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Heeresmunitionsanstalt Celle-Scheuen

Schon 1870/71 wurde nahe des kleinen Ortes Scheuen bei Celle ein Schießplatz für die Reichswehr eingerichtet. Im Ersten Weltkrieg kam dann ein Marineflugplatz hinzu.

In den Jahren 1934 bis 1939 wurde eine Munitionsanstalt mit mehr als zweihundert Gebäuden errichtet. Für die leitenden Mitarbeiter entstand eine Siedlung mit 24 Wohnungen in zwölf Doppelhäusern. Gefertigt wurde Infanteriemunition, Handgranaten sowie Panzerabwehrgeschosse. Die Arbeit in der Fabrik wurde zum größten Teil von rund 400 Zwangsarbeitern verrichtet, die, getrennt nach Geschlecht, in zwei Lagern untergebracht waren. Es handelte sich hauptsächlich um Serben und Jugoslawen, später auch um Russen und Belgier. Auch viele Frauen aus der Umgebung wurden zur Arbeit in der MunA dienstverpflichtet.

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Fliegerhorst Fassberg

Schon Ende 1933 wurde im Bereich des Fassbergs zwischen Munster und Celle unter größter Geheimhaltung mit dem Bau eines Flugplatzes begonnen. Ausschlaggebend für die Standortwahl waren die Nähe zu verschiedenen Fliegerschießplätzen und die gute Tarnung durch ausgedehnte Waldgebiete. Die ansässigen Landwirte waren darüber natürlich nicht gerade erfreut, verloren sie hierdurch doch viel Land und ernteten dafür nichts als Unruhe und Einschränkungen. Zunächst wurde ein Anschlußgleis geschaffen, um den Materialtransport zu erleichtern. Kurz darauf war das Flugfeld mehr oder minder fertiggestellt, ebenso drei Hallen und einige Unterkunfts-Baracken (diese wurden später durch feste Gebäude ersetzt). Zunächst gab es Probleme mit dem Boden, der die schweren Bomber kaum aushielt. Durch umfangreiche Erdarbeiten und Einrichtung betonierter Startbahnen wurden diese aber gelöst.

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Berlin: Mehrzweckanlage Kudamm-Karee

Zu der Ausstellung The Story of Berlin gehört auch die Besichtigung eines "Atombunkers" unter dem Komplex "Kudamm-Karree". Der Eintritt ist nicht unbedingt günstig, aber die Organisatoren haben sich schon einige Mühe gegeben. Insgesamt ist die Ausstellung mit viel Aufwand gemacht und keineswegs uninteressant. Der Hauptanziehungspunkt für Bunker-Bekloppte ist natürlich der Besuch des Atombunkers.

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Flugplätze im Raum Celle

Der Flugplatz Celle-Scheuen

Fliegerische Aktivitäten im Raum Celle gab es schon seit Anfang des 20.Jahrhunderts. In einer zeitgenössischen Anzeige der hiesigen Zeitung an einem Tag des Jahres 1910 wurde die Celler Bevölkerung aufgerufen, zur Scheuener Heide zu wandern, um dort den Flugversuchen eines Herrn Schlüter mit seinem Flugapparat beizuwohnen. Somit kann man zu Recht behaupten, daß in Scheuen das erste Fluggelände im Umkreis um Celle vorhanden war.

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Die Zonengrenze bei Hötensleben

Etwa 15km südlich von Helmstedt liegt, direkt östlich der ehemaligen Zonengrenze, der kleine Ort Hötensleben. Hier hat man sich vor einiger Zeit entschieden, einen Teil der DDR-Grenzanlagen nicht ab- bzw. wieder aufzubauen und so ein Mahnmal zu setzen.

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Munitionsniederlage Lüneburg-Tiergarten

Im März 1937 wurde der Wehrmacht von der Stadt Lüneburg ein Stück Land von etwas mehr als zwanzig Hektar im Lüneburger Tiergarten-Forst zur Verfügung gestellt, um dort einen Schießstand und eine Munitionsniederlage zu errichten. Gebaut wurden dann neben dem Schießstand einige Gebäude und Baracken sowie vier Bunker.

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