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Ein sehr eigenartiges Bauwerk - die Oberhafenbrücke in Hamburg

"Ein sehr eigenartiges Bauwerk..." Mit diesen Worten beschreibt das Buch "Hamburg und seine Bauten 1914" die im Jahre 1904 fertig gestellte Oberhafenbrücke in Hamburg. Es handelt sich um eine zweigeschossige, kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke für vier Gleise, die zudem noch als Drehbrücke ausgelegt wurde. Noch in diesem Jahr (2005) soll sie als feste Brücke neugebaut werden.

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Die Flakinsel auf der Alster

Während des Zweiten Weltkriegs gab es in und um Hamburg weitreichende Vorkehrungen zur Abwehr feindlicher Flugzeuge bzw. Bomber/-verbände. Wichtigster Bestandteil waren die Flugabwehrgeschütze, die sogenannte Flak (siehe dazu unseren Artikel "Flakschutz für Hamburg"). Eine der bemerkenswertesten Flakbatterien der Stadt, die sogenannte "Bürgermeister-Krogmann-Stellung", befand sich im Zentrum Hamburgs an einer überaus ungewöhnlichen Stelle: Man hatte eigens für sie eine künstliche Insel in die Außenalster gebaut.

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German Village, Dugway Proving Grounds, Utah

Das "deutsche Dorf" auf einem Testgelände im amerikanischen Bundesstaat Utah ist keineswegs ein von deutschen Einwanderern gegründeter Goldgräberort oder eine andere, typische Geisterstadt des Südwestens. Und auch das "japanische Dorf" fällt nicht in diese Kategorie ...

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U-Verlagerung "Gazelle" - Kalischacht Walbeck

Die Geschichte der Walbecker Kalischächte begann am 17.März 1904 mit der Gründung der Gewerkschaft Walbeck der Burbach AG. Die Gewerkschaft verfügte über fast 77.000 m² Grundbesitz und dreizehn preußische Maximalfelder, die als Abbaurechte für Kali- und Steinsalze verliehen worden waren. Diese Abgaben- und Förderzinsfreien Abbaufelder in den Gemarkungen Bischofswald, Döhren, Groß-Bartensleben, Walbeck und wurden im Juni 1908 zu einem einheitlichen Bergwerk zusammengefasst. In mehreren Tiefbohrungen wurden schließlich vier Kalisalzlager unterschiedlicher Mächtigkeit aufgeschlossen.

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Das Sonderwaffenlager Bellersdorf und die Aartalkaserne Herbornseelbach

In den "graphical location codes by area" , einem Nummernrastercode für amerikanische Militär-Installationen, findet sich sowohl die Aartal-Kaserne in Herborn-Seelbach, einem kleinen, netten Ort neben Herborn , als auch das Lager Bellersdorf. Die Gelände liegen beide im Lahn-Dill-Kreis in Hessen. Traurige Berühmtheit erlangte die Stadt Herborn im Sommer des Jahres 1987, als ein Tanklaster mit überhöhter Geschwindigkeit in den Ortskern der Stadt fuhr und ungebremst in eine Häuserzeile raste. Er hatte defekte Bremsen und setzte neun Häuser in Brand. Bei dem Unglück sterben vier Menschen. Der Militarisierungsatlas weist den Standort Herborn-Seelbach als einen Zwischenlagerungspunkt für Pershing-II-Bestandteile aus. Der Atlas spricht auch von einem Sonderwaffen-Depot bei der Kaserne. Dieses Depot lag jedoch nicht im Ortsteil Seelbach selbst, sondern bei dem nur wenige Kilometer entfernten Dorf mitten im Wald. Auf etwa 350m über NN liegt der mit rund 380 Einwohnern kleinste Ortsteil Bellersdorf der Gemeinde Mittenaar.

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Oberhafenkantine Hamburg

 Direkt unterhalb der Oberhafenbrücke, am Ende der Stockmeyerstraße und ganz in der Nähe der Deichtorhallen steht versteckt ein eigentümliches Gebäude, die fast schon legendäre Oberhafenkantine. Als sogenannte "Kaffeeklappe" diente sie über 70 Jahre hinweg der Verpflegung der Hafenarbeiter auf ihrem täglichen Weg zur Arbeit. Kantinen und Kaffeeklappen gehörten früher zum Bild des Hafens wie die Kräne und Kaianlagen. Heute sind diese Versorgungseinrichtungen verschwunden. Nur die Oberhafen-Kantine hat die Zeit überstanden und gehört heute zu der wenigen außen und innen original erhaltenen Kleinbauten aus den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts.

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