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Augen in Nacht und Sturm - Die Entwicklung der Funkmeßtechnik


Heinrich Hertz stellte 1886 beim experimentellen Nachweis von elektromagnetischen Wellen fest, daß Radiowellen von metallischen Gegenständen reflektiert werden. Elf Jahre später wiederholte der Inder Jagadis Chandra Bose die Hertzschen Versuche in Kalkutta, diesmal jedoch mit einer kürzeren Wellenlänge. Gegen 1900 wies Nikolas Tesla das erste mal auf die Möglichkeit der Funkortung nach dem Rückstrahlprinzip hin. Am 30. April 1904 meldete der deutsche Wissenschaftler Christian Hülsmeyer beim Reichspatentamt ein Verfahren an, um entfernte metallische Gegenstände mittels elektrischer Wellen einem Beobachter zu melden. Das Radar war geboren. Was eigentlich der Handelsschiffahrt zugute kommen sollte, geriet erst einmal in die Hände des Militärs. Vor und während des Zweiten Weltkriegs entwickelten die Techniker immer leistungsfähigereGeräte.

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Festung Krakau - eine Zusammenfassung

Im polnischen Internet findet man bereits viele verschiedene Beiträge zur k.u.k. Festung Krakau, allerdings keine Informationen auf Deutsch. Thomas Schwarz lebt seit acht Jahren als Deutscher in Krakau und die Festungsanlagen haben ihn von Anfang an fasziniert. Aus diesem Grund hat er einige Fakten aus polnischen Quellen zusammengefasst.

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Der Spitlertor-Turm in Nürnberg


Der Name Spitlertor-Turm leitet sich von einem einst in der Nähe gelegenen Spital ab. Der Turm wurde erstmalig im Jahre 1377 erwähnt, zu diesem Zeitpunkt befand sich er sich bereits in Bau. Fertiggestellt wurde das Bauwerk im Jahre 1385. Die Stadtmauer existierte damals bereits in einer dritten Variante, die häufigen Veränderungen waren durch das stetige Wachstum der Stadt notwendig geworden. Lediglich im Bereich der heutigen nördlichen Altstadt gab es so gut wie keine Veränderung der Lage der Stadtmauern.

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Die unterirdisch verbunkerte Fahrzeughalle der Feuerwache 1 in Wiesbaden

Als logische Konsequenz eines sich zuspitzenden Ost-West-Konfliktes und dem immer problematischeren Zuwachs des innerstädtischen Fahrzeugverkehrs, begann man in den frühen 60er Jahren der BRD mit einer Vielzahl von Forschungsstudien, die Möglichkeiten der Kombination von unterirdischen Verkehrsbauwerken mit Luftschutzanlagen des zivilen Bevölkerungsschutzes zu untersuchen. Länder wie Schweden, Schweiz oder die Niederlande galten hier als Vorbild, konnten sie doch zu diesem Zeitpunkt bereits konkrete Schutzraumbauten in Tiefgaragen und U-Bahnstationen vorweisen. In Westdeutschland sollte es die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden sein, die sich als Vorreiter bei der frühzeitigen Errichtung dieser Mehrzweckschutzbauwerke hervortat.

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4. Mai 1945 - Kapitulation auf dem Timeloberg bei Lüneburg

Der 8. Mai 1945 markiert das Ende des Zweiten Weltkriegs. Wesentlich unbekannter, aber zumindest für den norddeutschen Raum ebenso bedeutsam war die vorausgegangene Teilkapitulation am 4. Mai 1945 in der Nähe von Lüneburg. In dieser Hinsicht waren somit nicht nur Reims und Berlin Schauplätze der Weltgeschichte, auch ein schlichter, unscheinbarer Heidehügel spielte damals eine wichtige Rolle.

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Titan II Raketensilo Green Valley, Arizona

Zugegeben, dieses Objekt liegt nicht gerade in Deutschland, aber es wenn es zum Einsatz gekommen wäre, hätte dies auch auf Deutschland Einfluß gehabt - verheerenden, wie man annehmen muß. Zudem ist  es eine hochinteressante, wenig bekannte Attraktion für den nächsten USA-Urlaub.

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