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Der Stichkanal nach Osnabrück und seine historischen Brücken

 Binnenwasserstraßen sind, solange sie wirtschaftlich genutzt werden, einer stetigen Erneuerung und Anpassung an geänderte Verkehrsanforderungen ausgesetzt. Erhaltene Relikte aus der Bauzeit der heute noch genutzten Kanäle sind daher selten geworden. 

Der ab 1905 gebaute Mittellandkanal als wichtige Verbindung der Industriegebiete an Rhein und Ruhr mit Elbe und Weser wurde bereits ab den 1960er Jahren für die Erfordernisse der modernen Binnenschifffahrt ausgebaut. Dabei wurde nicht nur das Kanalbett verbreitert und vertieft, es wurden auch alle 312 Kanalbrücken durch Neubauten ersetzt. Nachdem der Ausbau des Mittellandkanals abgeschlossen war, waren allein die Stich- und Zweigkanäle noch weitgehend in ihrem Originalzustand erhalten. So auch der Stichkanal nach Osnabrück, der nun aber ebenfalls ausgebaut wird und dabei die letzten noch erhaltenen Bauten aus der Entstehungszeit verliert.

 

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Langwellensender Erching

1953 wurde in der Nähe von Erching in Bayern (ca. zwanzig Kilometer nördlich von München) ein Langwellensender mit einem 256m hohen Mast aufgebaut. Hierbei handelte es sich um einen gegen Erde isolierten, abgespannten Stahlfachwerkmast mit zwölf Dachkapazitätsabspannungen. Der Sender mit einer Leistung von einem Megawatt auf 173 kHz wurde für den amerikanischen Radiosender "Voice of America" (VOA) betrieben und war zu dieser Zeit der stärkste Rundfunksender Europas. 

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Der Neon-Friedhof von Las Vegas

Glühende Hitze, etwas niedriges Buschwerk, ein paar alte Telefonmasten und sonst nichts als Wüstensand. Doch inmitten dieser Einöde liegen riesige Objekte, Reklameschilder mit Tausenden und Abertausenden von Glühbirnen, inzwischen glanzlos gewordene Relikte vergangener Zeiten. Wir sind auf dem "Neon-Boneyard" von Las Vegas.

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Das französische Armeemunitionsdepot No. 58 in Offenburg-Waltersweier

Das hier beschriebene, ehemalige französische Depot befindet sich bei Offenburg-Waltersweier im Gottswald. Die Stadt Offenburg liegt in der Ortenau östlich der A5 zwischen Karlsruhe und Freiburg. Das gesamte Depot unterteilte sich in zwei getrennte Depoteinheiten, die ca. 200m voneinander entfernt liegen. In diesem Bericht wird nur das südliche Depot beschrieben, es ist das deutlich größere.

 

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Der Agentenfunk der deutschen Abwehr in Hamburg

Der Teil der Abwehr, der während des Zweiten Weltkriegs für den Funkverkehr mit den Agenten im Ausland zuständig war, trug den Namen "Geheimer Funkmeldedienst des OKW - Amt Ausland" und befand sich zunächst in Stahnsdorf bei Berlin. Die Abkürzung "OKW" (Oberkommando der Wehrmacht) im Namen der Dienststelle lässt darauf schließen, daß diese übergeordnet sowohl für Heer Luftwaffe als auch Marine zuständig war. Aus Tarnungsgründen trug die Dienststelle nach außen hin den Namen "Heeresneubauamt". Neben dem Funkverkehr mit den Funkmeldestaffeln der Wehrkreise, den sog. Funkmeldeköpfen, wurde hier auch der Funkverkehr mit Agenten im Ausland betrieben.

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Die Strassenbau-Versuchsstrecke Braunschweig

Wer das Wort "Versuchsstrecke" oder "Teststrecke" im Zusammenhang mit Braunschweig hört, denkt meist zunächst an die Versuchsanlage für die Magnetschwebebahn Transrapid, eventuell auch an die Teststrecke der Volkswagen AG in Ehra-Lessin. Selbst alteingesessene Braunschweiger wissen meist überhaupt nichts von der Versuchsstrecke, um die es hier geht.

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