Zivilschutzanlagen - Übersicht und Datenbank-Projekt

Etwa seit Mitte 2009 tauchen sie immer häufiger in den Medien auf - ob nun als "Atombunker", "Schutzbunker", "Atomschutzbunker" oder einfach nur als "Bunker" bezeichnet, gemeint sind meistens ehemalige öffentliche Zivilschutzanlagen des Kalten Krieges. Seit Mitte der 1950er Jahre bis über das Ende des Kalten Krieges in die frühen Neunziger hinein errichtete die Bundesrepublik Deutschland eine große Zahl solcher Bauwerke als Neubauten und modernisierte viele Weltkriegsbunker. Mehrere Tausend waren es, doch die meisten Menschen wissen nur wenig über dieses Thema, das mit dem Ende des Ost-West-Konfliktes zum Teil der Geschichte wurde. Wie das alles funktionieren sollte und wo es für wie viele Menschen Schutzplätze gegeben hätte, ist wohl den meisten unbekannt. 

In unserem aktuellen Artikel geben wir einen kurzen Überblick zum Thema, klären Begriffe und Bedeutungen und starten mit unserem Mitmach-Projekt Zivilschutzanlagen-Datenbank die systematische Dokumentation dieser Bauwerke. Bereits jetzt sind über zweitausend Anlagen erfasst und mehr als fünfhundert davon mit rund 2.300 Fotos illustriert.

Ein neuer Name für lostplaces.de

R*ider heisst jetzt Tw*xMancher mag sich noch erinnern: „R*ider heißt jetzt Tw*x ... sonst ändert sich nix“ hieß es Anfang der neunziger Jahre bei der Umbenennung eines Schokoladen-Riegels. Nun ist diese Website natürlich etwas ganz anderes als ein Schokoriegel, aber nach mehr als zehn erfolgreichen Jahren lostplaces.de haben wir uns entschlossen, dem Projekt einen neuen Namen zu geben: Künftig wird die Website unter der Domain geschichtsspuren.de erreichbar sein. So etwas macht man natürlich nicht völlig ohne Grund, zumal der Name ja inzwischen durchaus einen beachtlichen Bekanntheitsgrad erreicht hat.

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