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Luftmunitionsanstalt 4/XI Höfer und U-Verlagerung LÖWE, Mariaglück

Schacht Mariaglück - U-Verlagerung "Löwe"


Die bergbauliche Geschichte Höfers reicht zurück bis ins Jahr 1906 zur Gründung der Gewerkschaft Mariaglück - zunächst in Gotha. Am 11. März 1910 wurde dann die Bergbaugesellschaft Mariaglück mbH in Celle gegründet. Bei ersten Probebohrungen war man bei einer Teufe von 120m auf einen Salzstock gestoßen, weitere Bohrungen folgten. Im Jahr 1910 begannen die ersten Bergleute mit dem Ausbau zweier Schächte (Schacht Mariaglück in Höfer und etwa 1.300m entfernt Schacht Fallersleben bei Habighorst). Im Jahr 1911 wurde eine Bergwerksgesellschaft gegründet, die 1916 in Habighorst mit der Förderung beginnen konnte. Nachdem die beiden Schächte miteinander verbunden waren, nahm 1922 auch Mariaglück die Förderung auf. 1924 wurde Schacht Fallersleben bereits wieder stillgelegt und sorgte nur noch für die Bewetterung der Anlage. Bis 1943 hatte man die Jahresproduktion auf rund 240.000 Tonnen gesteigert.

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US Border Station Wurmberg (Harz)

Gegenüber dem Brocken, in der Nähe von Braunlage, liegt der Wurmberg (971m ü.NN). Hier oben errichteten die NSA und die ASA (US Army Security Agency, später INSCOM = Intelligence and Security Command) 1972 einen 81 Meter hohen Turm. Interessanterweise wurde das Bauwerk von oben nach unten gebaut, d.h. der obere Teil wurde immer wieder etwas angehoben und dann ein neues Segment am Fuß eingefügt.

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Der Kennedy-Bunker auf Peanut Island

Kennedy-Bunker - das klingt nach Regierungsbunker oder Präsidenten-Schutzraum, nach einem großen Ausweichsitz, von dem aus Präsident John F. Kennedy im Kriegsfall die Vereinigten Staaten von Amerika regiert hätte. Unwillkürlich denkt man an die deutsche Dienststelle Marienthal an der Ahr, an das Objekt 17/5001 des Nationalen Verteidigungsrates der DDR unter Erich Honecker oder, näher liegend, an den Senats- und Kongress-Bunker unter dem Greenbrier Resort in West Virginia. Doch weit gefehlt: Die bisher bekannten, so genannten Kennedy-Bunker sind kleine, einfache Schutzbauten, wie sie rudimentärer kaum sein könnten.

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Der Großschutzraum in der U-Bahnstation Bonn Hauptbahnhof

 

Tagtäglich wird die U-Bahnstation am Bonner Hauptbahnhof von mehreren tausend Menschen frequentiert. Ob als eigentliches Fahrtziel, Durchgangsstation oder Umsteigebahnhof gleicht dieser U-Bahnhaltepunkt äußerlich denen vieler anderer deutscher U-Bahnstationen. Triste, rein funktional gestaltete Zugangstunnel für Fußgänger, rutschfester Fußbodenbelag aus Gumminoppen sowie farblich wenig geschmackvoll im Charme der 70er und 80er Jahre gestaltete Wandverkleidungen und Bestuhlungen prägen das Erscheinungsbild im Bahnsteigbereich.

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Bunker in Hamburg: OP-Bunker

Obwohl Krankenhäuser, Lazarette und Hospitale auch im Zweiten Weltkrieg unter besonderem Schutz durch die Genfer Konventionen standen, wußte man doch nicht, ob sich der Feind daran halten würde. Darüber hinaus hatte ein Luftalarm natürlich auch in den Kliniken Geltung und sämtliche Personen mußten sich in Luftschutzbunker oder andere Luftschutzräume begeben.

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