"Franzosenmauer"

Nichtmilitärische Zweck- und Repräsentationsbauten und -Projekte des Nationalsozialismus 1933-1945
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Marc_H
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"Franzosenmauer"

Beitrag von Marc_H » 06.12.2014 18:24

Hallo,

kennt jemand Informationen über die "Franzosenmauer" bei Griesen? So weit ich weiß, wurde diese Staumauer während des zweiten Weltkrieges von französischen Kriegsgefangenen gebaut. Es wurde auch ein Überleitungskanal in den Berg gesprengt.

Irgendwann in 1960ern wurde die Mauer (die aus "Drahtkörben" bestand), von einem Hochwasser zerstört. Der Überleitungskanal fiel trocken. Ich habe die Mauer oder die Überreste derer, heute besucht. Das Bauwerk muss imposant gewesen sein, über 10 Meter (geschätzt). Leider findet man kaum Informationen über das Bauwerk oder seine Entstehung. Es müssen aber viele Arbeiter beteiligt gewesen sein, außerdem liegt der Ort absteits von Straßen etc... die Logistik muss ebenso interessant gewesen sein.

Habt ihr Informationen, Pläne, Zahlen, etc...
mfG

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zulufox
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Re: "Franzosenmauer"

Beitrag von zulufox » 06.12.2014 19:52

Marc_H hat geschrieben:Hallo,

kennt jemand Informationen über die "Franzosenmauer" bei Griesen? So weit ich weiß, wurde diese Staumauer während des zweiten Weltkrieges von französischen Kriegsgefangenen gebaut. Es wurde auch ein Überleitungskanal in den Berg gesprengt.
Hallo Marc,

es ist ganz nett, wenn gerade solche Fragen mit minimalen geografischen Angaben wie z.B. einem GeoTag versehen werden. Erspart unnötige Suche.
Falls du die "Franzosenmauer" im Werdenfelser Land an der Friederlaine meinst, dann liegst du mit deiner Zeitvorstellung der Entstehung aber so rund 200 Jahre daneben :mrgreen: .

Einfach einmal griesen franzosenmauer in eine Suchmaschine eingeben.

MfG
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Beitrag von Marc_H » 06.12.2014 20:15

Hi,

was ist ein GeoTag?

Ja, die Franzosenmauer an der Friederlaine meine ich. Aber warum liege ich da 200 Jahre daneben? Gerade gegoogelt und das bestätigt die Aussage nach den Zwangsarbeitern während des 2. WK.

Wie gesagt, ich hab mir das heute angeschaut und die stufenförmig angelegten Drahtkörbe an der linken Seite (Fluss aufwärts geblickt) sind noch intakt. Auch den Überleitungskanal kann man noch deutlich erkennen.
mfG

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Beitrag von redsea » 06.12.2014 23:06

Marc_H hat geschrieben:Hi, was ist ein GeoTag?
Hallo Marc,

eine Beschreibung wie Du GeoTags direkt in Deine Beiträge integrieren kannst findest Du hier: Funktion: Koordinaten direkt im Beitrag. Einfach mal ausprobieren ... ;)

Viele Grüße

Kai

Marc_H
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Beitrag von Marc_H » 07.12.2014 11:18

Hallo,

OK, hab es ge-GeoTaged ;)

Anbei zwei Panoramen, wo ich in rot die "Überreste" der Mauer eingezeichnet habe. Vermutlich war die ursprüngliche Mauer noch höher, um in den Kanal überleiten zu können.

An den industriell gefertigten(?) Drahtkörben, erkennt man, dass das vermutlich nicht 1700-1800 gefertig wurde. Ich habe bis dato auch immer nur vom 2. WK und französischen Zwangsarbeitern gehört. Mich würde interesseiren, warum ich mich um "200 Jahre" vertan hätte...
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Beitrag von zulufox » 07.12.2014 12:39

Hallo Marc,

ist wahrscheinlich eine Fehlinterpretation der 2. Aussage hier: http://members.gaponline.de/c.scheffler/burgen.pdf zur Schanze von Ehrwald.

MfG
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