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Der Hindenburg-Bunker Munster-Süd

Geschrieben von: Michael Grube   

Im Jahre 1893 erfolgte die erste Belegung des damaligen Barackenlagers Munster-Süd durch das 91. Oldenburgische Infantrieregiment unter dem Kommandanten Oberst von Hindenburg (dem späteren Reichspräsidenten). Dies markiert den Anfang der Militärgeschichte Munsters und dürfte der Grund für den Namen dieses Objektes sein.

Historische Ansichtskarte, ca. 1937

1922 wurde die heutige Wietzendorfer Straße mit Betonbrocken des gesprengten Gasplatzes Breloh gebaut. Diese Strecke ist heute öffentlich befahrbar, wenn kein Schießbetrieb stattfindet. Sie führt direkt an einem Zielgebiet vorbei, das auch schon damals benutzt wurde.


Hindenburg-Bunker, Munster-Süd
Hindenburg-Bunker, Munster-SüdHindenburg-Bunker, Munster-Süd

Im Jahre 1928 wurde dann mit dem Bau eines ersten Betonbunkers zur Zielfeldbeobachtung begonnen. Bis 1934 folgten weitere Bunker. Um diese Zeit muß auch der Hindenburg-Bunker entstanden sein. Ganz in der Nähe, nur wenige hundert Meter entfernt, befand sich, mitten im Zielgebiet, auf einem Hügel namens "Adolfshöhe" - der Name hat übrigens nichts mit Adolf Hitler zu tun - , ein kleiner, unterirdischer Schutzbau, von dem heute nichts mehr erkennbar ist. Interessant daran war die Überbauung mit einem "unechten" Großsteingrab.

Adolfshöhe, Munster-Süd

Quellen (Auszug):
- 100 Jahre Soldaten in Munster - Ein Rückblick, Stadt Munster
- Munster - Unsere kleine Stadt, Heinrich Peters
- Archiv des WIS, Munster
- Aussagen von Anwohnern
- eigene Recherchen

 
Vorbereitete Sperren
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