Einsatzhafen Großostheim

Fliegerhorste, Feldflugplätze, Einsatzhäfen und E-Stellen der Luftwaffe und andere, zugehörige Infrastruktur
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zulufox
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Einsatzhafen Großostheim

Beitrag von zulufox » 05.02.2010 15:45

Hallo Leute,

mal wieder eine etwas anders gelagerte Nachfrage:

hier: http://www.der-weltkrieg-war-vor-deiner ... ngheim.htm

heißt es: "Im Sommer 1943 wurde unter strikter Geheimhaltung eine Luftwaffen- Forschungsstelle zur Entwicklung von Elektronen- und Röntgen- Strahlenwaffen auf dem Fliegerhorst gebaut."

Weiß jemand etwas Genaueres über diese Forschungsstelle????

MfG
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darkmind76
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Beitrag von darkmind76 » 05.02.2010 19:02

Hier gibt's auch einen Absatz zur Forschungsstelle. Den Bunker gibt es heute noch.

http://www.grossostheim-im-krieg.de/htm ... ge_02.html

"Geforscht wurde dort indes nie."

http://www.main-netz.de/nachrichten/reg ... 986,883119

SuR
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Beitrag von SuR » 07.02.2010 11:12

Pedro Waloschek hat umfangreiche Infos zu den Schieboldschen "Todesstrahlen" zusammengetragen - z. B. hier:

- http://www.waloschek.de/pedro/todesstra ... 0-korr.pdf (Leseprobe aus seinem empfehlenswertemBuch)
- http://www-library.desy.de/elbooks/wideroe/WiE-CONT.htm (Kapitel 7).
LG,
SuR

hebbel
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Beitrag von hebbel » 07.02.2010 12:34

Zitat:
"Dort sollten neue elektronische Waffen erforscht und erprobt werden, so ein Röntgenstrahlbündelflakgerät des Magdeburger Forschers Professor Dr. Ernst Schiebold, das die Motoren anfliegender feindlicher Flugzeuge lahm legen und sie zum Absturz bringen sollte."

Na ja, war ja anscheinend 1943 in Frankreich schon im Einsatz:

COPY

December 13, 1943

MEMO

From 404B, on Dec. 12, comes report dealing with new antiaircraft barrage scheme. We are to receive more complete information after enquiry to be made by specialists.
In triangle Dijon-Besancon-Ornans, trials of new apparatus for anti-aircraft barrage, presently about 10 km long. Enormous tanks and high voltage transformers principal apparatus. Trials said to be successful and stall planes between altitude 150 and 3000 m. At higher altitudes engines said not to be stalled, but crew subjected to serious physical failings of crews up to 5000 m.


Quelle: A.W.Dulles papers

(Nicht wirklich ernst nehmen :mrgreen: )

Gruß
Hebbel

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Beitrag von SuR » 07.02.2010 13:52

Hier noch mal eine kurze Zusammenfassung zu den Todesstrahlen in Großostheim und anderswo:
http://books.google.de/books?id=fN9d9am ... nberg&cd=1
LG,
SuR

T1972
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Beitrag von T1972 » 31.03.2018 18:47

Ringheim:
Gegenüber der alten Flugzeughalle (Bild mit dem grünen Zaun davor) am Ostring ist direkt an der Strasse ein größeres Stück Wald gerodet und eingeebnet worden.
Dabei freigelegt wurden Fundamente und ein Treppenabgang.

Der gerodete Baumbestand war locker 50-60 Jahre alt.

Das Gelände ist leider etwas zugemüllt.

Für die, die das Gelände des alten Einsatzhafens Großostheim nicht kennen:
Die Straße "Ostring", welche durch ein weitläufiges Industriegebiet führt, wurde auf der Trasse der alten Nachschub-Eisenbahnlinie von Großostheim nach Ringheim gebaut.

Vielleicht kann einer was sagen zu dem "Fundstück"

LG
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