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Die Geschichte des U-Bootbunkers "Kilian" in Kiel

Mehr als ein halbes Jahrhundert prägte der U-Bootbunker "Kilian" - nach nur drei Jahren Betrieb nach Ende des 2. Weltkriegs zur Ruine gesprengt - die Einfahrt in den Kieler Hafen. Heute deutet fast nichts mehr auf seine Existenz hin. Die letzten Reste liegen seit dem Jahr 2001 unter dem Erweiterungsareal des Ostuferhafens, einem Teil des Kieler Handelshafens im Ortsteil Dietrichsdorf, begraben. An der Einfahrt zum abgesperrten Hafengelände wurde nach Abschluss der Hafenbauarbeiten ein Gedenkstein, der auf die Entstehungsgeschichte des Bunkers hinweist, aufgestellt.

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Flugzeugwerk und Flugplatz Wenzendorf

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 traf das Reichsluftfahrtministerium Vorkehrungen zum Aufbau einer starken Reichsluftwaffe. Offenbar auf die direkte Anregung des Ministeriums hin wurden eine Vielzahl von Firmen in Deutschland aufgefordert, ihren Betrieben Flugzeugbausparten anzugliedern bzw. die Kapazitäten ihrer Luftwerften auszuweiten. Das Deutsche Reich stellte zu diesem Zweck Großbauaufträge in Aussicht und übernahm zu einem erheblichen Teil die Finanzierung dieser Flugzeugwerke.

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Rhodos - Bunker auf der Ferieninsel

Nein - sie lieben sich nicht wirklich. Die Rede ist von den Griechen und den Türken, zwischen denen noch immer tiefes Misstrauen herrscht.

Nur zu gut erinnern sich die Griechen auch heute noch an die Besetzung des griechischen Reiches durch das türkische Osmanenreich im 14. Jahrhundert und erst ab 1824 begann ihr Kampf um die Befreiung, der im wesentlichen fast 100 Jahre andauerte und 1974 im militärischen Konflikt um die Insel Zypern mündete, in deren Folge 200.000 Griechen vor den Türken und 45.000 Türken vor den Griechen in den jeweils anderen Teil der Insel flüchteten. Auch heute schwelt dieser Konflikt unter den NATO-Partnern weiter - nicht umsonst wird die griechisch-türkische Grenze auf Zypern auch heute noch von UN-Blauhelmtruppen bewacht.

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Ayers Kaserne "The Rock" in Kirchgöns/Hessen

Auf dem ehemaligen Fliegerhorst der Luftwaffe in Kirchgöns entstand nach dessen totaler Zerstörung durch die Airforce in der Nachkriegszeit eine US Kaserne, die aufgrund der erhöhten Lage und dem sehr steinigen Untergrund von den Amerikanern "The Rock" genannt wurde. Im Jahre 1952 wurde die Kaserne fertiggestellt und in Erinnerung an den im 2. Weltkrieg gefallenen SSG Lovall E. Ayers auf seinen Namen getauft. Die Kaserne beheimatete die 1st Brigade und 3rd Armored Division der US Streitkräfte, die auf diesem riesigen Areal knapp 7.000 Soldaten und ca. 350 gepanzerte Fahrzeuge stationierte. Die Familien der Soldaten wurden in sog. Housing Areas in Wetzlar und im nur fünf Kilometer entfernten Butzbach untergebracht. Es gab mehrere Einkaufsmöglichkeiten in Butzbach, Friedberg und Gießen, wo in allen Städten größere US Einheiten stationiert waren. Auf dem Gelände der Ayers Kaserne wurde nun ein eigener Gleisanschluss samt großen Verladerampen zum Verladen bzw. Transportieren von gepanzerten Fahrzeugen in die Manövergebiete und zum schnellen Abtransport an die möglichen Strategischen Punkte während des Kalten Krieges gebaut. Folgende Einheiten kamen später noch dazu: 1.Btl Air Defense Artillery. 1 Brig., 3.Btl.36.Infantery Brigade, 2.,3.Btl 33 Armoured Brigade, 2 Btl. 32 Armoured Brigade.

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Der Spitlertor-Turm in Nürnberg


Der Name Spitlertor-Turm leitet sich von einem einst in der Nähe gelegenen Spital ab. Der Turm wurde erstmalig im Jahre 1377 erwähnt, zu diesem Zeitpunkt befand sich er sich bereits in Bau. Fertiggestellt wurde das Bauwerk im Jahre 1385. Die Stadtmauer existierte damals bereits in einer dritten Variante, die häufigen Veränderungen waren durch das stetige Wachstum der Stadt notwendig geworden. Lediglich im Bereich der heutigen nördlichen Altstadt gab es so gut wie keine Veränderung der Lage der Stadtmauern.

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FTC - Fighting Town Centre, Berlin

Krieg in der Stadt

Jeder kennt sie aus den Fernsehnachrichten, die Bilder von Häuser- und Straßenkämpfen in Städten im Irak, in Afghanistan oder Ex-Jugoslawien. Bereits während des Zweiten Weltkriegs hatten unglaublich viele Menschen ihr Leben in solchen unübersichtlichen und brutalen Kampfhandlungen um Städte wie Stalingrad und Berlin verloren. Seit dem Kriegsende 1945 gab es rund um die Welt immer wieder derartige Gefechte im urbanen Umfeld. Anders als die althergebrachten Feld- und Stellungsschlachten bringen militärische Operationen in Städten und Dörfern ganz andere Probleme mit sich: Der in einem solchen Szenario eingesetzte Soldat ist ständig mit einer Freund-/Feind-Erkennung beschäftigt, muß gleichzeitig die durch die Bebauung und andere Hindernisse unübersichtliche Situation im Blick behalten und ist durch Scharfschützen und Sprengfallen zusätzlich besonders gefährdet. In einer amerikanischen Dienstvorschrift heißt es dazu: "Die stärksten Belastungen der Soldaten beim Kampf im bebauten Gelände sind die hohe psychologische Belastung und die hohe Verlustrate. Einheiten haben darauf vorbereitet zu sein, isoliert zu kämpfen; neben guter Ausbildung ist eine entsprechende psychologische Vorbereitung wichtig. Ebenso sind die eingesetzten Soldaten für den Nahkampf auszubilden, da dieser ständig zu erwarten ist."

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