| Die Straßenbahnhauptwerkstätten Nürnberg-Muggenhof Einem verwunschenen Schloss gleich, liegt am südlichen Pegnitzgrund in Nürnberg ein Denkmal der Industriegeschichte, das seit nun mehr zehn Jahren auf eine neue Nutzung wartet. Nähert man sich von Norden, ist der Verwendungszweck des Gebäudekomplex nicht auf dem ersten Blick zu erkennen. Erst bei näherer Betrachtung verraten Reste von Gleisen und zahlreiche Einfahrtstore, dass es sich um einen Stück Nürnberger Straßenbahngeschichte handelt. Mehr ... | Der Ausweichsitz der Niedersächsischen Landesregierung Die Versuche, geeignete Ausweichsitze zu finden, gestalten sich mitunter schwierig - wie das Beispiel der Landesregierung Niedersachsen zeigt. Auch wenn heute relevante Aktenbestände des Hauptstaatsarchivs (die als Reaktion auf eine Nutzungsanfrage nach Überprüfung des Landesinnenministeriums pauschal gesperrt wurden) nicht eingesehen werden können und Rechercheanfragen beim Innenministerium unbeantwortet bleiben, so haben die damaligen Ausweichsitzplaner dennoch Spuren hinterlassen: in Archiven der Bundesbehörden, in Notizen, Pressemeldungen, ja so gar in den Aufklärungsakten der Staatssicherheit der DDR.
Aufschluss über den ehemaligen Ausweichsitz Niedersachsens für einen Verteidigungsfall gibt erstmals dieser Vorabauszug aus Christoph Lubbes Recherchen: Mehr ... | Haidemühl - ein verlassener Ort am Tagebau Umsiedelung ? das Wort klingt nach Zwang, nach Entwurzelung. Die Gründe für die Auslöschung eines ganzen Dorfes können vielfältig sein. In der DDR wurden Anfang der 1950er und nochmals Anfang der 1960er Jahre zahlreiche grenznahe Ortschaften im Rahmen gezielter Aktionen abgesiedelt und abgerissen. Mindestens genauso häufig und bis heute in West- und Ostdeutschland Realität sind Umsiedlungen aber zur Gewinnung von Flächen für wirtschaftliche Zwecke wie etwa den Braunkohle-Tagebau. So musste Anfang 2006 auch das Örtchen Haidemühl bei Spremberg weichen. Mehr ... |
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HW
Anmeldungsdatum: 24.07.2002 Beiträge: 1540 Wohnort: Pullach i. Isartal
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Verfasst am: 13.12.2010 12:24 Titel: |
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Wie schon mehrfach in Beiträgen geschrieben, war die Station auf dem Atzelberg bei Königstein die Übergabestation des Richtfunknetzes der Luftwaffe. Von der Hauptstrecke Reisenbach - Neukirchen/Modautal - Salzkopf - Köppel, führte vom Salzkopf eine Strecke über die Hohe Wurzel zum Atzelberg. Vom Atzelberg führte die Strecke nach Kilianstätten, hier war eine Kaserne und eine NIKE-Stellung.
Diese Aussage wurde von mehreren Soldaten des ehem. FmRgt 12 gemacht, unter anderem auch von einen ehem. Berufssoldaten, der auf dem Salzkopf diente.
Aus der Chronik vom FmRgt 12 geht über den Atleberg auch nichts anderes hervor. Die Richtfunstationen waren im Übrigen zur Zeit des Kalten Krieges fast alle stark gesichert.
Gruß
HW
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ed22ful

Anmeldungsdatum: 29.10.2010 Beiträge: 24 Wohnort: Wiesbaden
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Verfasst am: 13.12.2010 22:03 Titel: Antworten Atzelberg |
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Danke für die schnellen Antworten, überragende Fachkompetenz hier, Klasse.
Was mich allerdings noch beschäftigt, wurde der Atzelberg wirklich am 19.12.1986 geschlossen, wer kann das bestätigen?
Zudem, was haben die Amerikaner erst vor und danach mit der BW da oben gemacht?
ed
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HW
Anmeldungsdatum: 24.07.2002 Beiträge: 1540 Wohnort: Pullach i. Isartal
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Verfasst am: 14.12.2010 17:31 Titel: |
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Hallo,
also über US-Soldaten auf dem Atzelberg, ich kann mich nicht daran erinnern bei den Recherchen über den Atzelberg davon etwas gehört zu haben. In einem Militäratlas wird auch von einer Militäreinrichtung auf einem Atzelberg bei Kelkheim gesprochen, aber es ist vermutlich der Atzelberg bei Königstein (Eppenhain) gemeint.
Meine Recherchen (Aussagen von ehem. des FmRgt 12) haben ergeben, dass mit Aufgabe (1987) der NIKE-Stellung in Schöneck-Kilianstädten (2./FlaRakBtl 23) auch diese Richtfunk-Übergabestation auf dem Atzelberg aufgegeben wurde. Dieses hat mich zwar verwundert, da die Kaserne in Schöneck-Kiliamstädten weiter durch die Luftwaffe genutzt wurde (Waffensystem Roland) und das AutoFüFmNLw doch fast alle Luftwaffenstandorte anbinden sollte.
Ein anderer User hier im Forum hatte einmal geschrieben, dass die alten Richtfunktürme aus dem FlaRak-Richtfunknetz weiter für Ausbildungen genutzt wurden, auch wenn die FlaRak-Stellung (NIKE, PATRIOT) schon lange aufgegeben war. Vielleicht auch der Atzelberg, aber darüber habe ich keine Erkenntnisse.
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hogi Neu im Forum
Anmeldungsdatum: 13.11.2007 Beiträge: 7 Wohnort: Hofheim / Ts.
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Verfasst am: 15.12.2010 10:40 Titel: |
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"In einem Militäratlas wird auch von einer Militäreinrichtung auf einem Atzelberg bei Kelkheim gesprochen, aber es ist vermutlich der Atzelberg bei Königstein (Eppenhain) gemeint."
Kleine Korrektur, Eppenhain gehört zu Kelkheim, nicht zu Königstein. _________________ Das Leben ist eins der schwierigsten
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siggi1985 Neu im Forum
Anmeldungsdatum: 02.04.2011 Beiträge: 7 Wohnort: Oberursel
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Verfasst am: 04.04.2011 20:59 Titel: U.S. Funkstation auf dem Sandplacken |
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Hallo,
hier mal ein paar neue Informationen zu der U.S. Funkstation auf dem Sandplacken. Ich war vor etwa zwei Wochen mit einem Kumpel mal dort oben, um ihm diese Station zu zeigen.
Die Schilder "Militärischer Sicherheitsbereich" sind mittlerweile durch neue Schilder ersetzt worden. Diese wurden an jedem der beiden Eingänge, also dem "Haupteingang" mit dem Wärterhäuschen und am zweiten Eingang der in das Innere des ummauerten Teils führt, in den Boden Betoniert. Auf Ihnen steht groß: "Betreten Verboten! Lebensgefahr!".
Ich frage mich was in der Anlage ist, dass irgendwie lebensgefährlich sein sollte.
Werden wohl irgendwann demnächst da hoch fahren und ein paar neuere Aufnahmen machen und diese dann hier einstellen. Vielleicht schafft man es ja auch mal ein paar Fotos vom Inneren des ummauerten Teils zu machen.
Siggi1985
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Cremer

Anmeldungsdatum: 23.02.2010 Beiträge: 443 Wohnort: Bad Kreuznach
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Verfasst am: 04.04.2011 21:48 Titel: |
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@siggi1985,
da sind HF-Anlagen die strahlen und denen sollte man nicht zu nahe kommen
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siggi1985 Neu im Forum
Anmeldungsdatum: 02.04.2011 Beiträge: 7 Wohnort: Oberursel
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Verfasst am: 04.04.2011 21:54 Titel: |
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@ Cremer:
Tatsächlich. Sowas in der Art habe ich mir fast schon gedacht. Deshalb versuchen wir auch gar nicht erst da rein zu gehen, sondern wollen mit einem Fotoapparat ein wenig über die Mauer fotografieren. Mal sehen ob das klappt. Wenn ja werden die Bilder natürlich direkt eingestellt.
Wem gehört diese Anlage überhaupt? Vielleicht kann man da mal eine legale Führung oder sowas bekommen.
Müsste doch eigtl. beim Kasteramt in Schmitten eingetragen sein.
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Firefighter112

Anmeldungsdatum: 09.07.2006 Beiträge: 268 Wohnort: Dahn (Pfalz)
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Verfasst am: 05.04.2011 09:15 Titel: |
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| siggi1985 hat folgendes geschrieben: | @ Cremer:
Tatsächlich. Sowas in der Art habe ich mir fast schon gedacht. Deshalb versuchen wir auch gar nicht erst da rein zu gehen, sondern wollen mit einem Fotoapparat ein wenig über die Mauer fotografieren. Mal sehen ob das klappt. Wenn ja werden die Bilder natürlich direkt eingestellt.
Wem gehört diese Anlage überhaupt? Vielleicht kann man da mal eine legale Führung oder sowas bekommen.
Müsste doch eigtl. beim Kasteramt in Schmitten eingetragen sein. |
Hallo,
die Liegenschaft gehörte zumindest vor 1-2 Jahren noch der US Air Force, der Mast wird von Vodafone genutzt.
Die Technik von Vodafone steht in einem kleinen Gebäude außerhalb der US-Liegenschaft.
Gruß, Sebi
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siggi1985 Neu im Forum
Anmeldungsdatum: 02.04.2011 Beiträge: 7 Wohnort: Oberursel
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Verfasst am: 05.04.2011 11:36 Titel: |
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So, habe mal bei der Stadt Schmitten angefragt, zu deren Gemarkung das Gelände gehört.
Dort wurde mir gesagt, dass Gelände gehöre laut deren Unterlagen dem Land Hessen und wird von der Forstverwaltung in Bad Homburg betreut.
Ich werde da mal anfragen, ob es möglich ist, mal eine Führung durch das Gelände zu bekommen.
Gruß,
Siggi1985
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Julian Gast
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Verfasst am: 13.12.2011 13:05 Titel: |
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Hallo,
gibt es etwas Neues?
Ich habe mich auch schon darum bemüht an weitere Infos zu kommen. Irgendwie ist das aber schwerer als gedacht.
Sehr interessant finde ich, was da noch so auf dem Mast herumsteht. Mobilfunk mal ausgenommen, gibt es eine stümperhaft angebrachte Vertikalantenne, die wie aus dem Amateurfunkbereich kommend aussieht (bin selbst Funkamateur). Derartige Anlagen gibt es dort aber nicht. Des Weiteren hat man über die Jahre dutzende Spiegel demontiert, der Mast war ja mal richtig vollgepackt. Nur zwei Spiegel hat man stehen gelassen. Wenn diese nicht mehr genutzt werden, hätte man sie, wie all die anderen, doch auch entfernt..
Wenn dort jetzt neue Schilder stehen und nichts mehr von den Amerikanern zu sehen ist, scheint das Gelände aber wohl wirklich aufgegeben worden sein. Die "Lebensgefahr" Schilder sind vermutlich zur Abschreckung, damit das Gelände nicht verwüstet wird. Ist billiger, als das Zeug abzureißen und den Turm seperat zu sichern. Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen dass dort etwas Lebensgefährliches reingestellt wurde. Pech hat man in der Tat nur, wenn man allein unterwegs ist und dort drinnen irgend etwas passiert (evtl baufällige Gebäude?). Da findet einen halt wirklich kein Mensch und durch die hohen Mauern wird man vermutlich auch kaum gehört.
Gruß,
Julian
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