil ich auch diese Gerüchte um die unterirdische Stadt gehört habe.Bin überzeugt das es dort viele Unterirdische Bunker ( Lager) gibt und gegeben hat. Das kann gar nicht anders sein denn bei der Masse von Menschen wurden kühle Lagerräume für Lebensmittel usw. benötigt.Schutzbunker gegen Fliegerbomben sicher gab es die.Aber eine unterirdische Stadt...? für was? Von wem gebaut. Man stelle sich mal die Menge des Aushubs vor. Wo waren Lagerplätze für Beton und Holz. Wo wurde der Stahl gelagert?


Es geht das Gerücht das beim Abzug der Truppen ein großer Teil der Unterirdischen Anlagen gesprengt worden sind . Man findet dort einen sogenannten" Wald unter Wasser ".Nachdem was ich von den Tauchern gehört habe soll es sich dabei um einen natürlichen Erdfall handeln.

Wenn ich mir ansehe wer diese Gerüchte streut.Ich sehe immer Menschen die Führungen anbieten ,Menschen die irgendwie am Tourismus verdienen ich glaube auch dem Bürgermeister ist es recht wenn das" Geheimis" der unterirdichen Stadt vermarktet wird. Vielleicht taucht auch der Goldzug hier auf denn früher hatte Groß Born auch einen riesigen Bahnhof.

Das schönste Gerücht was immer wieder hochkommt : Nach dem Durchbruch der Pommernstellung ist die gesammte Besatzung von Groß Born in einer Nacht verschwundenund. Es soll dort einen Tunnel bis zur Ostseeküste gegeben haben!

Ja viele Geschichten könnte ich noch berichten. Aber am besten selbst hinfahren . Natur geniessen und schon mal staunen wieviel aus der Zeit vor 45 noch vorhanden ist.
Es bleibt spannend !


_________________
Grüße aus dem Norden,
Achim
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Hungriger Wolf
 


Anmeldungsdatum: 25.10.2008
Beiträge: 73
Wohnort oder Region: Nienborstel

Beitrag Verfasst am: 10.03.2018 15:01 Antworten mit Zitat

Hier noch einige Bilder. Die Keller wurden mit gelagertem Eis aus den umliegenden Seen gekühlt.
_________________
Grüße aus dem Norden,
Achim
 
Eingang zum Versorgungkeller für Lebensmittel Westfalenhof (Datei: DSC00010.JPG, Downloads: 20)  (Datei: DSC00017.JPG, Downloads: 24)  (Datei: DSC00014.JPG, Downloads: 24)  (Datei: DSC00015.JPG, Downloads: 24)  (Datei: DSC00016.JPG, Downloads: 30) Noch ein Gerücht ! Dieses Flugzeugwrack habe ich 2010 in Groß Born an einem Bunker gefunden. Wahrscheinlich ein Spionageflugzeug der USA. HI! (Datei: DSC00105.JPG, Downloads: 30)
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Maik_29413
 


Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 17
Wohnort oder Region: Altmarkkreis Salzwedel

Beitrag Verfasst am: 10.03.2018 20:03 Antworten mit Zitat

Hier nun noch ein paar Bilder aus Borne Sulinowo.

Herzliche Grüße von
Maik
 
Bunkerfragment westlich von Borne Sulinowo (als Richtung Stargard kommend) (Datei: CIMG4343_edit.jpg, Downloads: 24) Das BKO. (Datei: IMG_7567_edit.jpg, Downloads: 26) Das ehemalige Offizierskasino. (Datei: IMG_7629_edit.jpg, Downloads: 23) Das Wehr bei Borne Sulinowo. (Datei: IMG_7654_edit.jpg, Downloads: 28) Eingang zum sowjetischen Friedhof. (Datei: IMG_7657_edit.jpg, Downloads: 27)
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retto
 


Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 19
Wohnort oder Region: Lüneburg

Beitrag Verfasst am: 11.03.2018 16:03 Antworten mit Zitat

@Maik: Ich habe jetzt auf einer Karte die Korrdinaten gefunden: 53°25`60" Nord, 16°34´42"
Die von dir gesuchten Bilder befinden sich in der ul. Orla Bialego.



@Achim: Ich weiß, es gibt viele spinnerte Geschichten rund um Borne Sulinowo.
Wenn du das nächste mal da bist: Geh bitte mal ins Offizierskasino. Im Rondel zweigen zwei Rundwege ab. Neben dem rechten gibt es noch eine Tür zu einem Treppenhaus. Halbe Trebbe runter ist eine Tür zum Innenhof und eine Aufschrift "Zum L.S.Keller",die weist nach unten. Diese Treppe hört jedoch nach der Hälfte auf und unter der Treppe ist eine Metallplatte.
Außerdem finde ich es interessant, das das Rathaus, ein 2 1/2 geschossiger Bau, zwei Kellergeschosse hat. Aus Platzgründen hat man das wohl nicht so gebaut, zumal der untere Keller sehr feucht ist. Und es gibt auch ein zweigeschossiges Privathaus mit einem zweigeschossigen Keller.
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Hungriger Wolf
 


Anmeldungsdatum: 25.10.2008
Beiträge: 73
Wohnort oder Region: Nienborstel

Beitrag Verfasst am: 11.03.2018 18:40 Antworten mit Zitat

Moin Retto.

Danke für den Hinweis auf den Gang im Offizierskasino.Ich war dort das erste Mal, ich glaube 94. Da war der Bau zwar runtergewirtschaftet und ziemlich marode aber nicht zu vergleichen mit der Ruine von heute.
Das es in so einem großen Veranstaltungsgebäude Keller, auch zweigeschossig, gab ist doch kein Wunder.Heute wird für große Veranstaltung alles " in Time" geliefert muß aber trotdrm gekühlt und gelagert werden. Damals mussten riesige Mengen an Lebensmitteln und Getränken vorgehalten werden. Alles musste gekühlt werden . Es gab Versorgungstechnik. So wundert es mich das es dort keine 3 Geschosse gab.
Das Teile der Keller unter Wasser sind liegt daran das die Dachrinnen und das Dach ,schon nach Abzug der Sowjets,nur noch rudimentär vorhanden waren.
Das Gebäude wurde ja von einem Privatmann erworben der dort ein Hotel erichten wollte . Als erstes wurde das Dach und die Rinnen erneuert. Es sah dann schon ganz ordentlich aus . Der große Saal,der kleine Saal und der Eingangsbereich war dicht und trocken.
Das muß Unsummen an Geld gekostet haben.

Es hat dann ein Großfeuer, über dessen Entstehung es auch viele Gerüchte gibt,das Gebäude zerstört und was das Feuer nicht schaffte hat das Löschwasser besorgt.Die Eigentumsverhältnisse sind bis heute ungeklärt.

Das Rathaus war zu der Zeit auch in einem Zustand der jeder Beschreibung spottet.
Hut ab das es so gut wieder hergestellt wurde.Es war zur Zeit der deutschen Nutzung sicher kein Rathaus . Das brauchte man in einer Garnison nicht.Wenn Verwaltung, dann wohl kein Wunder wenn man Akten in 2 geschossigen Kellern gelagert hat.

Wenn du Spass an großen Kellern hast geh doch mal in das alte Krankenhaus.Bin sicher da wirst du auch viele Kellerräume finden.

Aber.... was deutet auf eine unterirdische Stadt? Wofür, von wem, zu welcher Zeit gebaut?

Bleib kritisch der Ort ist spannend genug.
Ich war im letzen Jahr mal wieder dort und werde im Frühjahr ,Pfingsten oder danach , wieder dort sein. Vielleicht treffen wir uns mal dort auf einen Kaffee.

Es bleibt spannend !

_________________
Grüße aus dem Norden,
Achim
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Maik_29413
 


Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 17
Wohnort oder Region: Altmarkkreis Salzwedel

Beitrag Verfasst am: 11.03.2018 19:49 Antworten mit Zitat

@ Volker:
Vielen Dank für die Koordinaten und die Adresse, wo die Bilder zu finden sind.

Herzliche Grüße von
Maik
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