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Greenbrier - Ausweichsitz des US-Senats und Repräsentantenhauses

Die meisten unserer Leser haben sicherlich schon von der Dienststelle Marienthal, dem sogenannten Regierungsbunker, gehört und auch die verschiedenen Ausweich-Führungsstellen der ehemaligen DDR-Regierungsorgane sind zum Teil recht gut dokumentiert. Hierzulande naturgemäß weniger bekannt sind die Anstrengungen, die die USA während des Kalten Krieges zum Schutz ihrer Regierung unternahmen. Wir hatten die Gelegenheit, zumindest einen kurzen Blick hinter die Kulissen einer dieser Anlagen zu werfen.

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Autobahn - Grenzübergangsstelle Dreilinden-Drewitz

Wer heute auf der A115 von Süden nach Berlin hineinfährt, den erinnert nur sehr wenig an eine nicht allzu ferne Vergangenheit. Hier befand sich die GUSt (Grenzübergangsstelle) Dreilinden-Drewitz und der alliierte Kontrollpunkt Checkpoint Bravo. Bis auf einen Wachturm, der heute von einem Verein erhalten wird, wurde praktisch alles abgerissen und wich dem Gewerbegebiet Europarc Dreilinden. Dabei hat diese Ecke auch und gerade durch 28 Jahre Mauer eine Menge Spuren der Geschichte er- und behalten.

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US-Fernmeldestation Bocksberg (Harz)

Der Bocksberg bei Hahnenklee (südlich von Goslar) ist mit einer Höhe von 727 Metern zwar nicht gerade die höchste Erhebung der Gegend, war aber als Standort für eine militärische Funk-Relaisstation während des Kalten Krieges durchaus geeignet. Von 1950 bis zum Sommer 1992 betrieben das 5th Signal Command (Stammstandort Mannheim), das 102nd Signal Battalion und die 4th Signal Group der US Army hier eine eher unspektakuläre Anlage. Teilweise arbeitete auch Personal der Signal Support Company Berlin im Objekt.

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NVA Flugabwehrraketen-Stellung Klosterfelde

Im August des Jahres 1952 beschloß die DDR, eigene fliegende Einheiten aufzustellen, daneben wurden natürlich auch Flugabwehrstrukturen aufgebaut, die zuerst noch mit klassischen Flak-Geschützen ausgestattet waren. Anfang der sechziger Jahre wurde dann mit der Einführung sowjetischer Flugabwehr-Raketenkomplexe (FRK) begonnen. Neben mobilen Truppenteilen gab es auch eine größere Zahl stationärer Stellungen, die sich, ähnlich einem Nord-Süd-Gürtel, über die DDR verteilten.

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Peiler DF-Station Schleswig

Bei dieser Installation der US Army handelte es sich nicht um einen klassischen "Horchposten", die Aufgabe bestand vielmehr in der Lokalisierung des Ursprungs bestimmter Funksignale (DF = Direction Finding). Als Antennenanlage kam dazu eine sog. Wullenweber-Antenne vom Typ AN/TRD-15 zum Einsatz - übrigens eine relativ kleine Version dieses Antennentyps. Diese, ringförmig um ein kleines Zentralgebäude ("Operations Shack") angeordnete Empfangsanlage diente zum Anpeilen von Signalen im Kurzwellenbereich zwischen 0,5 und 32 MHz. In Zusammenarbeit mit anderen, gleichartigen Stationen in Westdeutschland, anderen westeuropäischen Ländern, Asien und den USA konnte so durch Kreuzpeilung der Standort eines empfangenen Senders relativ genau bestimmt werden.

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GSSD-Abhöranlage Diesdorf/Bergmoor

Ein nicht alltägliches Objekt befand sich bei Bergmoor in der Nähe von Diesdorf in Sachsen-Anhalt, nur wenige Kilometer von der Grenze entfernt. Praktisch "gegenüber" von Wittingen, auf einer für die Tiefebene doch recht ansehnlichen Höhe von 108 Meter gelegen, befand sich hier eine Abhöranlage der sowjetischen Streitkräfte. Einige Kilometer entfernt unterhielt, südlich des Ortes, unterhielt die NVA eine entsprechende Stellung für mobile Einsätze (wahrscheinlich Objekt 07/265). Bereits 1967 besetzten sowjetische Truppen den bereits vorher mehrfach mobil genutzten Schwabenberg permanent, die Grundstückseigentümer hatten fortan keinen Zutritt mehr. Meist im Schutz der Dunkelheit begannen russische Pioniereinheiten mit der Errichtung einer ortsfesten Abhörstation.

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