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Uboot-Bunkerwerft Valentin, Bremen-Farge

Zu Kriegsbeginn verfügte die deutsche Marine über 57 U-Boote, von denen lediglich 25 Atlantik-tauglich waren. Anfang des Jahres 1940 setzte Vizeadmiral Dönitz bei Hitler den totalen U-Bootkrieg durch. Im Klartext hieß das, dass jedes aufgespürte U-Boot oder Schiff der Alliierten ohne Vorwarnung angegriffen und versenkt werden sollte.

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Die V-2 und V-3 Anlagen am Pas-de-Calais

Immer wieder liest man von den riesigen Bunkern am Pas de Calais, von denen aus die deutschen "Vergeltungswaffen" gegen Ziele in England starten sollten. Wenn man sich aber genauer mit der Materie beschäftigt, ergeben sich schnell viele Fragen, die in der Literatur nicht oder nur unzureichend beantwortet werden. Das ist umso seltsamer, weil hier die Möglichkeit besteht, diese Anlagen jeweils als Museum zu besichtigen und sich somit direkt vor Ort ein Bild zu machen. Dieser Bericht ist Ergebnis eines solchen Besuches.

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Kindsbach Underground Facility - SOC 3

In den zwanziger Jahren wurde von der am 29.07.1919 von Wilhelm Würmell gegründeten Firma Formsandwerke Ludwigshafen am Rhein ein Gelände in Kindsbach (westlich von Kaiserslautern) erworben. Bis 1937 wurde es als Sandgrube zum Abbau von Formsand für Gießereizwecke bewirtschaftet. Dazu wurde der Sand in Transportkübeln mit Hilfe einer Seilbahn über Kindsbach hinweg bis zu den Bahngleisen transportiert. So entstand nach und nach am Hang eine grubenförmige Geländeformation.

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Augen in Nacht und Sturm - Die Entwicklung der Funkmeßtechnik


Heinrich Hertz stellte 1886 beim experimentellen Nachweis von elektromagnetischen Wellen fest, daß Radiowellen von metallischen Gegenständen reflektiert werden. Elf Jahre später wiederholte der Inder Jagadis Chandra Bose die Hertzschen Versuche in Kalkutta, diesmal jedoch mit einer kürzeren Wellenlänge. Gegen 1900 wies Nikolas Tesla das erste mal auf die Möglichkeit der Funkortung nach dem Rückstrahlprinzip hin. Am 30. April 1904 meldete der deutsche Wissenschaftler Christian Hülsmeyer beim Reichspatentamt ein Verfahren an, um entfernte metallische Gegenstände mittels elektrischer Wellen einem Beobachter zu melden. Das Radar war geboren. Was eigentlich der Handelsschiffahrt zugute kommen sollte, geriet erst einmal in die Hände des Militärs. Vor und während des Zweiten Weltkriegs entwickelten die Techniker immer leistungsfähigereGeräte.

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Westwall: Festungswerk Gerstfeldhöhe

Im Zuge des Westwallbaues wurde ab 1937 zwischen der Weißenburger Senke und der Eifel der Bau von elf Festungswerken in der Ausbaustärke A (3.50 m Wand- und Deckenstärke aus Stahlbeton) projektiert. Das größte in diesem Rahmen begonnene Festungswerk befand sich südlich von Pirmasens auf der "Gerstfeldhöhe". Hier sollte diesem Festungswerk, bestehend aus in den Berg minierten Kampf- und Versorgungshohlgängen, eine tragende Rolle im Verteidigungskonzept des dortigen Westwallabschnittes zukommen. Insgesamt war vorgesehen, dass vierzehn Kampf- und Beobachtungsstände, darunter als größtes Bauwerk das B-Werk 124 bei Obersimten, an das ca. 14 km umfassende Stollensystem angeschlossen werden sollten. Über die fünf geplanten Eingänge sollte die Besatzung von achthundert Mann in einer unterirdischen Kasernenanlage sowie der Nachschub per Lkw Zugang haben.

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Alt-Garge - Kraftwerk Ost-Hannover und KZ-Außenlager

In den ersten Jahrzehnten des zwanzigsten Jahrhunderts führte die zunehmende Elektrifizierung von Haushalten, Gewerbe und Industrie zu einem stetig wachsenden Stromverbrauch. Immer mehr Häuser und Betriebe bekamen elektrisches Licht, Gaslaternen wurden vielerorts durch elektrische Beleuchtung ersetzt, Elektromotoren verdrängten den Dampfantrieb. Als zum Ende der dreißiger Jahre die Kriegsvorbereitungen der Nationalsozialisten auf Hochtouren liefen, resultierte dies natürlich zusätzlich reichsweit in einem stark gestiegenen Strombedarf. Um die Nachfrage decken zu können, begannen auch die Hamburger Electricitäts-Werke (HEW) 1938/1939 mit der Planung eines zusätzlichen Kohle-Großkraftwerkes mit einer Leistung von rund einhundertundvierzig Megawatt.

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