Die Straßenbahnhauptwerkstätten Nürnberg-Muggenhof

Einem verwunschenen Schloss gleich, liegt am südlichen Pegnitzgrund in Nürnberg ein Denkmal der Industriegeschichte, das seit nun mehr zehn Jahren auf eine neue Nutzung wartet. Nähert man sich von Norden, ist der Verwendungszweck des Gebäudekomplex nicht auf dem ersten Blick zu erkennen. Erst bei näherer Betrachtung verraten Reste von Gleisen und zahlreiche Einfahrtstore, dass es sich um einen Stück Nürnberger Straßenbahngeschichte handelt.

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Der Ausweichsitz der Niedersächsischen Landesregierung

Ausweichsitz Regierungsbunker NiedersachsenDie Versuche, geeignete Ausweichsitze zu finden, gestalten sich mitunter schwierig - wie das Beispiel der Landesregierung Niedersachsen zeigt. Auch wenn heute relevante Aktenbestände des Hauptstaatsarchivs (die als Reaktion auf eine Nutzungsanfrage nach Überprüfung des Landesinnenministeriums pauschal gesperrt wurden) nicht eingesehen werden können und Rechercheanfragen beim Innenministerium unbeantwortet bleiben, so haben die damaligen Ausweichsitzplaner dennoch Spuren hinterlassen: in Archiven der Bundesbehörden, in Notizen, Pressemeldungen, ja so gar in den Aufklärungsakten der Staatssicherheit der DDR.

Aufschluss über den ehemaligen Ausweichsitz Niedersachsens für einen Verteidigungsfall gibt erstmals dieser Vorabauszug aus Christoph Lubbes Recherchen:

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Haidemühl - ein verlassener Ort am Tagebau

HaidemühlUmsiedelung ? das Wort klingt nach Zwang, nach Entwurzelung. Die Gründe für die Auslöschung eines ganzen Dorfes können vielfältig sein. In der DDR wurden Anfang der 1950er und nochmals Anfang der 1960er Jahre zahlreiche grenznahe Ortschaften im Rahmen gezielter Aktionen abgesiedelt und abgerissen. Mindestens genauso häufig und bis heute in West- und Ostdeutschland Realität sind Umsiedlungen aber zur Gewinnung von Flächen für wirtschaftliche Zwecke wie etwa den Braunkohle-Tagebau. So musste Anfang 2006 auch das Örtchen Haidemühl bei Spremberg weichen.

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Betriebswohnungen
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manni
 


Anmeldungsdatum: 27.04.2004
Beiträge: 330
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BeitragVerfasst am: 22.09.2008 03:19    Titel: Antworten mit Zitat

master hat folgendes geschrieben:
Nannte sich zu dem weiter oben im Thread angegebenen Zeitpunkt "Postscheckamt".

Wenn ich richtig informiert bin befindet sich heute ein Hotel in dem Gebäude.

Richtig, Dorint-Hotel, heute: Dorint Sofitel Am Alten Wall Hamburg, Alter Wall 40, 20457 Hamburg

Bis ~ 1998: Postscheckamt/Postgiroamt.Hamburg (das Postscheckamt wurde während der Privatisierung mit dem Postsparkassenamt zur Postbank Hamburg vereinigt und zog zu diesem in die City-Nord).

Ofizielle Anschrift damals:

PSchA Hmb
2000 Hamburg 11
Alter Wall 46

Auch im Postscheckamt hatte die Post zwei Dienstwohnungen, für Hausmeister und Aufzugswart.

Bilder vom Umbau 1999
_________________
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manni
 

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Gast






BeitragVerfasst am: 22.09.2008 21:26    Titel: Antworten mit Zitat

Auch in den meisten Gaswerken befanden sich Werkswohnungen. Diese waren in der Regel sogar wesentlich besser ausgestattet als dies zur entsprechenden Zeit üblich gewesen war, z.B. mit (kostenloser) Heizung, Warmwasser, Vorgarten, oder (wie z.B. in Augsburg) mit von innen zu bedienenden Fensterläden.

Bilder noch erhaltener Werkswohnungen gibt es hier (Gaswerk München):

http://www.geschichtsspuren.de.....hp?t=11236

und hier (Gaswerk Augsburg):

http://www.geschichtsspuren.de.....hp?t=12135

Grund für den Luxus war nicht nur die schnelle Verfügbarkeit des dort wohnenden Personals, sondern auch der Versuch, den unbeliebten Arbeitsplatz Gaswerk (schwere Arbeit in heisser, stinkender, schmutziger Umgebung) für die Mitarbeiter attraktiver zu gestalten.

Aus dem gleichen Grund verfügten viele Gaswerke über eine umfangreiche "Infrastruktur", wie Kantine, Kegelbahn, Schwimmbad und sonstige Goodies.

Schöne Grüsse,
Axl[/url]
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Djensi
 


Anmeldungsdatum: 28.08.2003
Beiträge: 1284
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BeitragVerfasst am: 23.09.2008 22:15    Titel: Antworten mit Zitat

manni hat folgendes geschrieben:

PostGiroAmt (lost) ? Postamt 11 (lost) ? OVSt (VNK) 36/37 Börse ?



Das "Postobjekt " hat sich im Gebäude östl. der Haltestelle Rödingsmarkt befunden, keine Ahnung, was dort untergebracht war.

Djensi
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manni
 


Anmeldungsdatum: 27.04.2004
Beiträge: 330
Wohnort: Hamburg-Rothenburgsort

BeitragVerfasst am: 24.09.2008 03:31    Titel: Antworten mit Zitat

Djensi hat folgendes geschrieben:
Das "Postobjekt " hat sich im Gebäude östl. der Haltestelle Rödingsmarkt befunden, keine Ahnung, was dort untergebracht war.

Das war dann wohl das „Alte Klöpperhaus” im Rödingsmarkt 9. Dort war das Postscheckamt drin, bevor es 1961 in den Neubau am Alten Wall 46 umzog.

In das Alte Klöpperhaus zog dann das Postsparkassenamt (PSA Hmb) ein, das sich bis dahin im Alten Wall 55 befand.
Um 1985 wechselte das PSA dann in die City-Nord.

Seitdem ist die Post dort eigentlich ganz raus, glaube ich.
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Djensi
 


Anmeldungsdatum: 28.08.2003
Beiträge: 1284
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 24.09.2008 10:16    Titel: Antworten mit Zitat

BINGO! Das isses!

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Djensi
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Eierauge
Gast





BeitragVerfasst am: 13.08.2011 08:21    Titel: Gegenüber vom "Alten Wall 46"
Ort/Region: Hamburg
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Hallo,

es gibt aber noch eine Besonderheit beim Gebäude des alten PSchA/PGiroA in Hamburg. Der mittlerweile abgetragene Überbau hat das Hauptgebäude über mehrere Stockwerke mit dem gegenüberliegenden Haus verbunden. Im Überbau waren Buchungssäle. Der heutige "Alter Wall 61" gehörte auch zum Dienstgebäude des PSchA. Und genau dort im Keller war die eine Kopfstation der ersten Rohrpostanlage, die vom dortigen Postamt 11 zum Postamt 1 ging. Die Räume schlossen damals an das Postamt Hamburg 11 am Möckerndamm an. Das Ein- und Abgangspostamt des PSchA.

Ich weiß nicht, was aus der historischen Anlage geworden ist? Ich kann mich nur dran erinnern, dass Anfang der 80er die Räumlichkeiten als "geschichtsträchtiger Ort" bereits genutzt wurden. Mal schauen, ob ich noch irgendwo analoge Bilder davon habe.

Wer kann dazu was sagen?
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