In den ersten Jahrzehnten des zwanzigsten Jahrhunderts führte die zunehmende Elektrifizierung von Haushalten, Gewerbe und Industrie zu einem stetig wachsenden Stromverbrauch. Immer mehr Häuser und Betriebe bekamen elektrisches Licht, Gaslaternen wurden vielerorts durch elektrische Beleuchtung ersetzt, Elektromotoren verdrängten den Dampfantrieb. Als zum Ende der dreißiger Jahre die Kriegsvorbereitungen der Nationalsozialisten auf Hochtouren liefen, resultierte dies natürlich zusätzlich reichsweit in einem stark gestiegenen Strombedarf. Um die Nachfrage decken zu können, begannen auch die Hamburger Electricitäts-Werke (HEW) 1938/1939 mit der Planung eines zusätzlichen Kohle-Großkraftwerkes mit einer Leistung von rund einhundertundvierzig Megawatt.
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Hitlers Idee von Trutzburgen für die Großstädte, gigantischen Flaktürmen, wurde in den Städten Hamburg, Berlin und Wien zu Beginn der vierziger Jahre Wirklichkeit. Flaktürme wurden immer paarweise errichtet - ein Gefechtsturm, der die Geschütze trug und ein Leitturm, in dem die Feuerleitung Platz fand. Manchmal war auf dem Leitturm sogar ein Radargerät vom Typ Würzburg oder Würzburg Riese montiert.
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Zu der Ausstellung The Story of Berlin gehört auch die Besichtigung eines "Atombunkers" unter dem Komplex "Kudamm-Karree". Der Eintritt ist nicht unbedingt günstig, aber die Organisatoren haben sich schon einige Mühe gegeben. Insgesamt ist die Ausstellung mit viel Aufwand gemacht und keineswegs uninteressant. Der Hauptanziehungspunkt für Bunker-Bekloppte ist natürlich der Besuch des Atombunkers.
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Geister-Autobahnen - aufgegebene oder nie fertig gestellte Teilstücke des Autobahnnetzes gibt es heute im dicht besiedelten Deutschland nur noch selten. Zu den bekanntesten Relikten dieser Art gehören sicherlich die "Strecke 46" zwischen Rhön und Spessart, die spätere Transit-Autobahn A24 zwischen Hamburg und Berlin, deren Bauvorleistungen jahrzehntelang brach lagen oder der alte Streckenverlauf des AVUS-Zubringers im Bereich der ehemaligen Grenzübergangsstelle Dreilinden/Drewitz bei Berlin. Doch auch mitten in Niedersachsen lassen sich noch solche Überbleibsel entdecken.
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An der dänischen Westküste nordwestlich von Esbjerg existierte am Ende des Zweiten Weltkriegs für einige Jahre eines der größten mit Deutschen belegten Flüchtlingslager. Nur wenige Kilometer von der Nordseeküste entfernt bewohnten ab 1945 in Spitzenzeiten über 35.000 Menschen auf dem Gelände eines Militärlagers der ehemaligen deutschen Wehrmacht quasi eine eigene Stadt. Wie es dazu kam, was dort geschah und welche Auswirkungen dieses Phänomen hatte, will der folgende Aufsatz untersuchen – und einen Blick in die Zukunft werfen, denn durch die Aktivitäten einer dänischen Kulturinitiative des Vardemuseums zeichnet sich die Möglichkeit einer interessanten Zukunft für die Anlage ab.
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