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Die Zerstörung Hamburgs im Zweiten Weltkrieg

Während der Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs wurde Hamburg zu großen Teilen zerstört. Noch über Jahrzehnte prägten die Spuren der Zerstörung an vielen Stellen das Stadtbild. Aus Fotos und Ausstellungen sind die Bilder vielen Menschen bekannt. Welche Ausmaße die Zerstörung aber insgesamt hatte, lässt sich heute nur noch schwer nachempfinden. Im Jahr 1954 fasste Arthur Dähn, langjähriger Mitarbeiter der Baubehörde und maßgeblich am Wiederaufbau Hamburgs beteiligt, die Schäden in Zahlen und Tabellen zusammen und vermittelte so einen Überblick über die weitreichenden Kriegsschäden. Mit freundlicher Genehmigung geben wir den Text hier im Original-Wortlaut wieder.

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Der Großschutzraum in der U-Bahnstation Bonn Hauptbahnhof

 

Tagtäglich wird die U-Bahnstation am Bonner Hauptbahnhof von mehreren tausend Menschen frequentiert. Ob als eigentliches Fahrtziel, Durchgangsstation oder Umsteigebahnhof gleicht dieser U-Bahnhaltepunkt äußerlich denen vieler anderer deutscher U-Bahnstationen. Triste, rein funktional gestaltete Zugangstunnel für Fußgänger, rutschfester Fußbodenbelag aus Gumminoppen sowie farblich wenig geschmackvoll im Charme der 70er und 80er Jahre gestaltete Wandverkleidungen und Bestuhlungen prägen das Erscheinungsbild im Bahnsteigbereich.

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Das Volksbad Nürnberg

Das Nürnberger Volksbad wurde im Vergleich zu seinen Pendants in anderen großen Städten relativ spät, nämlich in den Jahren 1911 bis 1913 errichtet. Zu diesem Zeitpunkt war beispielsweise das "Müllersche Volksbad" in München schon seit zehn Jahren in Betrieb. Bereits in den Jahrzehnten vor Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts gab es entsprechende Vorstöße seitens der Stadt, in Nürnberg eine öffentliche Badeanstalt zu errichten. Bedarf für eine solche Einrichtung bestand in so fern, dass sich die Bevölkerung in der Zeit von 1850 bis 1910 nahezu versiebenfachte - 1910 waren es bereits 350.000 Menschen.

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Objekt 17/5001 - der Honecker-Bunker bei Prenden

Mehr als 84.000 Tonnen Beton schlummern nördlich von Berlin versteckt im Barnimer Wald. Hier hätten Erich Honecker und der Nationale Verteidigungsrat (NVR) der DDR im Krisenfall Zuflucht gesucht. Der Bunker gilt als das technisch vollkommenste Schutzbauwerk auf dem Gebiet der ehemaligen DDR und wurde von 1978 an in nur fünf Jahren Bauzeit fertig gestellt. Von der Inbetriebnahme 1983 bis zum Mauerfall war die Ausweichführungsstelle (AFüSt) des NVR rund um die Uhr mit einer "Minimal-Mannschaft" belegt und wäre innerhalb kürzester Zeit voll einsatzfähig gewesen.

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Strecke 77 - Autobahn-Relikte zwischen Kassel und Ruhrgebiet

Eine beinahe vergessene Autobahn am östlichen Rande des Ruhrgebietes, auf der niemals Autos gefahren sind? Die gibt es, die "Strecke 77", die als Anschluß von Hamm in Richtung Kassel geplant war und deren Bau kurz vor Kriegsausbruch 1939 auf vollen Touren lief. Noch heute zeugen zahlreiche bauliche Vorleistungen als Überreste "mitten in der Landschaft" von dieser so später nicht mehr realisierten Trasse.

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U-Boot-Bunker in Hamburg

 

Durch den U-Boot-Krieg im Atlantik und die Eroberung Frankreichs im Mai/Juni 1940 entstanden im U-Boot Bunkerbau neue Prioritäten, so dass Bauprogramme für das damalige Reichsgebiet erstmals zurück gestellt wurden. Nur die U-Boot Bunker für die kriegswichtigen Hamburger Werften sollten vorerst gebaut werden: "Elbe II", "Fink II", "Hamburg I", "Hummel" und das Projekt "Wenzel" in Wedel.

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