Flugzeugbau im Hamburger Hafen

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Truppenübungsplatz und Flüchtlingslager Oksböl - gestern, heute und morgen

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Schutz und Hilfe - kostenloses eBook zum Download

schutz und hilfe200"Schutz und Hilfe - Die Geschichte der Entwicklung des Schutzes der Bevölkerung in Deutschland bei Katastrophen und kriegerischen Auseinandersetzungen von 1871 - 1945" heisst unser neues eBook. Godeke Klinge, der sich seit Jahrzehnten mit dem Thema befasst, selbst schon ebenso lange beim THW tätig ist, am Aufbau des leider nicht mehr existierenden Bevölkerungsschutz-Museums in Hamburg beteiligt war und vielen aus unserem Forum nicht unbekannt sein dürfte, hat sein fundiertes Wissen und seine Recherchergebnisse über diese Ära des Bevölkerungsschutzes auf 190 Seiten nidergeschrieben und uns freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Ab heute stellen wir es kostenlos als eBook im PDF-Format zum Herunterladen bereit.

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Flugplatz Unterschlauersbach

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Hans Ludwig Wiegel
 


Anmeldungsdatum: 28.09.2004
Beiträge: 174
Wohnort oder Region: Nordbayern

Beitrag Verfasst am: 08.02.2005 15:16
Titel: Flugplatz Unterschlauersbach
Antworten mit Zitat

Hallo,

im westlichen Teil des Landkreises Fürth/Bay. gab es laut den
„Mitteilungsblättern des Heimatvereins Roßtal“, siehe:
http://www.rosstal.de/vereine/.....heft30.htm
auf der Anhöhe zwischen den Ortschaften Unterschlauersbach und
Großhabersdorf einen kleinen Flugplatz.

Dort soll sich während des zweiten Weltkriegs eine Flak-Stellung
befunden haben, sowie sechs Jagdflugzeuge stationiert gewesen sein.

Weiß Jemand, wo sich der Flugplatz genau befunden hat, und wie die
ehemalige Fläche des Flugplatzes heute genutzt wird?

Für etwaige Antworten vielen Dank in Voraus.

Gruß

Hans Ludwig
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suchratte
 


Anmeldungsdatum: 22.09.2003
Beiträge: 192
Wohnort oder Region: KÜN

Beitrag Verfasst am: 08.02.2005 15:41 Antworten mit Zitat

Hallo
Laut geodaten sieht man nichts mehr ????
wenn genau hinschaut erkennt man vieleicht noch die Stellung von der Flack.
www.geodaten.bayern.de
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Gravedigger
 


Anmeldungsdatum: 17.08.2003
Beiträge: 2482
Wohnort oder Region: Sennestadt

Beitrag Verfasst am: 08.02.2005 16:01
(Koordinate nur für registrierte Nutzer sichtbar)
Antworten mit Zitat

In Unterschlauersbach war vom 15.6.44 bis 9.7.44 das Jagdgeschwader 300 stationiert. Von einer Flakstellung weis ich leider nichts.
Der Flugplatz war nördlich von Großhabersdorf. Das einzige, was man noch auf dem Gelände erahnen kann, sind die Überreste von den Munitionsbunkern. Ansonsten gibt es da nur noch Wiesen und Felder. Einen Geocache gibt es dort auch noch icon_wink.gif

CU Markus
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bfh
Gast





Beitrag Verfasst am: 08.02.2005 22:37 Antworten mit Zitat

Hallo!


Ein genauer Lageplan des Flugplatzes Unterschlauersbach befindet sich im Buch von Ries/Dierich "Fliegerhorste und Einsatzhäfen der Luftwaffe" auf Seite 282.

Status: Einsatzhafen I. Ordnung
Decknahme: "Seidenschal"
Leithorst: Fürth.

Das technische Personal (z.B. Flugplatzfeuerwehr) wurde 1944 teilweise von Flugplatz Schleissheim nach Unterschlauersbach abkommandiert.



Viele Grüße
Günter
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Bunker-Andi
Neu im Forum


Anmeldungsdatum: 23.09.2014
Beiträge: 2
Wohnort oder Region: bayern

Beitrag Verfasst am: 23.09.2014 16:26 Antworten mit Zitat

Hallo zusammen. Ich bin der Andi komme aus dem Raum Nürnberg und bin neu hier. Ich interessiere mich für Stellungen, Bunkeranlagen und Flugplätze aus dem Zweiten Weltkrieg. Unterschlauersbach und buchschwabach liegen gleich ums eck. Ich war schon einige male bei beiden flugplätzen und habe alles besichtigt und auch ein wenig gesondelt. Ich würde gerne noch mehr über die fluplätze erfahren und vorallem neues über standorte und die damaligen positionen von eventuellen stellungen oder ähnlichem. In unterschlauersbach befinden sich noch 2 riesige betonfundamente von hallen oder hangars. Ein kleiner bunker auf einem maisfeld ist auch noch zu finden. In buchschwabach sieht es da nicht ganz ao toll aus. Der ehemalige brunnen/ bunker ist noch zu finden, ebenfalls 2 betonierte räume im boden. Überreste der lagerkirche sind auch noch zu finden. Ich suche also jetzt nach bildern von den Fliegerhorsten um mir ein besseres bild der damaligen aufteilung machen zu können. Hat eventuell jemand was. Vielleicht auch die seite 282 aus dem buch fliegerhorste und einsatzhäfen der luftwaffe. Vielen dank schon im vorraus grüße andi.
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dolphiner
 


Anmeldungsdatum: 22.10.2005
Beiträge: 349
Wohnort oder Region: Heppenheim

Beitrag Verfasst am: 23.09.2014 20:06 Antworten mit Zitat

Willkommen im Forum!

Du antwortest auf einen Beitrag der fast 10 Jahre alt ist.
Viele der Beitragschreiber sind schon nicht mehr aktiv.

Es wäre auch hier nett wenn Du etwas mehr Wert auf die Rechtschreibung legst.
Auch die Formatierung Deines Textes liest sich sehr unangenehm.
Alles als Blocksatz.

Ich denke dass Du mit einem leicht zu lesenden Text und einigermaßen korrektem Deutsch hier sicher weiter kommst.

Viel Spaß weiterhin beim Stöbern.
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Max S
 


Anmeldungsdatum: 14.07.2018
Beiträge: 45
Wohnort oder Region: Berlin

Beitrag Verfasst am: 24.07.2018 20:28
Titel: Re: Flugplatz Unterschlauersbach
(Koordinate nur für registrierte Nutzer sichtbar)
Antworten mit Zitat

Hans Ludwig Wiegel hat folgendes geschrieben:
Hallo,

im westlichen Teil des Landkreises Fürth/Bay. gab es laut den
„Mitteilungsblättern des Heimatvereins Roßtal“, siehe:
http://www.rosstal.de/vereine/.....heft30.htm
auf der Anhöhe zwischen den Ortschaften Unterschlauersbach und
Großhabersdorf einen kleinen Flugplatz.

Dort soll sich während des zweiten Weltkriegs eine Flak-Stellung
befunden haben, sowie sechs Jagdflugzeuge stationiert gewesen sein.

Weiß Jemand, wo sich der Flugplatz genau befunden hat, und wie die
ehemalige Fläche des Flugplatzes heute genutzt wird?

Für etwaige Antworten vielen Dank in Voraus.

Gruß

Hans Ludwig


Hallo,

der oben genannte "Flugplatz Unterschlauersbach" war ein Einsatzhafen der obersten Geheimhaltungstufe.
Von "klein" ist eher abzusehen, die Anlage nahm (einschließlich "Fliegerdorf", Munitionsdepot, Flugabwehrstellungen, Wartungs- und gewöhnlichen Hangars, sowie Abstellflächen und der Lande-/Startbahn) das gesamte Plateau zwischen Kirchfarnbach bis Vincenzenbronn ein.
Die Landebahn (Grasnarbe) hatte eine Länge von ca. 1600m und war somit auch für die Messerschmitt Me-262 anfliegbar.
Der Knick in der Hornsegner Str. stammt von der damaligen Landebahn.

Vom Sondeln ist abzuraten, da sich auf dem Gelände ein Denkmal befindet.

Bayrischer Denkmal-Atlas: http://geoportal.bayern.de/bay.....5g9e/7d153

Gruß Max
_________________
MfG Max

Geschichte verstehen, um Zukunft zu gestalten.
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turul
 


Anmeldungsdatum: 10.04.2009
Beiträge: 161
Wohnort oder Region: Mühldorf am Inn

Beitrag Verfasst am: 25.07.2018 19:17
Titel: Re: Flugplatz Unterschlauersbach
Antworten mit Zitat

Max S hat folgendes geschrieben:

der oben genannte "Flugplatz Unterschlauersbach" war ein Einsatzhafen der obersten Geheimhaltungstufe.


Was ist ein Einsatzhafen der obersten Geheimhaltungsstufe??


Ich habe zu Unterschlauersbach folgende Angaben zur Nutzung


Flugplatz (E-hafen II. Ordnung, Grasplatz, ab 1936)

1936 - 1939
Teile Flugzeugführerschule B/C Fürth-Atzenhof (März 1936 - Sept. 1939, Arbeitsplatz)


1939-1945

Fliegerhorst-Kdtr. (E) Unterschlauersbach (Aug. 1939 - März 1940) wird
Fliegerhorst-Kdtr. E 31./XIII (März 1940 – Mai 1940, nach Frankreich)

Flugplatzkdo. der Fl.H.Kdtr. A(o) 15/XII (Apr. - Juni 1944)
Flugplatzkdo. der Fl.H.Kdtr. A(o) 31/VII Ansbach (Juni – Okt. 1944)
Flugplatz-Kdtr. E (v) 242/XII m. Luftnachrichtenstelle (Sept. 1944 - April 1945)

Erg.Staffel ZG 76 (April-Mai 1944)
II./JG 27 (Mai – Juni 1944)
Stab, II./JG 300 (Juni/Juli 1944, nach Wörishofen bzw. Holzkirchen)
II./Schlachtgeschwader 4 (November 1944)

Nachtjagdgeschwader 101 – Teile – (Arbeitsplatz), April 1944
Jagdgeschwader 101 – Teile – (Arbeitsplatz), April 1944

11./Ergänzungs-Staffel Jagd-Geschwader 2 (Nov. 1944- März 1945)
I./Jagdgeschwader 7 (Dezember 1944 – Januar 1945)

II. /NJG 101 (Februar/März 1945)

Teile IV. /NJG 6 (März 1945)

Teile Flugzeugführerschule C 13 bzw. B 13 in Roth (April 1941 - Juni 1944, Mitnutzung des Flugplatzes)
Teile Flugzeugführerschule B 15 (Mai - Juni 1944, Mitnutzung des Flugplatzes)

4./le.FlakAbt. 951 ( - 1944 - )

Die Bundeswehr plante 1955/1956 eine Nutzung des Platzes für die 3. Staffel Jagdgeschwader 12 (Jagdstaffel 123)

Quellen:
- Zapf, Jürgen: Flugplätze der Luftwaffe 1934 – 1945… und was von ihnen übrig blieb – Band 8: Bayern – Luftgau XIII - Nürnberg, Zweibrücken 2013, S. 401 - 413.
- BA-MA RL 15/46
- BA-MA RW 59/247
- Ehlert / Greiner / Meyer / Thoß/MGFA (Hrsg.): Die NATO-Option. (Anfänge westdeutscher Sicherheitspolitik 1945 - 1956, Bd. 3) München 1993, S. 838.
Veeh, Helmut: Die Kriegsfurie über Franken 1945 und das Ende in den Alpen. Aub 1998, - Ergänzungen, S. 64.
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Max S
 


Anmeldungsdatum: 14.07.2018
Beiträge: 45
Wohnort oder Region: Berlin

Beitrag Verfasst am: 26.07.2018 01:44
Titel: Re: Flugplatz Unterschlauersbach
Antworten mit Zitat

turul hat folgendes geschrieben:
Max S hat folgendes geschrieben:

der oben genannte "Flugplatz Unterschlauersbach" war ein Einsatzhafen der obersten Geheimhaltungstufe.


Was ist ein Einsatzhafen der obersten Geheimhaltungsstufe??


Ich meinte "1. Ordnung", mein Fehler.
Die Auflistung der dort stationierten Truppen kann ich nicht beurteilen, jedoch deckt es sich gut mit dem Wenigen was ich weiß.

Von welcher Quelle genau hast du die Info mit "2. Ordnung"?
_________________
MfG Max

Geschichte verstehen, um Zukunft zu gestalten.
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turul
 


Anmeldungsdatum: 10.04.2009
Beiträge: 161
Wohnort oder Region: Mühldorf am Inn

Beitrag Verfasst am: 26.07.2018 18:59
Titel: Re: Flugplatz Unterschlauersbach
Antworten mit Zitat

Max S hat folgendes geschrieben:
Von welcher Quelle genau hast du die Info mit "2. Ordnung"?



Mattiello, Gianfranco: Fliegerhorstkommandanturen und Flugplätze der deutschen Luftwaffe 1935 – 1945. Osnabrück 2000, S. 169
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