Flugzeugbau im Hamburger Hafen

Hamburger Flugzeugbau Blohm & VossDie Blohm & Voss Werft in Hamburg Steinwerder: Wo bis 1933 tonnenschwere Stahlbauteile zu Schiffen zusammengefügt wurden, sollten künftig aus Holz, Stahlrohren und Aluminiumblechen mit Materialstärken von wenigen Millimetern auch Flugzeuge entstehen.

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Truppenübungsplatz und Flüchtlingslager Oksböl - gestern, heute und morgen

Turm im Lager OksbölAn der dänischen Westküste nordwestlich von Esbjerg existierte am Ende des Zweiten Weltkriegs für einige Jahre eines der größten mit Deutschen belegten Flüchtlingslager. Nur wenige Kilometer von der Nordseeküste entfernt bewohnten ab 1945 in Spitzenzeiten über 35.000 Menschen auf dem Gelände eines Militärlagers der ehemaligen deutschen Wehrmacht quasi eine eigene Stadt.  Wie es dazu kam, was dort geschah und welche Auswirkungen dieses Phänomen hatte, will der folgende Aufsatz untersuchen ? und einen Blick in die Zukunft werfen, denn durch die Aktivitäten einer dänischen Kulturinitiative des Vardemuseums zeichnet sich die Möglichkeit einer interessanten Zukunft für die Anlage ab.

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Schutz und Hilfe - kostenloses eBook zum Download

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Bunkerabbrüche in Hamburg seit 1945

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klaushh
 


Anmeldungsdatum: 14.05.2002
Beiträge: 2512
Wohnort oder Region: Hamburg

Beitrag Verfasst am: 24.02.2015 19:00
Titel: Bunkerabbrüche Forsmannstraße und Wielandstraße
Untertitel: Hamburg
Antworten mit Zitat

Moin, moin!

Nach etlichen Wochen mal wieder etwas zu den o.g. Abbrüchen.
Zunächst: das wird der letzte Kurzbericht zu den beiden Anlagen sein, denn die Abbrüche sind nunmehr abgeschlossen.

Forsmannstraße (F):
Unter großer Beteiligung der Nachbarschaft ( 2_hammer.gif ) wurde zuletzt die Sohle beseitigt (der Bunker hatte kein Kellergeschoss). Der Trümmerschutt der Sohle wurde zunächst vor Ort belassen. Als nächstes werden jetzt zwecks Unterfangung der Nachbarhäuser Bohrlochpfähle eingebracht, bevor die Sohlentrümmer abgetragen werden und die Baugrube für das neue Kellergeschoss und die Tiefgarage ausgehoben wird.

Wielandstraße (W):
Dieser Abbruch ist ganz still, leise und unspektakulär zu Ende gegangen.
Stehengeblieben ist das Kellergeschoss mit der Sohle und den Kellerwänden (bis ca. 0,70 m über GOK. Außerdem sind zwei "Eckzähne" stehengeblieben (von 2,50 m Wandstärke auf ca. 1 m zurückgefräst. Das Ganze ist nun baurechtlich ein Umbau und kein Neubau mehr.

Gruß
klaushh
 
W: Moniereisen mit Kugelschreiber als Vergleich der Stärke (Datei: IMG_4890.JPG, Downloads: 73) W: Bodenwanne (Datei: IMG_5023.JPG, Downloads: 79) F: letztes Stück der Sohlenplatte wird zerkleinert (Datei: IMG_5015.JPG, Downloads: 77) F: Kreissäge für Betonschneidearbeiten (Datei: IMG_5019.JPG, Downloads: 75) F: nach ca. 72 Jahren ist die ursprüngliche Baulücke wieder frei (Datei: IMG_5022.JPG, Downloads: 79) W: stehengebliebene 2 "Eckzähne" (Datei: IMG_4891.JPG, Downloads: 74)
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klaushh
 


Anmeldungsdatum: 14.05.2002
Beiträge: 2512
Wohnort oder Region: Hamburg

Beitrag Verfasst am: 24.02.2015 19:22
Titel: Abbruch Bunker Barnerstraße / Gaußstraße
Untertitel: Hamburg
(Koordinate nur für registrierte Nutzer sichtbar)
Antworten mit Zitat

Moin, moin!

Der Abbruch von Hochbunkern geht weiter: jetzt wird der o.g. Hochbunker abgetragen.
Um Staub- und Lärmimmessionen möglichst gering zu halten, wurde der Bunker zunächst an drei Seiten bis über die Dachtraufe eingehaust mit massiven Lärmschutzplatten. Am rückwärtigen Teil wurde eine 4-geschossige Containerwand aufgestellt.
Der eigentliche Abbruch begann letzte Woche durch Aufbrechen der 1,10 m starken Rückwand. Hierzu siehe anliegende Aufnahmen, die seltene Einblicke in einen Bunker gewähren.
Auf den Dach befindet sich ein einfacher Aufsatz für die Belüftungsanlage.

Gruß
klaushh
_________________
Bei Interesse für Bunker und unterirdische Bauwerke in Hamburg mal http://www.hamburgerunterwelten.de besuchen!
 
Eingehauster Bunker mit zusätzlicher Containerwand von außerhalb (Datei: IMG_5033.JPG, Downloads: 76) Containerschutzwall vom Bunkerdach aus gesehen (Datei: IMG_5083.JPG, Downloads: 83) Lüftungstürmchen auf der Bunkerdecke (Datei: IMG_5082.JPG, Downloads: 102) Aufgebrochene Rückwand mit weitgehend leergelaufenen Sandvorfiltern (Datei: IMG_5028.JPG, Downloads: 102) Detaileinsich in das Bunkerinnere (Datei: IMG_5078.JPG, Downloads: 93)
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Käpt´n Blaubär
 


Anmeldungsdatum: 25.05.2002
Beiträge: 1203
Wohnort oder Region: Hamburg-Wandsbek

Beitrag Verfasst am: 22.03.2015 17:43 Antworten mit Zitat

Moin!
Hier ein paar Fotos des Abbruchs an der Barnerstraße, aufgenommen am 11.03.15.
Man kann sehr schön sehen, dass die Einrichtung vor dem Abbruch nicht entfernt wurde.
Viele Grüße
Michael
_________________
Das Leben ist kurz, behauptet man.
Ansichtssache, sage ich. Die einen sind kurz, die anderen sind lang, und manche sind mittel.
Außerdem hatte ich noch dreizehneinhalb andere davon.
(Walter Moers, Die 13 ½ Leben des Käpt´n Blaubär)
 
 (Datei: Barner_1.jpg, Downloads: 81)  (Datei: Barner_2.jpg, Downloads: 96) Unter der Hydraulikschere ist die Kücheneinrichtung zu erkennen... (Datei: Barner_3.jpg, Downloads: 96) ...und so sah es dort im Juli 2014 aus (Datei: _DSC9504_2.jpg, Downloads: 91)
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Deichgraf63
 


Anmeldungsdatum: 19.04.2013
Beiträge: 455
Wohnort oder Region: Hamburg

Beitrag Verfasst am: 24.03.2015 19:57
Titel: Die paar Kröten vom Schrotter interessieren weder Hamburg noch den Käufer.
Antworten mit Zitat

Hallo zusammen!
Behrendt Wohnungsbau zieht den Abriss und Neubau nur zur Vermietung durch: Mieter wird hauptsächlich wohl der Altonaer Bau-und Sparverein. Geld ist in der Branche kein Thema, Verantwortung zur Geschichte vermutlich auch nicht.
Schade um den Bunker, der schon ewig zum Umfeld vom Bahnhof Altona dazu gehörte.
Dazu die Werbung für Renault Debler. So hieß meiner Erinnerung nach früher der Betrieb in der Behringstraße, heute eine Renault Niederlasssung.
Daher stammte vor über 40 Jahren mein erstes Auto, ein gelber R 5, neu und auf Kredit abgestottert.
Früher war alles besser: Nicht unbedingt. Die winzige Karre schluckte trotz nur 44 PS im Schnitt 9 Liter Superbenzin auf 100 km.
Dazu ging an einem Renault im Laufe der Zeit fast alles kaputt und man war Stammkunde in den Werkstätten und beim Ersatzteilverkauf in der Behringstraße
Bei damals rund 7500 DM Kaufpreis hatte der Rost das Auto nach 6,5 Jahren derart angefressen, dass ich es auf den Schrott gebracht habe.
Allerdings überlebte der Motor meine damals rustikale Fahrweise gut und war nicht kaputtzukriegen.
Die Autobahnen waren auch noch nicht so voll: Mit meinem R5 schaffte ich damals die Strecke von Reutlingen mit Abstecher nach Heidelberg (2 trampende Studentinnen rauslassen) bis nördlich von Hamburg in genau 7 Stunden bei exakt 770 km Strecke.
Einen Tankstopp legte ich unterwegs auf der Autobahn ein, ansonsten nur Gaspedal möglichst ganz unten.

Aber das war nun etwas aus der Mottenkiste der Geschichte, der Abriss des Bunkers wurde ja perfekt verkauft, Schlagzeile im HA vor einiger Zeit: "Altona: Behörde stellt Konzept für vier alte Bunker vor".
Abrisse oder Schleifung werden als "Konzept" verkauft.
Das ist die verlogene Sprache des Jahres 2015: Neue Riesenmasten für Höchstspannungsleitungen werden uns als "Stromautobahnen" vekauft.
Das ständig tiefere Buddeln in der Elbe als "Fahrrinnenanpassung" verharmlost.
Setzt man Arbeitnehmer vor die Tür, ist oft von Synergieeffekten die Rede und um die Statistik eine Weile zu frisieren befinden sich die "freigestellten" Arbeitnehmer oft in einer Transfergesellschaft.
Schulbank drücken, als ob die Arbeitnehmer für die Folgen der Rationalisierung oder Pleite selbst verantwortlich wären.
Bei der Bank mit deutschem Namen und Zentrale in Italien wird die Filiale bei uns um die Ecke nach vielen Jahrzehnten demnächst geschlossen.
Das steht da nicht an der Tür, sondern "Wir ziehen um". Das mag für das Personal zutreffen, was man so kurzfristig nicht los wird.
In Wirklichkeit dünnt man das Filialnetz massiv aus und verweist die Kunden auf andere Standorte: Der Weg zur Bank wird oft jeweils zu einer Reise.
Ob Bunker oder Bankfiliale: Was unmodern ist oder angeblich nicht mehr gebraucht wird, verschwindet.

Ich bitte für meine Abschweifungen um Nachsicht, Deichgraf63
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MikeG
Administrator


Anmeldungsdatum: 07.05.2002
Beiträge: 8293
Wohnort oder Region: Bispingen

Beitrag Verfasst am: 31.10.2015 09:46 Antworten mit Zitat

Moin!

Zwei sehr sehenswerte Filme vom Abbruch/Umbau des Hochbunkers Wielandstraße gibt es hier:

http://vimeo.com/118136654

und

http://vimeo.com/118136656

Mike
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klaushh
 


Anmeldungsdatum: 14.05.2002
Beiträge: 2512
Wohnort oder Region: Hamburg

Beitrag Verfasst am: 21.06.2018 18:44
Titel: Bunkerabbrüche in Hamburg (Stand 1.4.2018)
Untertitel: Abbrüche und Umbauten seit 1945
Antworten mit Zitat

Moin, moin!

Nachstehend eine Zusammenstellung der bombensicheren Hochbunker aus der Zeit von WK 2, die inzwischen abgebrochen oder wesentlich umgebaut worden sind (Stand: 15. Juni 2018).
Gegenüber der letzten Zusammenstellung (Nov. 2015) musste die Liste um 26 Bunker erweitert werden. Darunter befindet sich auch ein Bunker, der unter Denkmalschutz stand. Dennoch wurde er auf politischen Druck seitens Senat und Bezirksamt hin abgebrochen. Zahlreiche Gremien und Einzelpersonen (auch beim Senat) konnten sich nicht durchsetzen.
Nicht berücksichtigt sind Bunker, deren Bau in den Anfängen (Fundamente, Kellersohle u. ä.) stehen geblieben ist oder, die nur im Inneren z.B. zu Lagerräumen oder „Musikbunkern“ umgebaut worden sind.
Die bisher nur summarisch genannten Salzgitter-Bunker und die eingeschossigen Rundbunker wurden nunmehr aufgeschlüsselt.
Neben den hier genannten bombensicheren Bunkern werden jedes Jahr etliche splittersichere Röhren- und Rundschutzbauten abgebrochen. Von ihnen wird auch in interessierten Kreisen nur ein Teil bekannt.
Die Liste wird in den nächsten Jahren noch erweitert werden müssen, denn es sind noch weitere Teil-/Totalabbrüche zu erwarten (in 2018 noch mindestens zwei weitere Hochbunker).
Fazit: Hamburg gehen die Bunker aus.
Ein *) hinter der Belegenheit: der Bunker wurde während des Kalten Kriegs wiederhergestellt.
Ein +) hinter der Belegenheit: der Bunker wurde seit dem 1.11.2015 der Liste hinzugefügt (teilweise jedoch schon vor Jahren verändert / abgebrochen)..


Die folgenden Hochbunker wurden restlos abgebrochen
AK Barmbek, OP-Bunker
AK Barmbek, Rettungsbunker
Alte Schleuse (Salzgitter) +)
Anemonenweg / Stephanstr
Anemonenweg / Voßkuhlen
Arnoldstraße *)
Barnerstr. / Gaußstr. *)
Bismarckstr. /Altona (Zombeck)
Bismarckstr. /Eimsbüttel (unfertig)
Budapester Str. (LT IV)(Wehrmacht)
Bussestr. / Rehmstr.
Dorotheenstr. 11
Dorotheenstr. 91
Eemtake 12 / Ecksflag +)
Eggerstedtstr. *)
Eidelstedter Weg +)
Eurotank / Finkenwerder (Salzgitter) +)
Forsmannstr.
Fruchtallee
Heckscherstr.
Henriettenstr. *)
Heußweg
Holstenstr. 14a *) +)
Holtkoppel 7/9 / Rüümk +)
Holtkoppel 39/41 / Eemtake 3 +)
Holtkoppel 47/49 +)
Langenfelder Damm *) +)
Manteuffelstr. (Wehrmacht)
Müggenkampstr. *) +)
Mühlenkamp (unfertig)
Neuhöfer Str. (LT VI)(Wehrmacht)
Ottensener Hauptstr.
Poßmoorweg *) +)
Quickbornstr. *) +)
Reiherstiegdeich (Salzgitter) +)
Rossterminal (Ringtreppentum)
Rothenbaumchaussee (Wehrmacht)
Tangstedter Landstraße 263 +)
Thadenstr.
Treppenhausbunker (2 Stück) (Deutsche Werft)
Treppenhausbunker (4 Stück) (Howaldtswerke)
Truppenmannschaftsbunker (Blohm + Voss)
U-Bootbunker Elbe 2 (Wehrmacht)
U-Bootbunker Fink 2 (Wehrmacht)
Vinzenzweg +)
Von-Sauer-Str. +)
Weidenallee
Wiesingerweg
Worthdamm (Salzgitter) +)
ZOB (Zombeck)

Bei den folgenden Hochbunkern sind nennenswerte Teile stehen geblieben und in einen Umbau integriert worden
Börnestr. *) +)
Eilbeker Weg 94
Eilbeker Weg 126 *)
Friedensallee *) +)
Missundestr. *) +)
Nebendahlstr. *) +)
Wielandstr. *)

Die folgenden Hochbunker sind in ihrer Grundstruktur erhalten und wurden um- bzw. überbaut (Penthaus)
Barmbeker Str. +)
Bei der Apostelkirche
Bülowstr.
Eichenstr.
Gertigstr. +)
Haydnstr. / Regerstr.
Heußweg / Unnastr.
Humboldtstr. +)
Marienthaler Str.
Papenstr. *) +)
Schellingstr.
Tonistr.
Ulmenstr. +)

Die folgenden Hochbunker wurden bereits in den 40-er Jahren entfestigt und umgebaut
Allendeplatz
Hinrichsenstr.
Mistralstr.

Gruß
klaushh

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