• Start

Der Agentenfunk der deutschen Abwehr in Hamburg

Der Teil der Abwehr, der während des Zweiten Weltkriegs für den Funkverkehr mit den Agenten im Ausland zuständig war, trug den Namen "Geheimer Funkmeldedienst des OKW - Amt Ausland" und befand sich zunächst in Stahnsdorf bei Berlin. Die Abkürzung "OKW" (Oberkommando der Wehrmacht) im Namen der Dienststelle lässt darauf schließen, daß diese übergeordnet sowohl für Heer Luftwaffe als auch Marine zuständig war. Aus Tarnungsgründen trug die Dienststelle nach außen hin den Namen "Heeresneubauamt". Neben dem Funkverkehr mit den Funkmeldestaffeln der Wehrkreise, den sog. Funkmeldeköpfen, wurde hier auch der Funkverkehr mit Agenten im Ausland betrieben.

Weiterlesen

Die Strassenbau-Versuchsstrecke Braunschweig

Wer das Wort "Versuchsstrecke" oder "Teststrecke" im Zusammenhang mit Braunschweig hört, denkt meist zunächst an die Versuchsanlage für die Magnetschwebebahn Transrapid, eventuell auch an die Teststrecke der Volkswagen AG in Ehra-Lessin. Selbst alteingesessene Braunschweiger wissen meist überhaupt nichts von der Versuchsstrecke, um die es hier geht.

Weiterlesen

Uboot-Bunkerwerft Valentin, Bremen-Farge

Zu Kriegsbeginn verfügte die deutsche Marine über 57 U-Boote, von denen lediglich 25 Atlantik-tauglich waren. Anfang des Jahres 1940 setzte Vizeadmiral Dönitz bei Hitler den totalen U-Bootkrieg durch. Im Klartext hieß das, dass jedes aufgespürte U-Boot oder Schiff der Alliierten ohne Vorwarnung angegriffen und versenkt werden sollte.

Weiterlesen

Die V-2 und V-3 Anlagen am Pas-de-Calais

Immer wieder liest man von den riesigen Bunkern am Pas de Calais, von denen aus die deutschen "Vergeltungswaffen" gegen Ziele in England starten sollten. Wenn man sich aber genauer mit der Materie beschäftigt, ergeben sich schnell viele Fragen, die in der Literatur nicht oder nur unzureichend beantwortet werden. Das ist umso seltsamer, weil hier die Möglichkeit besteht, diese Anlagen jeweils als Museum zu besichtigen und sich somit direkt vor Ort ein Bild zu machen. Dieser Bericht ist Ergebnis eines solchen Besuches.

Weiterlesen

Kindsbach Underground Facility - SOC 3

In den zwanziger Jahren wurde von der am 29.07.1919 von Wilhelm Würmell gegründeten Firma Formsandwerke Ludwigshafen am Rhein ein Gelände in Kindsbach (westlich von Kaiserslautern) erworben. Bis 1937 wurde es als Sandgrube zum Abbau von Formsand für Gießereizwecke bewirtschaftet. Dazu wurde der Sand in Transportkübeln mit Hilfe einer Seilbahn über Kindsbach hinweg bis zu den Bahngleisen transportiert. So entstand nach und nach am Hang eine grubenförmige Geländeformation.

Weiterlesen

Augen in Nacht und Sturm - Die Entwicklung der Funkmeßtechnik


Heinrich Hertz stellte 1886 beim experimentellen Nachweis von elektromagnetischen Wellen fest, daß Radiowellen von metallischen Gegenständen reflektiert werden. Elf Jahre später wiederholte der Inder Jagadis Chandra Bose die Hertzschen Versuche in Kalkutta, diesmal jedoch mit einer kürzeren Wellenlänge. Gegen 1900 wies Nikolas Tesla das erste mal auf die Möglichkeit der Funkortung nach dem Rückstrahlprinzip hin. Am 30. April 1904 meldete der deutsche Wissenschaftler Christian Hülsmeyer beim Reichspatentamt ein Verfahren an, um entfernte metallische Gegenstände mittels elektrischer Wellen einem Beobachter zu melden. Das Radar war geboren. Was eigentlich der Handelsschiffahrt zugute kommen sollte, geriet erst einmal in die Hände des Militärs. Vor und während des Zweiten Weltkriegs entwickelten die Techniker immer leistungsfähigereGeräte.

Weiterlesen