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| Die Straßenbahnhauptwerkstätten Nürnberg-Muggenhof Einem verwunschenen Schloss gleich, liegt am südlichen Pegnitzgrund in Nürnberg ein Denkmal der Industriegeschichte, das seit nun mehr zehn Jahren auf eine neue Nutzung wartet. Nähert man sich von Norden, ist der Verwendungszweck des Gebäudekomplex nicht auf dem ersten Blick zu erkennen. Erst bei näherer Betrachtung verraten Reste von Gleisen und zahlreiche Einfahrtstore, dass es sich um einen Stück Nürnberger Straßenbahngeschichte handelt. Mehr ... | Der Ausweichsitz der Niedersächsischen Landesregierung Die Versuche, geeignete Ausweichsitze zu finden, gestalten sich mitunter schwierig - wie das Beispiel der Landesregierung Niedersachsen zeigt. Auch wenn heute relevante Aktenbestände des Hauptstaatsarchivs (die als Reaktion auf eine Nutzungsanfrage nach Überprüfung des Landesinnenministeriums pauschal gesperrt wurden) nicht eingesehen werden können und Rechercheanfragen beim Innenministerium unbeantwortet bleiben, so haben die damaligen Ausweichsitzplaner dennoch Spuren hinterlassen: in Archiven der Bundesbehörden, in Notizen, Pressemeldungen, ja so gar in den Aufklärungsakten der Staatssicherheit der DDR.
Aufschluss über den ehemaligen Ausweichsitz Niedersachsens für einen Verteidigungsfall gibt erstmals dieser Vorabauszug aus Christoph Lubbes Recherchen: Mehr ... | Haidemühl - ein verlassener Ort am Tagebau Umsiedelung ? das Wort klingt nach Zwang, nach Entwurzelung. Die Gründe für die Auslöschung eines ganzen Dorfes können vielfältig sein. In der DDR wurden Anfang der 1950er und nochmals Anfang der 1960er Jahre zahlreiche grenznahe Ortschaften im Rahmen gezielter Aktionen abgesiedelt und abgerissen. Mindestens genauso häufig und bis heute in West- und Ostdeutschland Realität sind Umsiedlungen aber zur Gewinnung von Flächen für wirtschaftliche Zwecke wie etwa den Braunkohle-Tagebau. So musste Anfang 2006 auch das Örtchen Haidemühl bei Spremberg weichen. Mehr ... |
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jmlp
Anmeldungsdatum: 21.12.2006 Beiträge: 109 Wohnort: Wuppertal
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Verfasst am: 08.05.2012 20:53 Titel: Standortmunitionsniederlage und Langwaffenschießstand Wupper Ort/Region: Wuppertal |
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Ab 1935 wurden in Wuppertal vier Kasernen eingerichtet, deren Geschichte (Reichswehr, Britische Rheinarmee, Flugabwehreinheiten der Bundeswehr) im Groben auch in Wikipedia zusammengefasst ist: http://de.wikipedia.org/wiki/Wuppertaler_Kasernen
Zu dem Standort, der 2004 aufgegeben wurde, gehörte auch eine kleine Munitionsniederlage auf dem Standortübungsplatz Scharpenacken und ein Langwaffenschießstand. Das große Depot der Flugabwehreinheiten lag dabei im 20 km entfernten Halver.
2007 besuchte ich das noch umzäunte Gelände. Die Munitionsbunker waren zu diesem Zeitpunkt bereit abgetragen worden, einzig ein einsames Wach(?)-Haus stand im Wald. Heute sind diese Aufnahmen nicht mehr möglich, da das Haus abgerissen wurde und ein Großteil des Geländes mittlerweile von der JVA Wuppertal-Ronsdorf überbaut ist.
Hier ein paar Bilder von dem Gelände und dem Kugelfang des Langwaffenschießstands.
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jmlp
Anmeldungsdatum: 21.12.2006 Beiträge: 109 Wohnort: Wuppertal
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Verfasst am: 08.05.2012 21:02 Titel: |
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Der Kugelfang des Langwaffenschießstandes wurde 2004 als Beispiel neu(est)zeitlicher Befestigungs- und Wehrarchitektur unter Baudenkmalschutz gestellt, so wie auch eine der vier Kasernen mit allen Gebäuden, Hallen, Umfriedungen und Exerzierplatz.
Der Kugelfang teilte aber mit der Kaserne das gleiche Schicksal und wurde (bis auf einen kleinen Rest) abgerissen. Andere Interessen wie der Bau der JVA und eines Gewerbeparks überwogen bei den Stadtvätern und der von oben angeordnete Denkmalschutz wurde aufgehoben.
Interessant ist, dass direkt neben dem Kugelfang auch noch eine andere Wehranlage auf den Gelände vorhanden ist: Ein Teilstück einer mittelalterlichen Landwehr, die vermutlich auf das 13. - 14. Jahrhundert datiert und von Wuppertal etliche Kilometer bis in das Oberbergische führte.
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