CRC (Control and Reporting Center) Bunker Lauda

Militär nach 1945 - FlaRak, CRC, CRP, SOC & Co, TMLD etc.
Ralf P.

CRC (Control and Reporting Center) Bunker Lauda

Beitrag von Ralf P. » 24.07.2005 12:24

Hallo,

kleine Info über CRC Lauda.

Seine Aufgabe war:

Im Mittelpunkt unseres Auftrages steht der Betrieb der Radarflugmelde- und Leitzentrale, in der Einsatzsprache "Control and Reporting Center" (kurz CRC) genannt. Hier werden die mit Radargeräten (wie dem standorteigenen MEDIUM POWER RADAR) erfassten Flugziele ausgewertet und identifiziert, also ein Lagebild des Luftraumes erstellt. Sollten Massnahmen gegen bedrohende Flugziele erforderlich werden, erfolgt auf Weisung vorgesetzter Dienststellen aus dem CRC heraus der Einssatz von Jagdflugzeugen oder Flugabwehrraketen.

http://www.gci-tigers.de/deutsch/indexd.html

Gruss Ralf

Ralf P.

Beitrag von Ralf P. » 24.07.2005 12:31

Einige Bilder
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Ralf P.

Beitrag von Ralf P. » 24.07.2005 12:42

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Ralf P.

Beitrag von Ralf P. » 24.07.2005 12:46

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Andi71
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Beitrag von Andi71 » 24.07.2005 13:06

Danke. Da werden doch ein paar Erinnerungen wach. Bild 9 und 10 scheint aber schon reichlich alt zu sein. Ich kenne diese Ansicht nicht mehr (war seit 94 dort) Auch die Schaltzentrale sah zum Schluß reichlich verändert aus. Aber mittlwerweile ist es ja alles Geschichte. Es ist alles ausgebaut und verschrottet. Es sollen wohl nur noch die Diesel laufen, das aber nur noch solange bis die Umbaumaßnahmen auf er Radarstellung abgeschlossen sind....

Danke für die schöne Erinnerung

Gast

Beitrag von Gast » 29.01.2006 20:00

Ich bin 1996 dort gewesen

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Leif
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Tauberfranken-Kaserne

Beitrag von Leif » 21.02.2006 19:47

Hallo.
Die Stadtverwaltung hat folgendes herausgegeben:
Informationsbroschüre für Investoren über das Konversionsgelände der Tauberfranken-Kaserne in Lauda-Königshofen

http://www.lauda-koenigshofen.de/inhalt/Prospekt.pdf

Viele Grüße,
Leif

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Beitrag von Leif » 02.12.2006 19:47

Hallo,
in der Zeitung "Fränkische Nachrichten" ist heute ein interessanter Artikel zu Gustav. Ich kann nicht sagen kann, ob der Artikel dauerhaft zu lesen sein wird.
http://www.fnweb.de/lokales/me/bad_merg ... 33406.html

Ich frage bei der Redaktion nach, ob ich den Artikel hier einstellen darf.

Viele Grüße,
Leif

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Beitrag von Leif » 10.12.2006 17:19

Dankeswerter Weise hat der Chefredakteur der Fränkischen Nachrichten erlaubt, dass wir den Artikel im Forum einstellen dürfen!

Der Artikel ist, wie oben genannt, unter folgender URL auf dem Internetangebot der Fränkischen Nachrichten (Fränkische Nachrichten, Marktstraße 14-16, 74722 Buchen) zu finden:
http://www.fnweb.de/lokales/me/bad_merg ... 33406.html


Radarstellung ist noch vom Bunker "Gustav" abhängig
Langfristig noch 30 Soldaten / Einige Umstände / Patenschaft

Von unserem Redaktionsmitglied Sascha Bickel

Lauda-Königshofen/Löffelstelzen. Von großen Veränderungen geprägt waren die vergangenen Jahre bei der Bundeswehr. Viel ist passiert: Neue interne Strukturen wurden aufgebaut und etliche Standorte, darunter auch die Tauber-Franken-Kaserne in Lauda-Königshofen, geschlossen. Von gut 700 Soldaten und zivilen Mitarbeitern sind bis heute nur noch 75 übrig geblieben, die rund um die Radaranlage bei Löffelstelzen und am Bunker "Gustav" ihren Dienst tun.

"Die Truppenreduzierung ist ein fließender Prozess", räumt Hauptmann Klaus Schlegel im FN-Gespräch ein und weist sogleich darauf hin, dass es langfristig sogar nur noch 40 Mann unter seinem Kommando sein sollen. Mit dieser Mannschaft soll Schlegel dann künftig auskommen, um die Radaranlage und ihre zugehörigen Funk-Empfangs- und -Sendestationen unabhängig zu betreiben.

Doch noch ist es nicht soweit. Noch wird auch der Bunker "Gustav" bei Königshofen gebraucht. Die ehemalige Radarführungsabteilung 23 wurde zwar zum 1. Oktober 2004 aufgelöst und die Laudaer Kaserne kurze Zeit später geschlossen, aber der Bunker ist noch "in Betrieb", weil die Radarstellung über ihn an das Strom- und Fernmeldenetz angebunden ist.

Erst wenn die Radarstellung über eigene Leitungen verfügt und abgekoppelt ist (Kosten von rund fünf Millionen Euro!), wird der Bunker, der militärisch nicht mehr genutzt wird, endgültig (voraussichtlich 2009) dicht gemacht. Geschehen sollte dies schon im Jahr 2007, aber daraus wird wohl nichts, weil, so Hauptmann Schlegel, erst Ende 2008 mit der Umrüstung begonnen werden könne - früher stehen wohl die nötigen Gelder nicht zur Verfügung. Entsprechend verschoben wurde dadurch auch der Bau einer neuen Technik-Gebäudes innerhalb der Radarstellung.

Inzwischen macht aber auch der Bundesrechnungshof Druck, weil die Unterhaltung des Bunkers jedes Jahr rund eine Million Euro verschlingt. Solange das Bauwerk zugänglich ist, muss es nämlich auch eine Bundeswehr-Feuerwehr (im Moment 14 Mann) geben. Hinzu kommen die Kosten für Wartungsarbeiten, das weitere technische Personal und die Bewachung.

Der so genannte Abgesetzte Technische Zug 134, der unter der Leitung von Hauptmann Schlegel steht, hat dauerhaft den Auftrag das Radar auf den Löffelstelzer Höhen Tag und Nacht in Betrieb zu halten und die so gesammelten Luftraum-Überwachungsdaten zur Auswertung auf die schwäbische Alb nach Meßstetten weiterzugeben.

In Meßstetten hat der neue Einsatzführungsbereich 1 und damit auch dessen Kommandeur seinen Sitz. Weitere angebundene Radargeräte stehen übrigens auf dem Erbeskopf (Rheinland-Pfalz), auf dem Döbraberg, dem Großen Arber und bei Freising (alle Bayern) und decken im Verbund mit Löffelstelzen und Meßstetten den süddeutschen Luftraum (für militärische Zwecke) ab.

Seit der Auflösung der Radarführungsabteilung in Lauda-Königshofen ist für die verbliebenen Soldaten des Abgesetzten Technischen Zuges alles etwas umständlicher geworden. Ihre Betten stehen seither in der Tauberbischofsheimer Kurmainz-Kaserne. Nachdem diese nun auch geschlossen wird, übernimmt der Bundeswehr-Standort Hardheim künftig die Aufgabe als "Truppenunterkunft".

Hauptmann Schlegel dazu: "Von Hardheim ist uns das Mittagessen aufgrund der Entfernung nicht mehr lieferbar und die Verdoppelung der Fahrtstrecke im Vergleich zu Tauberbischofsheim bringt natürlich insgesamt mehr Umstände." Schon jetzt habe der Abgesetzte Technische Zug mit großen Belastungen durch den Schichtbetrieb und die ständig geforderten Ausbildungen zu kämpfen, erklärt Schlegel. Trotzdem fühle man sich auf der Radarstellung wie eine kleine Familie mit einer hohen Motivation unter den Kameraden.

Die begrenzten personellen Möglichkeiten würden jedoch außermilitärische Projekte deutlich erschweren, fährt Hauptmann Schlegel fort. Als die Radarführungsabteilung noch mit einigen hundert Leuten vor Ort gewesen sei, sei natürlich auch viel mehr machbar gewesen - wie Beteiligungen bei der Königshöfer Messe oder gar die Ausrichtung eines festlichen Standortballes.

"Jetzt sind unsere Möglichkeiten sehr eingeschränkt", sagt Schlegel, "trotzdem halten wir aber am Patenschaftsgedanken mit der Stadt Lauda-Königshofen fest und hoffen diese mit dem Einnehmen unserer Zielstruktur besiegeln zu können."

Die angepeilte Zielstruktur des Abgesetzten Technischen Zuges 134 umfasst - wohl in zwei bis drei Jahren - insgesamt 40 Mann, davon 30 Soldaten (vier Wehrpflichtige) und zehn zivile Mitarbeiter (hauptsächlich Techniker).

Und Hauptmann Schlegel blickt noch weiter in die Zukunft: Bis 2015 könnte die Stellung bei Löffelstelzen noch ein neues Radargerät bekommen, was vielleicht weitere Personalreduzierungen nach sich ziehen würde.

© Fränkische Nachrichten - 02.12.2006

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Beitrag von Handlampe » 18.01.2008 21:54

"Gustav " wird jetzt zum Verkauf angeboten: Klick.

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