Die Staumauer der Linachtalsperre

Bei der hier beschriebenen Staumauer handelt es sich um ein in vielerlei Hinsicht bemerkenswertes Relikt vergangener Zeiten. Zum einen ist es eine nun trockengelegte Talsperre, zum anderen ist die Ausführung dieser Staumauer in einer sehr ungewöhnlichen und in Deutschland einzigartigen Bauweise - in Beton - erfolgt. Lediglich die Staumauer im belgischenBütgenbach ähnelt der Linachtalsperre.

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Alt-Garge - Kraftwerk Ost-Hannover und KZ-Außenlager

In den ersten Jahrzehnten des zwanzigsten Jahrhunderts führte die zunehmende Elektrifizierung von Haushalten, Gewerbe und Industrie zu einem stetig wachsenden Stromverbrauch. Immer mehr Häuser und Betriebe bekamen elektrisches Licht, Gaslaternen wurden vielerorts durch elektrische Beleuchtung ersetzt, Elektromotoren verdrängten den Dampfantrieb. Als zum Ende der dreißiger Jahre die Kriegsvorbereitungen der Nationalsozialisten auf Hochtouren liefen, resultierte dies natürlich zusätzlich reichsweit in einem stark gestiegenen Strombedarf. Um die Nachfrage decken zu können, begannen auch die Hamburger Electricitäts-Werke (HEW) 1938/1939 mit der Planung eines zusätzlichen Kohle-Großkraftwerkes mit einer Leistung von rund einhundertundvierzig Megawatt.

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