• Start

Flugzeugwerk und Flugplatz Wenzendorf

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 traf das Reichsluftfahrtministerium Vorkehrungen zum Aufbau einer starken Reichsluftwaffe. Offenbar auf die direkte Anregung des Ministeriums hin wurden eine Vielzahl von Firmen in Deutschland aufgefordert, ihren Betrieben Flugzeugbausparten anzugliedern bzw. die Kapazitäten ihrer Luftwerften auszuweiten. Das Deutsche Reich stellte zu diesem Zweck Großbauaufträge in Aussicht und übernahm zu einem erheblichen Teil die Finanzierung dieser Flugzeugwerke.

Weiterlesen

Der dritte Interkontinentale Flughafen in Nordrhein-Westfalen

In den Jahren 1969 bis 1973 kam es im stillen Münsterland zwischen Sendenhorst, Albersloh und Drensteinfurt zu einer ungewöhnlichen, aber wahren Geschichte… Man mag im Nachhinein gar nicht glauben, dass hier ein Milliardenprojekt geplant wurde, das am Ende erst durch die damalige britische Besatzungsmacht und durch die Bundesregierung gestoppt wurde. Überhaupt war das Münsterland in den 1960er bis 1980er Jahren als Standort mehrerer Großprojekte vorgesehen.

Weiterlesen

Objekt 17/5001 - der Honecker-Bunker bei Prenden

Mehr als 84.000 Tonnen Beton schlummern nördlich von Berlin versteckt im Barnimer Wald. Hier hätten Erich Honecker und der Nationale Verteidigungsrat (NVR) der DDR im Krisenfall Zuflucht gesucht. Der Bunker gilt als das technisch vollkommenste Schutzbauwerk auf dem Gebiet der ehemaligen DDR und wurde von 1978 an in nur fünf Jahren Bauzeit fertig gestellt. Von der Inbetriebnahme 1983 bis zum Mauerfall war die Ausweichführungsstelle (AFüSt) des NVR rund um die Uhr mit einer "Minimal-Mannschaft" belegt und wäre innerhalb kürzester Zeit voll einsatzfähig gewesen.

Weiterlesen

Bunker in Hamburg: Flakturm Wilhelmsburg (Gefechtsturm VI)

Hitlers Idee von Trutzburgen für die Großstädte, gigantischen Flaktürmen, wurde in den Städten Hamburg, Berlin und Wien zu Beginn der vierziger Jahre Wirklichkeit. Flaktürme wurden immer paarweise errichtet - ein Gefechtsturm, der die Geschütze trug und ein Leitturm, in dem die Feuerleitung Platz fand. Manchmal war auf dem Leitturm sogar ein Radargerät vom Typ Würzburg oder Würzburg Riese montiert.

Weiterlesen

Ayers Kaserne "The Rock" in Kirchgöns/Hessen

Auf dem ehemaligen Fliegerhorst der Luftwaffe in Kirchgöns entstand nach dessen totaler Zerstörung durch die Airforce in der Nachkriegszeit eine US Kaserne, die aufgrund der erhöhten Lage und dem sehr steinigen Untergrund von den Amerikanern "The Rock" genannt wurde. Im Jahre 1952 wurde die Kaserne fertiggestellt und in Erinnerung an den im 2. Weltkrieg gefallenen SSG Lovall E. Ayers auf seinen Namen getauft. Die Kaserne beheimatete die 1st Brigade und 3rd Armored Division der US Streitkräfte, die auf diesem riesigen Areal knapp 7.000 Soldaten und ca. 350 gepanzerte Fahrzeuge stationierte. Die Familien der Soldaten wurden in sog. Housing Areas in Wetzlar und im nur fünf Kilometer entfernten Butzbach untergebracht. Es gab mehrere Einkaufsmöglichkeiten in Butzbach, Friedberg und Gießen, wo in allen Städten größere US Einheiten stationiert waren. Auf dem Gelände der Ayers Kaserne wurde nun ein eigener Gleisanschluss samt großen Verladerampen zum Verladen bzw. Transportieren von gepanzerten Fahrzeugen in die Manövergebiete und zum schnellen Abtransport an die möglichen Strategischen Punkte während des Kalten Krieges gebaut. Folgende Einheiten kamen später noch dazu: 1.Btl Air Defense Artillery. 1 Brig., 3.Btl.36.Infantery Brigade, 2.,3.Btl 33 Armoured Brigade, 2 Btl. 32 Armoured Brigade.

Weiterlesen

Alt-Garge - Kraftwerk Ost-Hannover und KZ-Außenlager

In den ersten Jahrzehnten des zwanzigsten Jahrhunderts führte die zunehmende Elektrifizierung von Haushalten, Gewerbe und Industrie zu einem stetig wachsenden Stromverbrauch. Immer mehr Häuser und Betriebe bekamen elektrisches Licht, Gaslaternen wurden vielerorts durch elektrische Beleuchtung ersetzt, Elektromotoren verdrängten den Dampfantrieb. Als zum Ende der dreißiger Jahre die Kriegsvorbereitungen der Nationalsozialisten auf Hochtouren liefen, resultierte dies natürlich zusätzlich reichsweit in einem stark gestiegenen Strombedarf. Um die Nachfrage decken zu können, begannen auch die Hamburger Electricitäts-Werke (HEW) 1938/1939 mit der Planung eines zusätzlichen Kohle-Großkraftwerkes mit einer Leistung von rund einhundertundvierzig Megawatt.

Weiterlesen