| Die Straßenbahnhauptwerkstätten Nürnberg-Muggenhof Einem verwunschenen Schloss gleich, liegt am südlichen Pegnitzgrund in Nürnberg ein Denkmal der Industriegeschichte, das seit nun mehr zehn Jahren auf eine neue Nutzung wartet. Nähert man sich von Norden, ist der Verwendungszweck des Gebäudekomplex nicht auf dem ersten Blick zu erkennen. Erst bei näherer Betrachtung verraten Reste von Gleisen und zahlreiche Einfahrtstore, dass es sich um einen Stück Nürnberger Straßenbahngeschichte handelt. Mehr ... | Der Ausweichsitz der Niedersächsischen Landesregierung Die Versuche, geeignete Ausweichsitze zu finden, gestalten sich mitunter schwierig - wie das Beispiel der Landesregierung Niedersachsen zeigt. Auch wenn heute relevante Aktenbestände des Hauptstaatsarchivs (die als Reaktion auf eine Nutzungsanfrage nach Überprüfung des Landesinnenministeriums pauschal gesperrt wurden) nicht eingesehen werden können und Rechercheanfragen beim Innenministerium unbeantwortet bleiben, so haben die damaligen Ausweichsitzplaner dennoch Spuren hinterlassen: in Archiven der Bundesbehörden, in Notizen, Pressemeldungen, ja so gar in den Aufklärungsakten der Staatssicherheit der DDR.
Aufschluss über den ehemaligen Ausweichsitz Niedersachsens für einen Verteidigungsfall gibt erstmals dieser Vorabauszug aus Christoph Lubbes Recherchen: Mehr ... | Haidemühl - ein verlassener Ort am Tagebau Umsiedelung ? das Wort klingt nach Zwang, nach Entwurzelung. Die Gründe für die Auslöschung eines ganzen Dorfes können vielfältig sein. In der DDR wurden Anfang der 1950er und nochmals Anfang der 1960er Jahre zahlreiche grenznahe Ortschaften im Rahmen gezielter Aktionen abgesiedelt und abgerissen. Mindestens genauso häufig und bis heute in West- und Ostdeutschland Realität sind Umsiedlungen aber zur Gewinnung von Flächen für wirtschaftliche Zwecke wie etwa den Braunkohle-Tagebau. So musste Anfang 2006 auch das Örtchen Haidemühl bei Spremberg weichen. Mehr ... |
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Tom Riddle

Anmeldungsdatum: 26.04.2010 Beiträge: 264 Wohnort: Göttingen
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Verfasst am: 26.04.2010 18:39 Titel: |
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Das ist nichts anderes als eine Lade- und Löscheinrichtung für Tankschiffe (binnen und see):
Die Krane dienen dazu die Schläuche herüber zu heben. Von den Kabinen aus werden die Verbindungen ständig überwacht um im Falle eine Zwischenfalle (Bruch der Leitung, Feuer und so weiter) gegenmaßnahmen eingreifen zu können: Schließen von ventilen, Stoppen der Pumpen (beim beladen des Schiffes, Einleiten von Feuerlöschmaßnahmen (die Drei Wasser/schaumwerfer sind ja gut zu erkennen).
Bordseitig war für dieselben Maßnahmen die Deckwache zuständig. Je nach Pumptempo kann das ein verdammt öder und langweiliger oder sehr streßiger Job sein, den ich einige Jahre als Matrose und später als Pumpenmann (Unteroffizier) machte und dabei auch an diesem Monstrum lag. Es wurden dabei mit den Schläuchen bis zu drei Verbindungen gleichzeitig hergestellt.
Es ist so groß, damit auch große Schiffe mit 100'000 tns und so anlegen und bedient werden können.
Wer mehr wissen will, kann mich anpiepen.
TR
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MikeG Administrator

Anmeldungsdatum: 07.05.2002 Beiträge: 7487 Wohnort: Bispingen
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Verfasst am: 26.04.2010 22:47 Titel: |
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Moin!
Östlich des Tankschiffhafens, also genau am Bubendey-Ufer, wurden vor kurzdem die meisten Tanks abgerissen, inzwischen ist temporär ein anderer Nutzer auf dem Gelände.
Mike
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Tom Riddle

Anmeldungsdatum: 26.04.2010 Beiträge: 264 Wohnort: Göttingen
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Verfasst am: 26.04.2010 22:56 Titel: |
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Moin!
Stimmt Mike, ist gut bei GE zu sehen. Diese Tanks hatte mit der großen Brücke nichts zu tun. Deren Anleger und Verlade-Einrichtugnen waren im Petroleumhafen.
Die große Brücke auf dem Bild von Seite 1 gehört(e) BP und wurde aus der direkt von der Rafferenie versorgt..
Im Petroleum-Hafen waren zu meiner Zeit mehrere Lagerfirmen ansäßig und es tauchten auch regelmäßig Binnenschiffe der VTG (dasselbe wie die VEBEG) auf.
Es gibt im in diesem Bereich noch einen weiteren lost place: an der Spitze des Budeney-Ufers hin nach Waltershof war früher eine Feuerwache, an der auch öfter eines der LBs lag. Waann die aufgelöst wurde, kann ich nicht sagen, muß aber in den siebzigern gewesen sein.
gruß
TR
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MikeG Administrator

Anmeldungsdatum: 07.05.2002 Beiträge: 7487 Wohnort: Bispingen
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Verfasst am: 27.04.2010 13:20 Titel: |
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Moin!
Davon ist allerdings wirklich nichts mehr zu sehen.
Mike
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Eisenbahnfreund

Anmeldungsdatum: 10.06.2002 Beiträge: 518 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 28.04.2010 17:48 Titel: |
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Moin,
auch die Löschbrücke ist lost. Alle Schläuche und Rohre - auch zum Land - sind abgebaut. Nur die vier Löschmonitore recken ihre Rohre zum Himmel. _________________ MfG
der Eisenbahnfreund
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hollihh
Anmeldungsdatum: 12.09.2005 Beiträge: 1410 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 28.04.2010 23:25 Titel: |
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Moin,
ich habe vor einigen Jahren mal eine Führung durch den Containerhafen mitmachen dürfen - wenn ich mich richtig erinnere sollen Tank- und Verladeanlagen komplett verschwinden, das Hafenbecken (Petroleumhafen) zugeschüttet und die Anleger von Eurogate (...also die westliche Seite) bis zur Elbe verlängert werden. Das soll bis 2016 angeblich 1000 m zusätzliche Kailänge bringen .
Allerdings weiß ich nicht, wie die aktuelle Krise das ganze Unternehmen durchkreuzt hat...
Gruß
Holli
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Djensi

Anmeldungsdatum: 28.08.2003 Beiträge: 1284 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 29.04.2010 08:37 Titel: |
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Moin,
ja alles den Kisten opfern... Problem ist nur, dass man für den Tankanlagenbetreiber Ersatzflächen bereitstellen muss. Das Spezialtanklager der Dupeg südlich des Tankwegs ist schließlich für die Versorgung u. a. mit unverschnittenem Rum aus der Karibik für ein bekanntes Unternehmen tätig.
Ergänzend über dann lost-Tankläger dieser Artikel aus 2007:
http://www.verkehrsrundschau.d.....42251.html
Grüße
Djensi
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Tom Riddle

Anmeldungsdatum: 26.04.2010 Beiträge: 264 Wohnort: Göttingen
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Verfasst am: 29.04.2010 09:29 Titel: |
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tja, nur das dieses zeug auch imme rmehr in den schachteln ins land kommt.
keine Chance mehr, eine Probe zu ziehen. Rückstellproben müße auch nicht mehr entsorgt werden.
Und warum soll es uns Seeleute anders als den Soldaten gehen, die hier noch ihre Kasernen ud aderen Einrichtugnen eine traurigen Nachruf hinterher schicken können
TR
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Stefanau
Anmeldungsdatum: 15.06.2004 Beiträge: 38 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 09.05.2010 12:12 Titel: |
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dazu noch zwei Links von Eurogate:
http://www.westerweiterung.de
http://www.westerweiterung.de/.....w_1109.pdf
Es wird da momentan schon fleißig gearbeitet, obwohl durch die Wirtschaftskrise wird der Umbau ein wenig in die Länge gezogen, da die Kapazitäten momentan nicht benötigt werden. Möglicherweise soll der Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven auch erst 2015 in Betrieb gehen (statt 2011/12) und es wird erwogen den Container Terminal Tollerort in Hamburg für einige Zeit stillzulegen.
Gnadenfrist für den Petroleumhafen?
Ursprünglich war auch überlegt worden, den Tankschiffhafen dafür zuzuschütten, aber ich denke das kommt so schnell nicht, zumal da gerade erst neue Hochwasserschutzanlagen gebaut wurden, die ihren Sinn in der vollen Höhe erst mit Erweiterung des Containerterminals erfüllen.
Gruß
Stefan
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Tom Riddle

Anmeldungsdatum: 26.04.2010 Beiträge: 264 Wohnort: Göttingen
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Verfasst am: 11.05.2010 02:33 Titel: |
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Moin!
Wenn man bei GE guckt,ist vieles der alten Infrasturktur ds Petroleumhafens schon verschwunden.
Was ich schon weiter oben sagte, warum soll es uns Seeleuten anders als den alten "Kriegern" (bitte nicht böse sein , es ist nicht abwertend gemeint!!) ergehen
Der Petrroleumhafen (und auf der anderen Seite der Tankschiffhafen) war bei uns sehr beliebt. Geographisch lagen wir weit außerhalb der Stadt, aber mit der Fähre ab Buddeneyufer waren wir schnell dort (Landungsbrücken
Zum Verständis: ich war See- und Takermann: ich bin jahrlang auf Cruide (Erdöl-) und Produktentankern gefahren, als Azubi (wie es an Land heißt, ansonsten Schiffsjunge, Jungmann und Leichtmatrose), später als Matrose (Geselle), Pumpenmann (Unteroffizier) und nautischer Offizier.
Für uns ist dies ein sehr "lost place", denn auch in der Produktenfahrt verlagert sich immer mehr in die Schachteln (Tankcontainer), die man dann dem Endkunden einfach vor die Tür stellt uhnd wenn er leer ist. einfach abgehiolt wird.
Entschuldigung, wenm ich etwas heftig reagier auch wenn ich schon etliche Jahre an LAnd bine, aber ich mag die "Schachteln" un dihre Raumfoorderungen nicht nicht besonders. Als ich mit der Seeefahrt anfing waren wir an Bord 65 Mann heute sind es auf den vielfach größeren Schiffen nur noch so um die 20 Mann wenn überhaupt!
TR
P.S. Wenn ich mich recht erinnere, gab es auch im Pet-Hafen einen Schutzraum des Typs Salzgitter, hinten bei der Raffenerie. _________________ Wenn man Spaß an einer Sache hat, dann nimmt man sie auch ernst. (Gerhard Uhlenbruck)
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