Fundamente auf dem ehem. Übungsplatz Schweinheim

Militärische Objekte und Anlagen des 2. Weltkriegs (und 1933-1945)
deproe
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Beitrag von deproe » 10.02.2011 22:37

Man kann das Thema dem II.WK, allgemein zuordnen, als Versuchsgelände der Pioniere - denke ich ;) Hinsichtlich Befestigungsbau als Übungsbauten ( B-Werk ) etc. ex. da auch Einiges!
bis dann gruß deproe

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darkmind76
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Beitrag von darkmind76 » 13.02.2011 19:09

Man kann ja mit "Sonntagsspaziergängen" das ganze Gelände nur nach und nach erlaufen. Bisher ging ich immer nur bis zum ehem. Forsthaus. Geht man von der Zufahrt zum dortigen Schießstand geradeaus weiter, so liegt rechts des Weges eine kleiner Graben, der in etwa bis zum Zeltplatz der Pfadfinder reicht, dort allerdings eher flach ist.

Und genau dort befindet sich noch allerlei Beton. Einige Teile davon sind allerdings bereits in den Graben gestürzt. Eventuell hat man das irgendwann gesprengt. Andere sind praktisch durch Wege nicht zu erreichen. Offiziell liegen sie sowieso im lebensgefährlichen Gebiet lt. Schilder der BImA. Hoffentlich bekommen die Waldarbeiter dafür eine Zulage ... es wurde vom Forst wirklich teilweise sehr gelichtet überall.

Zurück zu den 3 Kanaldeckeln beim Forsthaus. Der eine Deckel scheint mir mutwillig geöffnet worden zu sein. Vielleicht hat man sich große Schätze erhofft. Allerdings scheint es wirklich der Wasserversorgung gedient zu haben.

Es sind Rohre erkennbar und sonst nix. Das eine Bild ist entstanden, in dem ich die Kamera an der Trageschlaufe (leider zu kurz) hintergelassen habe. Die Qualität ist aber nicht wirklich toll, tut mir leid, aber man kann es einigermaßen erkennen.
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Beitrag von darkmind76 » 13.02.2011 19:26

Folgt man dem Weg geradeaus am Gedenkstein für das Unglück auf der Exe kann man kurz dahinter rechts im Wald Betonreste und eine Art Fundament erkennen. Es ruht unter vermoosten Geäst, vielleicht stand mal ein Gebäude darauf.

Biegt man danach an der Wegkreuzung rechts ab, kann man gleich die Mauer mit der Tür erkennen. Vielleicht diente das auch der Wasserversorgung, denn oben auf sieht man ein Belüftungspilz, wie man ihn auch heute noch auf solchen Anlagen, Hochbehältern etc. findet.
Das ganze ist recht abschüssig etwas oberhalb des Grabens.
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Beitrag von darkmind76 » 13.02.2011 19:35

Kurz nach der "Mauer mit der Tür" kann man in den Graben gestürzte Betonteile sehen. Auf der Seite des Weges ist noch ein Brücken-Widerlager zu erkennen, jedenfalls deute ich das mal so. Man hat hier sicher geübt und der Graben hat sich dafür angeboten.
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Beitrag von darkmind76 » 13.02.2011 19:51

Ein kleines Stück weiter findet sich das Widerlager mit dem Durchlaß, der ein wenig vermüllt ist. Das Widerlager ist relativ intakt. Toll finde ich den Baum, der direkt über dem Durchgang wurzelt ... auf der anderen Seite des Grabens liegen einige große Betonbrocken. Sicherlich das ehem. Gegenstück zu diesem Widerlager.
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Beitrag von darkmind76 » 13.02.2011 19:58

Und noch ein Stückchen weiter kann man in einem kleinen Seitengraben ein weiteres Bauwerk aus Beton erkennen. Es scheint allerdings nicht massiv zu sein, sondern einen Durchlaß zu haben. Man kann ihn auf dem Bild rechts etwas erkennen. Die Qualität ist nicht super, aber an dieser Stelle wird der Graben bereits flacher und breiter. Aber auf der anderen Seite oberhalb dieses Bauwerks kann man einen Weg erkennen...
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Beitrag von darkmind76 » 13.02.2011 22:30

Hier noch ein Foto-Nachtrag zu den 3 Schächten am alten Forsthaus (das hatte ich vorhin leider vergessen):
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Wanderer2009
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Beitrag von Wanderer2009 » 13.02.2011 23:10

darkmind76 hat geschrieben:
Es sind Rohre erkennbar und sonst nix. Das eine Bild ist entstanden, in dem ich die Kamera an der Trageschlaufe (leider zu kurz) hintergelassen habe. Die Qualität ist aber nicht wirklich toll, tut mir leid, aber man kann es einigermaßen erkennen.
Trotzdem danke für die Aufnahmen. Man kann da auf dem Bild download.php?id=55630&foo.jpg erkennen, dass die 3 Deckel oben min. zu 2 unterschiedlichen Kammer gehören müssen. Ich war heute auch nochmal dort und habe noch ein paar Pics gemacht. Die Kammern liegen alle oberhalb der Erdoberfläche (ca. 4m). Leider ist das eine Bild nix geworden.
darkmind76 hat geschrieben:
Allerdings scheint es wirklich der Wasserversorgung gedient zu haben.
Wie soll das gehen? Die Kammern liegen oberhalb der Erde und ringsrum gibs nix was nach einem Wasserzulauf aussieht. Es kann sich hierbei wohl auch nur um ein Übungsgebäude gehandelt haben.

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Beitrag von darkmind76 » 14.02.2011 00:26

darkmind76 hat geschrieben:
darkmind76 hat geschrieben:
Allerdings scheint es wirklich der Wasserversorgung gedient zu haben.
Wie soll das gehen? Die Kammern liegen oberhalb der Erde und ringsrum gibs nix was nach einem Wasserzulauf aussieht. Es kann sich hierbei wohl auch nur um ein Übungsgebäude gehandelt haben.

Wanderer
Naja, es könnte sich ja um so etwas wie einen Hochbehälter handeln. Ich weiß gar nicht, wo eurer in Großostheim steht, aber es gibt sicher einen. Wenn du dir diesen anschaust, wirst du außerhalb auch keinen Zulauf erkennen, da der i.d.R. unterirdisch ist. Sinn ist ja, das Wasser auf eine Anhöhe zu pumpen, um dann einen gleichmäßigen Druck zu haben.

Aber natürlich kann das auch etwas zu Übungszwecken sein. Aber die vielen Rohre?!

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Beitrag von managarmr » 11.05.2011 22:53

darkmind76 hat geschrieben:
Biegt man danach an der Wegkreuzung rechts ab, kann man gleich die Mauer mit der Tür erkennen. Vielleicht diente das auch der Wasserversorgung, denn oben auf sieht man ein Belüftungspilz, wie man ihn auch heute noch auf solchen Anlagen, Hochbehältern etc. findet.
Das ganze ist recht abschüssig etwas oberhalb des Grabens.
Könnte ein Lagerraum für Sprengmittel sein. Jedenfalls habe ich so etwas in sehr ähnlicher Ausführung und als Sprengmittelvorrat genutzt auf einem schwedischen Truppenübungsplatz gesehen.

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